Verbessern Sie Ihre Bestandsverwaltung

Ihr Leitfaden in 6 Schritten zur Optimierung des Bestands in SAP S/4HANA
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Bestandsverwaltung in SAP S/4HANA optimieren

In der Bestandsverwaltung treten häufig Probleme wie ineffiziente Lagerung, verzögerte Bewegungen und ungenaue Bestandszählungen auf. Unsere Plattform hilft Ihnen, Engpässe im gesamten Bestandsprozess zu erkennen. Sie können die Lagernutzung verbessern, Fehlbestände verringern und die Auftragserfüllung optimieren.

Laden Sie unser vorkonfiguriertes Daten-Template herunter und gehen Sie typische Herausforderungen an, um Ihre Effizienz-Ziele zu erreichen. Folgen Sie unserem Verbesserungsplan in sechs Schritten und lesen Sie den Leitfaden zum Daten-Template, um Ihre Abläufe zu verbessern.

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Warum ein optimiertes Bestandsmanagement für Ihr Unternehmen entscheidend ist

Ein effizientes Bestandsmanagement ist die Grundlage für reibungslose Abläufe. Es wirkt sich unmittelbar auf die Rentabilität, die Kundenzufriedenheit und die Widerstandsfähigkeit der Lieferkette aus. In einem dynamischen Geschäftsumfeld können ineffiziente Bestandsprozesse in Ihrem SAP-S/4HANA-System erhebliche versteckte Kosten verursachen, etwa durch hohe Lagerhaltungskosten, veraltete Bestände und Expressversand. Noch schwerer wiegen ungenaue Bestandsdaten oder verspätete Warenbewegungen: Sie können zu Fehlbeständen führen, Produktionspläne stören und die Kundennachfrage unerfüllt lassen. Das kann letztlich dem Ruf Ihrer Marke schaden.

Ihr SAP-S/4HANA-System bietet eine leistungsstarke Plattform zur Erfassung von Transaktionen. Um den tatsächlichen End-to-End-Ablauf des Bestands zu verstehen, Engpässe zu erkennen und Abweichungen von Standardprozessen aufzudecken, ist jedoch eine tiefergehende Analyse erforderlich. Es reicht nicht aus, lediglich Bestandsmengen zu verfolgen. Sie müssen auch wissen, wie lange die Einlagerung dauert, wie effizient interne Umlagerungen ablaufen und wodurch Bestandsabweichungen entstehen. Dieses Verständnis ist entscheidend, wenn Sie die Durchlaufzeit im Bestandsmanagement verkürzen und Ihren gesamten Bestand optimieren möchten.

Wie Process Mining Ihre Bestandsprozesse sichtbar macht

Process Mining hilft Ihnen, das Bestandsmanagement zu analysieren und zu verbessern. Dazu werden Rohdaten aus Ihrem SAP-S/4HANA-System in konkrete Erkenntnisse überführt. Anhand der umfangreichen Transaktionsdaten aus Tabellen wie MATDOC, MARD, MCHB, MSEG und MKPF rekonstruiert Process Mining den vollständigen Lebenszyklus jeder Bestandscharge. So lässt sich jede Bewegung und Statusänderung nachvollziehen, vom Wareneingang bis zum endgültigen Warenausgang oder Ausschuss.

Anders als herkömmliche Berichte oder Business-Intelligence-Tools zeigt Process Mining nicht nur, was geschehen ist. Es macht auch sichtbar, wie es dazu kam, einschließlich aller Prozessvarianten und Abweichungen. Sie können die Durchlaufzeiten wichtiger Aktivitäten genau messen, häufige Nacharbeiten erkennen und feststellen, an welchen Stellen manuelle Eingriffe oder Systemverzögerungen Engpässe verursachen. So lassen sich zentrale Fragen beantworten: Wie lange dauert es durchschnittlich vom Wareneingang bis zum Abschluss der Einlagerung? Wie oft führen Bestandszählungen zu erheblichen Korrekturen? An welchen Lagerorten oder in welchen SKU-Kategorien treten die meisten internen Bewegungen oder Abweichungen auf? Damit erkennen Sie genau, wo und wie Sie das Bestandsmanagement in Ihrer SAP-S/4HANA-Umgebung verbessern können.

Zentrale Verbesserungsbereiche, die Process Mining aufdeckt

Process Mining hilft Ihnen, im Bestandsmanagement mit SAP S/4HANA gezielt mehrere wichtige Bereiche zu verbessern:

  • Effizienz der Einlagerung: Analysieren Sie die Zeit zwischen der Erfassung des Wareneingangs und dem Abschluss der Einlagerung. Ermitteln Sie häufige Verzögerungen und deren Ursachen, etwa fehlende Ressourcen, ungünstige Wege oder Systemprobleme. So steht der Bestand schneller zur Verfügung.
  • Interne Logistik und Umlagerungen optimieren: Machen Sie interne Bestandsbewegungen sichtbar, einschließlich der Aktivität „Bestand intern bewegt“. Erkennen Sie unnötige Umlagerungen, lange Transportzeiten zwischen Lagerplätzen oder Lagern sowie Möglichkeiten, die interne Logistik zu vereinfachen. Das senkt die Handhabungskosten und beschleunigt den Zugriff auf den Bestand.
  • Bestandsgenauigkeit verbessern und Korrekturen vermeiden: Verfolgen Sie Häufigkeit und Umfang von Ereignissen zur Korrektur von Bestandsabweichungen. Ermitteln Sie, welche vorausgehenden Aktivitäten oder Bedingungen häufig zu diesen Korrekturen führen. So können Sie vorbeugende Maßnahmen ergreifen und die Bestandsgenauigkeit erhöhen.
  • Engpässe bei der Auftragserfüllung erkennen: Analysieren Sie die Effizienz der Aktivitäten „Kommissionierung gestartet“, „Kommissionierung abgeschlossen“ und „Verpackung abgeschlossen“. Erkennen Sie Verzögerungen, die den Versand und die Lieferzeiten beeinträchtigen, und tragen Sie so zu einer schnelleren und zuverlässigeren Auftragserfüllung bei.
  • Compliance und Qualitätskontrolle sicherstellen: Prüfen Sie, ob nach dem Wareneingang die vorgeschriebenen Qualitätsprüfungen stattfinden. Erkennen Sie Fälle, in denen Waren notwendige Prüfungen umgehen, und prüfen Sie, ob die Qualitätskontrollen selbst Verzögerungen verursachen. So sichern Sie die Produktqualität und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben.

Erwartete Ergebnisse: messbare Vorteile für Ihr Unternehmen

Wenn Sie Process Mining auf Ihre Bestandsdaten aus SAP S/4HANA anwenden, können Sie mit deutlichen, messbaren Verbesserungen rechnen:

  • Lagerhaltungskosten senken: Ermitteln und beseitigen Sie Prozessineffizienzen, die zu Überbeständen oder langsam drehenden Artikeln führen. So nutzen Sie Lagerflächen besser und binden weniger Kapital im Bestand.
  • Durchlaufzeiten im Bestand verkürzen: Verkürzen Sie durch gezielte Prozessoptimierung die Zeit, die Waren vom Wareneingang bis zum Warenausgang im Lager verbringen. Das verbessert den Lagerumschlag und den Cashflow.
  • Betriebliche Effizienz steigern: Vereinfachen Sie Einlagerung, interne Umlagerungen und Kommissionierung. Das verringert manuelle Fehler und Arbeitskosten und erhöht den Durchsatz.
  • Bestandsgenauigkeit erhöhen: Erkennen Sie Abweichungen und ihre Ursachen zeitnah. So können Sie gezielt gegensteuern und genaue Bestandsdaten sicherstellen, die für eine wirksame Planung und zur Vermeidung von Fehlbeständen unerlässlich sind.
  • Kundenzufriedenheit steigern: Optimieren Sie die interne Logistik und reduzieren Sie Verzögerungen, damit Aufträge schneller und zuverlässiger erfüllt werden. Das verbessert den Service und stärkt die Kundenbindung.
  • Compliance stärken: Stellen Sie sicher, dass alle bestandsbezogenen Prozesse, etwa Qualitätsprüfungen und der Umgang mit Gefahrstoffen, den internen Richtlinien und externen Vorschriften entsprechen.

So starten Sie mit der Prozessverbesserung im Bestandsmanagement

Der erste Schritt zu diesen Verbesserungen ist ein klares Bild Ihrer tatsächlichen Prozesse. Unser Process-Mining-Ansatz bietet Ihnen eine strukturierte und zugleich flexible Möglichkeit, Ihre SAP-S/4HANA-Daten anzubinden, die Abläufe im Bestandsmanagement sichtbar zu machen und konkrete Verbesserungsmöglichkeiten zu erkennen. Dafür benötigen Sie keine umfassende Process-Mining-Erfahrung. Sie können Ihre Bestandsprozesse schon bald verbessern und Ihre bestehenden SAP-S/4HANA-Investitionen gezielter einsetzen. Entdecken Sie noch heute, wie Sie das Bestandsmanagement verbessern können. Treffen Sie datengetriebene Entscheidungen, verkürzen Sie die Durchlaufzeit im Bestandsmanagement und steigern Sie die Effizienz Ihrer gesamten Lieferkette.

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Häufige Probleme und Herausforderungen

Ermitteln Sie, welche Herausforderungen Sie betreffen

Waren treffen im Lager ein, werden aber nur langsam von den Wareneingangszonen zu den vorgesehenen Lagerplätzen gebracht. Dadurch steht der Bestand später zur Verfügung, im Wareneingang entstehen Engpässe und es können Standgeld oder Schäden an der Ware anfallen. Die Verzögerungen wirken sich unmittelbar auf nachgelagerte Abläufe und den Gesamtdurchsatz des Lagers aus. ProcessMind bildet den vollständigen Einlagerungsprozess jeder Bestandscharge in SAP S/4HANA ab und zeigt konkrete Verzögerungen zwischen der Erfassung des Wareneingangs und dem Abschluss der Einlagerung. Die Analyse macht Ursachen wie konkurrierende Ressourcennutzung, ungünstige Wege oder bestimmte Lagerbereiche sichtbar. So können Sie gezielt Lagerung und Warenfluss verbessern.

Bestände müssen häufig zwischen Lagerplätzen, Lagerzonen oder Lagern bewegt werden. Verzögerungen bei diesen internen Bewegungen, etwa für die Produktion, die Zusammenführung von Beständen oder die Auftragserfüllung, können Produktionslinien stilllegen, die Kommissionierung verzögern und dazu führen, dass Liefertermine verpasst werden. Das erhöht die Betriebskosten und beeinträchtigt die Kundenzufriedenheit. ProcessMind verfolgt einzelne Bestandschargen in SAP S/4HANA und bildet die tatsächlichen Wege und Durchlaufzeiten aller internen Bestandsbewegungen ab. So werden unerwartete Umwege, lange Wartezeiten zwischen Umlagerungsschritten und die Lagerorte oder Benutzergruppen sichtbar, die zu Verzögerungen beitragen. Auf dieser Grundlage können Sie Prozesse neu gestalten und die interne Logistik optimieren.

Anhaltende Abweichungen zwischen dem physischen Bestand und den Systemdaten in SAP S/4HANA verursachen erhebliche betriebliche Probleme. Ungenaue Bestände führen zu unerwarteten Fehlbeständen, überhöhten Sicherheitsbeständen, Notkäufen und höheren Lagerhaltungskosten. Sie erschweren außerdem eine verlässliche Bedarfsprognose und Produktionsplanung und untergraben das Vertrauen in die Bestandsdaten. ProcessMind analysiert Zählungen und Bestandskorrekturen für jede Charge und macht Muster bei Abweichungen sichtbar. Sie erkennen, in welchen Prozessen Fehler häufig auftreten, etwa beim Wareneingang, bei internen Bewegungen oder bei der Kommissionierung. Auch Häufigkeit und Umfang der Korrekturen werden erfasst. So können Sie die Kontrollen verschärfen und die Datenqualität in Ihrer SAP-S/4HANA-Umgebung verbessern.

Der Ablauf vom Beginn der Kommissionierung bis zum Abschluss der Verpackung ist entscheidend dafür, ob Sie die Liefererwartungen Ihrer Kunden erfüllen. Ungünstige Kommissionierwege, Verzögerungen zwischen Kommissionierung und Verpackung oder Engpässe an Packstationen verlängern die Auftragsdurchlaufzeit unmittelbar. Das kann zu unzufriedenen Kunden, entgangenen Verkäufen und höheren Kosten für Expresslieferungen führen. ProcessMind zeigt die Kommissionier- und Verpackungsschritte für jede Bestandscharge in SAP S/4HANA im Detail. Die Analyse macht Unterschiede bei den Aktivitätsdauern, häufige Nacharbeitsschleifen und Ineffizienzen bei parallel ausgeführten Tätigkeiten sichtbar. So können Sie Ressourcen, Lagerlayout und Kommissionierstrategien optimieren und die Auftragserfüllung deutlich beschleunigen und genauer gestalten.

Sobald ein Auftrag versandbereit ist, bedeutet jede Verzögerung bei der Erfassung des Warenausgangs in SAP S/4HANA, dass die Ware ungenutzt bleibt und keinen Umsatz erzielt. Ursachen können Engpässe in der Verwaltung, Probleme beim Systemzugriff oder manuelle Prüfschritte sein. Solche Ineffizienzen beeinträchtigen den Cashflow, verzögern die Rechnungsstellung und bremsen die gesamte Lieferkette. ProcessMind misst für einzelne Bestandschargen die Zeit zwischen dem Abschluss der Verpackung und der Erfassung des Warenausgangs und macht konkrete Engpässe sichtbar. Sie erkennen, welche Benutzer, Abteilungen oder Transaktionsarten am stärksten zu den Verzögerungen beitragen. So können Sie den Warenausgang vereinfachen und den Umsatzzyklus in SAP S/4HANA beschleunigen.

Retouren bleiben oft lange unbearbeitet. Sie belegen wertvolle Lagerfläche und binden Kapital. Eine langsame Bearbeitung, sei es für die Prüfung, Aufbereitung oder Entscheidung über die weitere Verwendung, verzögert die Wiedereinlagerung verkaufsfähiger Ware oder die ordnungsgemäße Ausbuchung. Das erhöht die Lagerhaltungskosten und verringert die Liquidität des Bestands. ProcessMind verfolgt den vollständigen Weg retournierter Bestandschargen vom Wareneingang zurück ins Lager und durch alle weiteren Aktivitäten in SAP S/4HANA. Die Analyse zeigt, wie lange die Ware in jeder Phase verbleibt, deckt Engpässe bei Qualitätsprüfungen oder Entscheidungen über die weitere Verwendung auf und hilft Ihnen, die Retourenlogistik zu optimieren. So setzen Sie Kapital und Lagerfläche frei.

Ineffizient verwaltete veraltete, abgelaufene oder beschädigte Bestände verursachen hohe Lagerhaltungskosten, belegen Lagerfläche und können zu Verstößen gegen Vorschriften führen. Werden solche Waren nicht rechtzeitig erkannt, ausgesondert und offiziell verschrottet oder entsorgt, bleiben sie in den Bestandsbüchern. Das verfälscht die Bestandsbewertung und beeinträchtigt die finanzielle Leistung. ProcessMind analysiert den Lebenszyklus von Bestandschargen und berücksichtigt dabei in SAP S/4HANA hinterlegte Ablaufdaten und Statuscodes. Die Analyse zeigt, wie lange solche Waren vor der Verschrottung oder Entsorgung auf Lager bleiben. Sie macht Prozessabweichungen, Engpässe und die finanziellen Folgen langer Lagerzeiten sichtbar und unterstützt so ein vorausschauendes Bestandsmanagement.

Waren, die nach dem Wareneingang geprüft werden müssen, können lange ungenutzt liegen. Dadurch stehen sie später für die Einlagerung, Produktion oder den Verkauf zur Verfügung. Engpässe entstehen beispielsweise durch fehlende Ressourcen, ineffiziente Stichprobenverfahren oder unklare Workflows. Die Verzögerungen beeinträchtigen den Lagerumschlag und Produktionspläne und letztlich auch die Kundenzufriedenheit. ProcessMind zeigt für einzelne Bestandschargen in SAP S/4HANA die Zeit von der Erfassung des Wareneingangs bis zur Qualitätsprüfung und anschließenden Freigabe. So erkennen Sie, an welchen Prüfstellen, bei welchen Materialarten oder in welchen Benutzergruppen erhebliche Verzögerungen auftreten. Auf dieser Grundlage können Sie gezielt Prozesse verbessern.

Ungünstige Einlagerungsstrategien und ineffiziente interne Bewegungen können dazu führen, dass die Lagerfläche nicht optimal genutzt wird. Die Folgen sind überfüllte Gänge, längere Wege bei der Kommissionierung und bei internen Umlagerungen sowie der Bedarf an teurer zusätzlicher Lagerfläche. Das beeinträchtigt die betriebliche Effizienz und verursacht unnötige Kosten im Bestandsmanagement. ProcessMind analysiert die Bewegungswege und Lagerorte von Bestandschargen in SAP S/4HANA und erkennt Muster einer ineffizienten Flächennutzung. Die Analyse zeigt, wo die Einlagerung uneinheitlich erfolgt oder häufig unnötige interne Bewegungen stattfinden. So können Sie das Lagerlayout optimieren und ungenutzte Flächen sowie überflüssige Wege reduzieren.

Viele ungeplante oder nicht nachvollziehbare manuelle Bestandskorrekturen in SAP S/4HANA weisen häufig auf grundlegende Prozessprobleme hin. Sie können Fehler beim Wareneingang, bei der Kommissionierung oder bei internen Umlagerungen verdecken, das Vertrauen in die Bestandsdaten mindern und erheblichen manuellen Aufwand verursachen. Das beeinträchtigt die betriebliche Effizienz und die Genauigkeit der Finanzdaten. ProcessMind erfasst alle Fälle, in denen eine Bestandsabweichung korrigiert wurde, und ordnet sie den vorausgehenden Aktivitäten zu. Die Analyse quantifiziert Häufigkeit und Umfang der Korrekturen und deckt ihre Ursachen auf. So erkennen Sie, wo Prozesse scheitern und wer die Korrekturen veranlasst. Das hilft Ihnen, manuelle Eingriffe zu verringern und Prozesse zuverlässiger zu gestalten.

Typische Ziele

Definieren Sie, woran Sie den Erfolg erkennen

Eine effiziente Einlagerung verringert Engpässe im Lager und sorgt dafür, dass Bestände schnell verfügbar sind. Verzögerungen beeinträchtigen nachgelagerte Abläufe unmittelbar und können dazu führen, dass Waren trotz erfolgter Lieferung nicht verfügbar sind. Eine schnellere Einlagerung verbessert den Warenfluss und die betriebliche Effizienz im Bestandsmanagement. ProcessMind zeigt genau, wie viel Zeit zwischen der Erfassung des Wareneingangs und dem Abschluss der Einlagerung vergeht. Dabei werden Engpässe und verzögerte Bestandschargen sichtbar. Durch die Analyse von Ursachen wie der Ressourcenzuteilung oder ungünstigen Wegen können Sie gezielte Verbesserungen umsetzen und die Einlagerungszeit deutlich verkürzen. So stehen Bestände in SAP S/4HANA schneller zur Verfügung.

Langsame interne Umlagerungen erschweren den effizienten Transport von Beständen zwischen Lagerorten. Das beeinträchtigt Produktionspläne, die Auftragserfüllung und die betriebliche Flexibilität. Wenn Sie diese Verzögerungen verringern, befinden sich Materialien zur richtigen Zeit am benötigten Ort. So vermeiden Sie Unterbrechungen und sorgen für reibungslose Abläufe im Lager. ProcessMind ermittelt die tatsächlichen Durchlaufzeiten von Aktivitäten wie „Bestand intern bewegt“ und zeigt Umlagerungswege mit erheblichen Verzögerungen sowie die beteiligten Ressourcen und Prozessschritte. Diese Erkenntnisse ermöglichen gezielte Maßnahmen zur Optimierung der internen Logistik. So können Sie Umlagerungen beschleunigen und die Reaktionsfähigkeit Ihres Bestandsmanagements in SAP S/4HANA verbessern.

Ungenaue Bestandszählungen führen zu Fehlbeständen, Überbeständen und einer unzuverlässigen Planung. Stimmen die erfassten Mengen mit dem physischen Bestand überein, lassen sich Fehler bei der Auftragserfüllung vermeiden, Sicherheitsbestände verringern und Einkaufs- sowie Vertriebsentscheidungen auf eine verlässliche Grundlage stellen. ProcessMind analysiert Abweichungen zwischen den Ereignissen „Bestand gezählt“ und „Bestandsabweichung korrigiert“ und verfolgt sie bis zu ihrem Ursprung zurück. Wenn Sie Häufigkeit und Ursachen der Korrekturen verstehen, können Sie Lücken in den Abläufen oder Eingabefehler erkennen. Gezielte Verbesserungen verringern Abweichungen deutlich und erhöhen die Qualität der Bestandsdaten in SAP S/4HANA.

Wie schnell Sie Aufträge erfüllen, wirkt sich unmittelbar auf die Kundenzufriedenheit und Ihre Wettbewerbsfähigkeit aus. Wenn Sie die Zeit vom Auftragseingang bis zur Erfassung des Warenausgangs verkürzen, erhalten Kunden ihre Produkte schneller. Das steigert die Zufriedenheit, verringert Beschwerden und kann zu mehr Folgeaufträgen führen. ProcessMind zeigt den gesamten Ablauf der Auftragserfüllung, vom Start der Kommissionierung über den Abschluss der Verpackung bis zur Erfassung des Warenausgangs. Die Analyse macht die längsten Prozessschritte und Engpässe sichtbar. So können Sie Workflows vereinfachen, Kommissionierwege optimieren und die Durchlaufzeit jeder Bestandscharge verkürzen. Das beschleunigt die Lieferung in SAP S/4HANA.

Verzögerungen beim Warenausgang können dazu führen, dass Liefertermine verpasst, Verkäufe nicht abgeschlossen und Umsätze verloren werden. Ein effizienter Warenausgang sorgt dafür, dass Produkte nach der Kommissionierung und Verpackung zeitnah versandt werden. Das verbessert die ausgehende Logistik und unterstützt einen verlässlichen Vertriebsprozess. ProcessMind analysiert die Effizienz der Aktivität „Warenausgang erfasst“ und zeigt vorausgehende Ursachen für Verzögerungen. Anhand des Prozessablaufs bis zum Warenausgang erkennen Sie Probleme bei Dokumentation, Freigaben oder Ressourcenverfügbarkeit. So können Sie Prozesse neu gestalten und diesen wichtigen Schritt im Bestandsmanagement mit SAP S/4HANA beschleunigen.

Eine effiziente Retourenbearbeitung ist wichtig, um gebundenes Kapital im Bestand zu verringern und Erstattungen oder Umtausch zu beschleunigen. Das stärkt die Kundenbindung. Werden Retouren schneller bearbeitet, können Waren früher wieder eingelagert oder entsorgt werden. So sinken die Lagerkosten und das Risiko veralteter Bestände. ProcessMind bildet den gesamten Lebenszyklus einer Retoure ab, von der Bearbeitung des Wareneingangs über anschließende Qualitätsprüfungen bis zur Einlagerung oder Entscheidung über die weitere Verwendung. Die Analyse macht Verzögerungen bei Prüfungen, Entscheidungen oder Warenbewegungen sichtbar. So können Sie den Retourenprozess optimieren, die Bearbeitungszeit verkürzen und die Kapitaleffizienz im Bestandsmanagement mit SAP S/4HANA verbessern.

Veraltete oder abgelaufene Bestände verursachen hohe Lagerhaltungskosten, belegen wertvolle Lagerfläche und müssen häufig abgeschrieben werden. Wenn Sie solche Bestände frühzeitig erkennen und verringern, verbessern Sie die finanzielle Leistung und die Prozessgesundheit Ihres Bestands. So können Sie Ressourcen auf schnell drehende und wertvolle Artikel konzentrieren. ProcessMind verfolgt für jede Bestandscharge die Attribute „Ablaufdatum“ und „Bestandsstatus“. So erkennen Sie Chargen, deren Ablaufdatum näher rückt oder bereits überschritten ist, ohne dass eine Warenbewegung stattgefunden hat, sowie als veraltet gekennzeichnete Bestände. Die Analyse der Abläufe, die zu diesen Zuständen führen, macht vorgelagerte Probleme in der Bedarfsplanung oder im Materiallebenszyklus sichtbar. So können Sie in SAP S/4HANA besser vorbeugen.

Verzögerungen bei der Qualitätsprüfung verhindern, dass Waren in den verfügbaren Bestand übernommen werden. Das führt zu Engpässen in der Lieferkette und kann Produktion oder Vertrieb beeinträchtigen. Eine kürzere Prüfzeit sorgt dafür, dass Materialien schneller freigegeben und einsatzbereit sind. Das verbessert den Warenfluss und verringert Wartezeiten. ProcessMind zeigt die Zeit zwischen der Erfassung des Wareneingangs und der Qualitätsprüfung sowie bis zur anschließenden Freigabe. Die Analyse macht einzelne Chargen oder Lieferanten mit besonders langen Prüfzeiten sichtbar. So können Sie Ursachen wie fehlende Ressourcen oder ineffiziente Stichprobenverfahren erkennen und die Verfügbarkeit von Waren im Bestandsmanagement mit SAP S/4HANA beschleunigen.

Eine ineffiziente Nutzung der Lagerfläche erhöht die Betriebskosten und kann das Wachstum begrenzen. Wenn Sie den verfügbaren Platz optimal nutzen, verringern Sie den Bedarf an Erweiterungen, vereinfachen Warenbewegungen und verbessern die Effizienz des Lagers. ProcessMind analysiert die Attribute „Lagerort“ und „Lagerplatz“ und verfolgt Bestandschargen vom Beginn bis zum Abschluss der Einlagerung sowie bei anschließenden internen Bewegungen. Durch den Vergleich tatsächlicher Lagerungsmuster mit optimalen Strategien werden unzureichend genutzte Bereiche und ineffiziente Einlagerungsregeln sichtbar. So können Sie die Flächennutzung in SAP S/4HANA verbessern.

Häufige manuelle Bestandskorrekturen weisen auf grundlegende Prozessfehler, Eingabefehler oder systemische Probleme hin. Sie beeinträchtigen die Bestandsgenauigkeit und kosten wertvolle Arbeitszeit. Wenn Sie diese Korrekturen verringern, verbessern Sie die Datenintegrität, senken die Arbeitskosten und stärken das Vertrauen in das automatisierte Bestandssystem. ProcessMind erfasst jeden Fall, in dem eine Bestandsabweichung korrigiert wurde, und verknüpft das Ereignis mit vorausgehenden Aktivitäten oder Benutzeraktionen. Die Analyse deckt Auslöser und Muster manueller Eingriffe auf und hilft Ihnen, die Ursachen ungenauer Bestände zu erkennen. So können Sie Korrekturmaßnahmen ergreifen, Abläufe automatisieren und den Bedarf an manuellen Eingriffen in SAP S/4HANA verringern.

Der 6-Schritte-Pfad zur Verbesserung des Bestandsmanagements

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Template herunterladen

Was zu tun ist

Rufen Sie das vorkonfigurierte Excel-Template für Bestandsdaten aus SAP S/4HANA ab. Es enthält die passende Struktur für Ihre Rohdaten zu den Prozessen.

Warum das wichtig ist

Ein standardisiertes Template sorgt für konsistente und genaue Daten. Das ist entscheidend für verlässliche Prozessanalysen und die Ermittlung von Verbesserungsmöglichkeiten.

Erwartetes Ergebnis

Ein sofort einsetzbares Template zur Datenextraktion, abgestimmt auf das Bestandsmanagement mit SAP S/4HANA.

DAS ERWARTET SIE

Ineffizienzen in der Bestandsverwaltung mit SAP S/4HANA aufdecken

ProcessMind bildet Ihren gesamten Bestandsprozess visuell ab und zeigt die tatsächlichen Prozessabläufe sowie verborgene Abweichungen. Gewinnen Sie Erkenntnisse zu Engpässen und zur Prozessleistung, um gezielte Verbesserungen voranzutreiben.
  • Tatsächliche Abläufe bei Bestandsbewegungen visualisieren
  • Ineffiziente Einlagerungsprozesse aufdecken
  • Ursachen von Fehlbeständen ermitteln
  • Lagernutzung datenbasiert optimieren
Discover your actual process flow
Discover your actual process flow
Identify bottlenecks and delays
Identify bottlenecks and delays
Analyze process variants
Analyze process variants
Design your optimized process
Design your optimized process

TYPISCHE ERGEBNISSE

Bestandsprozesse mit Process Mining optimieren

Die Analyse Ihrer Chargen- und Losdaten aus SAP S/4HANA macht kritische Engpässe und Ineffizienzen sichtbar. Diese Erkenntnisse ermöglichen deutliche Verbesserungen bei wichtigen Kennzahlen der Bestandsverwaltung.

0 %
Kürzere Einlagerungszeit

Durchschnittliche Verkürzung der Einlagerungszeit

Process Mining zeigt Engpässe bei der Einlagerung auf. Optimierte Lagerabläufe sorgen dafür, dass der Bestand schneller für den Verkauf verfügbar ist.

0 %
Weniger manuelle Korrekturen

Rückgang der Korrekturen an Bestandsdaten

Wenn Unternehmen die Ursachen für Bestandsabweichungen kennen, können sie kostspielige und fehleranfällige manuelle Korrekturen vermeiden.

0 %
Schnellere Auftragserfüllung

Kürzere Durchlaufzeit vom Auftrag bis zur Lieferung

Optimierte Kommissionierungs- und Warenausgangsprozesse beschleunigen die Auftragserfüllung und steigern die Kundenzufriedenheit sowie die betriebliche Effizienz.

0 %
Weniger veralteter Bestand

Weniger ausgebuchter oder entsorgter Bestand

Process Mining deckt Probleme auf, die zu veralteten oder abgelaufenen Beständen führen. So lassen sich Verschwendung und Lagerhaltungskosten reduzieren.

0 %
Höhere Bestandsgenauigkeit

Zuverlässigere Bestandsaufzeichnungen

Wenn Unternehmen die Ursachen für Bestandsabweichungen verstehen, können sie die Zuverlässigkeit ihrer Bestandsdaten verbessern. Das ermöglicht eine bessere Planung und verringert das Risiko von Fehlbeständen.

Die Ergebnisse hängen von der Prozesskomplexität und der Datenqualität ab. Die Angaben zeigen typische Verbesserungen aus verschiedenen Implementierungen.

Empfohlene Daten

Beginnen Sie mit den wichtigsten Attributen und Aktivitäten und ergänzen Sie weitere nach Bedarf.
Neu bei Event Logs? Erfahren Sie, wie Sie ein Event Log für Process Mining erstellen.

Attribute

Wichtige Datenpunkte für die Analyse

Eindeutige Kennung einer bestimmten Produktmenge. Sie dient als Case-ID, um deren Lebenszyklus nachzuverfolgen.

Warum das wichtig ist

Diese zentrale Kennung führt alle zugehörigen Bestandsereignisse in einem Case zusammen und ermöglicht so die durchgängige Prozessanalyse.

Datum und Uhrzeit, zu denen die Bestandsaktivität im System erfasst wurde.

Warum das wichtig ist

Dieser Timestamp ordnet Ereignisse chronologisch und bildet die Grundlage für alle Berechnungen von Dauer und Leistung.

Eindeutige Kennung des verwalteten Produkts oder Materials.

Warum das wichtig ist

Damit lässt sich die Analyse nach Produkten aufschlüsseln, um Muster und Probleme einzelner Artikel zu erkennen.

Benutzer-ID der Person, die die Transaktion in SAP ausgeführt hat.

Warum das wichtig ist

Das Attribut schafft Nachvollziehbarkeit und hilft, benutzerspezifische Verhaltensmuster, Schulungsbedarf oder Compliance-Probleme zu erkennen.

Dreistelliger Schlüssel in SAP, der festlegt, wie eine Warenbewegung gebucht wird.

Warum das wichtig ist

Das Attribut klassifiziert jedes Bestandsereignis präzise und technisch. Es ist wichtig, um Aktivitäten abzuleiten und detaillierte Analysen durchzuführen.

Organisationseinheit für einen Standort, an dem sich Bestand befindet, zum Beispiel ein Werk oder ein Verteilzentrum.

Warum das wichtig ist

Damit lassen sich Bestandsprozesse und ihre Leistung an verschiedenen Unternehmensstandorten vergleichen.

Ein bestimmter Ort innerhalb eines Werks, an dem Bestand physisch gelagert wird.

Warum das wichtig ist

Es ermöglicht eine detaillierte Analyse der Bestandsorte innerhalb eines Werks und hilft dabei, interne Bewegungen und die Lagereffizienz zu untersuchen.

Die Menge des Materials, das bei der Bestandsbewegung betroffen ist.

Warum das wichtig ist

Es quantifiziert die Materialmenge je Aktivität und ermöglicht Auswertungen zu Durchsatz, Ausschussvolumen und den Auswirkungen von Bestandsanpassungen.

Ein Code, der den Grund für eine Bestandsbewegung angibt.

Warum das wichtig ist

Es erklärt die Gründe für ungeplante Bestandsbewegungen und ermöglicht eine gezielte Ursachenanalyse.

Aktivitäten

Prozessschritte, die Sie verfolgen und optimieren sollten

Erfasst den Eingang einer Bestandscharge im Lager, in der Regel von einem Lieferanten oder aus der Produktion. Dieses Ereignis wird in SAP S/4HANA ausdrücklich erfasst, wenn beim Wareneingang ein Materialbeleg erstellt wird.

Warum das wichtig ist

Dies ist das zentrale Start-Event im Lebenszyklus des Bestands. Die Zeitspanne von dieser Aktivität bis zu nachfolgenden Schritten wie der Einlagerung ist entscheidend, um die Effizienz der Warenannahme zu messen.

Zeigt an, dass eine Charge die Qualitätsprüfung bestanden hat und nun verwendet oder eingelagert werden kann. Dies wird als explizite Umbuchung aus dem Qualitätsprüfbestand in eine andere Bestandsart erfasst, zum Beispiel in den frei verwendbaren Bestand.

Warum das wichtig ist

Dieser Meilenstein markiert den Abschluss der Qualitätsprüfung und gibt den Bestand zur Verwendung frei. Verzögerungen an dieser Stelle können erhebliche Folgeprobleme in der Produktion oder Auftragserfüllung verursachen.

Erfasst die physische Umlagerung der Charge vom Wareneingangs- oder Bereitstellungsbereich an ihren endgültigen Lagerplatz. In SAP wird dies als Materialbeleg für eine Umbuchung erfasst.

Warum das wichtig ist

Damit ist der Wareneingangsprozess abgeschlossen. Die Dauer dieser Aktivität, die Einlagerungszeit, ist eine wichtige Kennzahl für die Lagereffizienz.

Erfasst eine Änderung der Bestandsmenge aufgrund einer Inventur oder einer anderen Abweichung. Mit diesem Ereignis wird der Buchbestand ausdrücklich an den gezählten Bestand angepasst.

Warum das wichtig ist

Diese Korrekturen sind entscheidend für die Bestandsgenauigkeit. Häufige Korrekturen weisen auf grundlegende Probleme bei der Bestandsverwaltung, der Sicherheit oder der Dateneingabe hin.

Erfasst den letzten Schritt des Warenausgangsprozesses, bei dem die Charge an einen Kunden oder Frachtführer übergeht. Diese explizite Transaktion verringert den Bestand und wird in der Buchhaltung erfasst.

Warum das wichtig ist

Dies ist ein wichtiges Abschlussereignis der Auftragserfüllung. Es ist entscheidend, um die pünktliche Lieferung zu messen und die Durchlaufzeit der Auftragserfüllung zu berechnen.

Erfasst den Verbrauch einer Bestandscharge durch einen Fertigungs- oder Prozessauftrag. Diese Transaktion verringert den Bestand und ordnet die Materialkosten dem Fertigungsauftrag zu.

Warum das wichtig ist

Dies ist ein zentrales Verbrauchsereignis und markiert das Ende des Bestandslebenszyklus für Komponenten. Es ist entscheidend, um die Materialverfügbarkeit für die Produktion und Verbrauchsmuster zu analysieren.

Markiert die endgültige Ausbuchung einer Bestandscharge, die dauerhaft aus den Bestandsaufzeichnungen entfernt wird. Dies betrifft in der Regel abgelaufene, beschädigte oder veraltete Bestände.

Warum das wichtig ist

Dieses End-Event steht für einen finanziellen Verlust. Die Analyse von Verschrottungen hilft, Probleme mit der Lagerdauer, den Handhabungsabläufen oder der Bedarfsplanung aufzudecken.

Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen

Process Mining analysiert Systemprotokolle aus SAP S/4HANA und macht den tatsächlichen Ablauf Ihrer Bestandsprozesse sichtbar. Es erkennt wichtige Engpässe, etwa langsame Einlagerungen oder verzögerte interne Umlagerungen, und deckt Ineffizienzen auf, die zu Fehlbeständen oder hohen Bestandskosten führen. So können Sie genau feststellen, an welchen Stellen der Prozess vom Sollprozess abweicht und welche Ursachen dahinterstecken.

Für Process Mining benötigen Sie ein Event Log mit allen relevanten Aktivitäten rund um Ihren Bestand. Zu den wichtigsten Datenpunkten gehören eine Case-ID, zum Beispiel die Bestandscharge oder das Los, die ausgeführte Aktivität und ein Timestamp für jeden Vorgang. Diese Daten werden in der Regel aus verschiedenen Tabellen in SAP S/4HANA extrahiert, in denen Materialbewegungen, Warenausgänge, Wareneingänge und Qualitätsprüfungen erfasst werden.

Die Ersteinrichtung umfasst die Datenextraktion aus SAP S/4HANA und die Erstellung Ihres ersten Prozessmodells. Sie dauert in der Regel einige Wochen bis wenige Monate. Wie lange es genau dauert, hängt von der Komplexität Ihrer bestehenden Dateninfrastruktur und dem Umfang der Bestandsprozesse ab, die Sie analysieren möchten. Weitere Analysen lassen sich nach der Einrichtung deutlich schneller durchführen.

Sie können konkrete Verbesserungen erwarten, etwa kürzere Einlagerungszeiten, weniger Verzögerungen bei internen Umlagerungen und eine höhere Bestandsgenauigkeit. Process Mining hilft außerdem, die Durchlaufzeit der Auftragserfüllung zu verkürzen, veraltete und abgelaufene Bestände zu reduzieren und die Lagerflächennutzung zu optimieren. Das senkt die Kosten und steigert die betriebliche Effizienz.

Process Mining wertet in der Regel historische Transaktionsdaten aus SAP S/4HANA aus, statt direkt in die operativen Echtzeitprozesse einzugreifen. Die Analyse dieser extrahierten Daten macht Muster und Abweichungen sichtbar. Einige Lösungen bieten eine kontinuierliche Datenübernahme, mit der sich Prozesse nahezu in Echtzeit überwachen und Erkenntnisse gewinnen lassen. Das ist jedoch keine direkte Integration in die operativen Echtzeitprozesse.

Ja. Process Mining eignet sich gut, um die Ursachen wiederkehrender manueller Korrekturen aufzudecken. Die Visualisierung des tatsächlichen Prozessablaufs und der Vergleich mit dem Sollprozess zeigen konkrete Abweichungen, fehlende automatisierte Schritte oder Schulungsbedarf, der manuelle Eingriffe erforderlich macht. Diese datengetriebenen Erkenntnisse ermöglichen gezielte Korrekturmaßnahmen, mit denen sich der manuelle Aufwand verringern lässt.

Process Mining ermöglicht eine sehr detaillierte Analyse einzelner Bestandschargen oder Lose, bestimmter Bewegungsarten und Benutzeraktionen über den gesamten Lebenszyklus hinweg. So können Sie konkrete Abläufe untersuchen, die zu Verzögerungen führen, Schritte erkennen, die nicht in der vorgesehenen Reihenfolge ausgeführt werden, und einzelne Materialbelege identifizieren, die vom Standardprozess abweichen. Diese Detailtiefe ist entscheidend für gezielte Optimierungen.

Process Mining eignet sich sowohl für einmalige, detaillierte Analysen als auch für die kontinuierliche Prozessüberwachung. Nach einer ersten Analyse können Sie Verbesserungsbereiche identifizieren, Änderungen umsetzen und anschließend deren Auswirkungen fortlaufend mit Process Mining verfolgen. So optimieren Sie Ihre Prozesse kontinuierlich und stellen sicher, dass die Bestandsverwaltung langfristig effizient bleibt.

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