Strategischer Leitfaden für data-getriebene Prozessoptimierung
Der umfassende Guide für effektive Prozessoptimierung und Business Transformation durch smarte Datennutzung.
Was Sie lernen werden
Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Prozesse effektiv überwachen, nachdem Sie Erkenntnisse gewonnen und Änderungen umgesetzt haben. Sie erfahren, wann eine periodische Überwachung ausreicht, wann Echtzeit-Monitoring sinnvoll ist und wie Sie Verbesserungen langfristig sichern.
Sie haben Ihren Prozess analysiert und dabei wertvolle Erkenntnisse gewonnen. Sie haben Verbesserungen umgesetzt, um die identifizierten Probleme anzugehen. Doch hier ist die Frage, die viele Unternehmen oft vergessen zu stellen:
Woher wissen Sie, ob die Verbesserungen tatsächlich greifen?
Und ebenso wichtig: Wie stellen Sie sicher, dass der Prozess langfristig unter Kontrolle bleibt?
Genau hier setzt Prozess-Monitoring an. Ohne es steuern Sie im Blindflug. Verbesserungen könnten sich verflüchtigen, neue Probleme auftauchen, und Sie würden es erst merken, wenn sich jemand beschwert (oder schlimmer noch, wenn es sich auf Ihr Geschäftsergebnis auswirkt).
Mit ProcessMind richten Sie Monitoring-Dashboards ein, die Ihnen eine fortlaufende Transparenz über die Leistung Ihrer Prozesse bieten. So erkennen Sie Probleme frühzeitig und können überprüfen, ob die vorgenommenen Änderungen die gewünschten Ergebnisse liefern.
Dieser Blogbeitrag ist Teil unserer Serie zur Prozessoptimierung. Lesen Sie auch unsere Leitfäden zur Analyse Ihrer Prozesse und zur Umsetzung von Verbesserungen, um den vollständigen Optimierungszyklus kennenzulernen.
Eine der ersten Fragen, die sich Teams stellen, lautet: „Brauchen wir Echtzeit-Monitoring?“ Die ehrliche Antwort: wahrscheinlich nicht, zumindest nicht am Anfang.
Die passende Monitoring-Frequenz hängt von mehreren Faktoren ab:
| Faktor | Auswirkung |
|---|---|
| Prozessvariabilität | Prozesse mit hoher Variabilität erfordern möglicherweise häufigere Überprüfungen. |
| Auswirkungen von Änderungen | Wesentliche Änderungen erfordern eine engere anfängliche Überwachung. |
| Geschäftskritikalität | Kundennahe Prozesse benötigen möglicherweise eine schnellere Reaktion. |
| Ressourcenverfügbarkeit | Häufigeres Monitoring erfordert mehr Aufwand. |
| Veränderungsdynamik | Sich schnell entwickelnde Prozesse benötigen mehr Aufmerksamkeit. |
Ein praktischer Tipp: Beginnen Sie mit einer periodischen Überwachung (monatlich oder quartalsweise) und erhöhen Sie die Frequenz nur bei Bedarf.
Warum? Ganz einfach:
Stellen Sie sich das vor wie die regelmäßige Überprüfung Ihrer Rauchmelder zu Hause im Vergleich zur 24/7-Überwachung Ihrer Sicherheitskameras. Beides hat seinen Zweck, aber Sie sollten wissen, wann welcher Ansatz der richtige ist.
Periodisches Monitoring bedeutet, die Performance Ihrer Prozesse in regelmäßigen Abständen zu überprüfen (monatlich, quartalsweise oder so, wie es zu Ihrem Geschäftsrhythmus passt).
Hinterlegen Sie zunächst die Dashboard-Ansichten, die zu Ihren ursprünglichen Erkenntnissen geführt haben. Verwenden Sie in ProcessMind Lesezeichen, um Folgendes festzuhalten:
Diese Lesezeichen werden zu Ihrem „Vorher“-Bild und Ihren fortlaufenden Überprüfungspunkten für das Monitoring.
Wenn es Zeit für die Überprüfung ist, folgen Sie diesem Prozess:
1. Neue Daten hinzufügen
Importieren Sie Ihre neuesten Prozessdaten in ProcessMind. Egal, ob Sie neue Dateien hochladen oder aus verbundenen Systemen ziehen – bringen Sie Ihre Daten auf den neuesten Stand.
2. Ihre Lesezeichen laden
Öffnen Sie Ihre gespeicherten Überwachungs-Lesezeichen, um zu sehen, wie sich die aktuelle Leistung im Vergleich zu Ihrer Basislinie verhält.
3. Perioden vergleichen
Nutzen Sie die Vergleichsfunktionen, um den vorherigen Zustand neben dem aktuellen Zustand zu betrachten:
4. Normen und Ziele festlegen
Verwenden Sie Normen, um Ziel-KPIs für Ihren Prozess festzulegen. Dies macht sofort klar, wenn die Leistung außerhalb akzeptabler Bereiche fällt:
5. Dokumentieren und Kommunizieren
Halten Sie Ihre Erkenntnisse fest und teilen Sie diese mit den Stakeholdern. Ein einfacher Monatsbericht hält alle auf dem Laufenden, ohne übermäßigen Aufwand zu verursachen.
Profi-Tipp
Schauen Sie nicht nur auf Durchschnitte. Prüfen Sie die Verteilung Ihrer Metriken. Ein sich verbessernder Durchschnitt kann eine wachsende Anzahl problematischer Fälle verbergen.
Wenn periodische Überprüfungen Probleme aufdecken, nutzen Sie Filter, um tiefer einzutauchen:
Wenn Sie Änderungen zu einem bestimmten Datum umgesetzt haben:
Während periodisches Monitoring in den meisten Situationen ausreicht, erfordern einige Szenarien Echtzeit- (oder nahezu Echtzeit-) Monitoring:
Wenn Sie für die kontinuierliche Überwachung bereit sind:
1. Datenaktualisierungen automatisieren
Nutzen Sie die ProcessMind API, um die Datenaufnahme zu automatisieren. Ihre Dashboards aktualisieren sich automatisch, sobald neue Daten eintreffen.
2. Überwachungs-Dashboards erstellen
Erstellen Sie spezielle Überwachungsansichten, die sich auf operative KPIs konzentrieren:
3. Warnmeldungen einrichten
Konfigurieren Sie Benachrichtigungen, wenn Metriken außerhalb akzeptabler Bereiche fallen. So erfahren Sie von Problemen, ohne ständig Dashboards beobachten zu müssen.
4. Überprüfungsrhythmus festlegen
Selbst bei Echtzeit-Dashboards sollten Sie regelmäßige Überprüfungen einplanen:
Unterschiedliche Stakeholder benötigen unterschiedliche Detaillierungsgrade und Zeitrahmen.
Echtzeit-Monitoring ist nur dann wertvoll, wenn die richtigen Personen die richtigen Informationen zur richtigen Zeit erhalten. Überlegen Sie:
Monitoring dient nicht nur dazu, Probleme zu erkennen. Es geht auch darum, zu bestätigen, dass Ihre Verbesserungen wirken.
Während der Analyse und Umsetzung haben Sie erwartete Verbesserungen dokumentiert:
Überprüfen Sie diese Erwartungen nun:
| Kennzahl | Vorher | Erwartet | Tatsächlich | Status |
|---|---|---|---|---|
| Durchschnittliche Durchlaufzeit | 5 Tage | 4 Tage | 3,8 Tage | ✅ Übertroffen |
| Nacharbeitsquote | 15 % | unter 10 % | 11 % | ⚠️ Nahe dran |
| Genehmigungswartezeit | 2 Tage | 1 Tag | 0,9 Tage | ✅ Erreicht |
Manchmal führen Verbesserungen in einem Bereich zu Problemen an anderer Stelle:
Monitoring hilft Ihnen, diese Dominoeffekte zu erkennen, bevor sie zu größeren Problemen werden.
Während Sie optimierte Prozesse überwachen, werden Sie neue Verbesserungsmöglichkeiten entdecken:
Kontinuierliche Verbesserung ist, wie der Name schon sagt, ein fortlaufender Prozess. Jeder Überwachungszyklus speist sich in den nächsten Analysezyklus ein.
Nicht alles muss für immer überwacht werden. Wissen Sie, wann es Zeit ist, zu reduzieren oder aufzuhören:
Statt abrupt aufzuhören:
Selbst wenn das aktive Monitoring endet, bewahren Sie die Fähigkeit, es schnell wieder aufzunehmen:
Prozesse ändern sich, Prioritäten verschieben sich – und es kann sein, dass Sie das Monitoring wieder hochfahren müssen.
Monitoring-Daten sind nur dann wertvoll, wenn sie die richtigen Personen erreichen.
Präsentieren Sie Ergebnisse in einfachen, visuellen Dashboards statt in unübersichtlichen Tabellen. Heben Sie Anomalien, Risiken und Verbesserungen hervor, anstatt Nutzer mit jedem einzelnen Datenpunkt zu überfluten. Passen Sie die Ansichten an verschiedene Zielgruppen an – Führungskräfte interessieren sich für Ergebnisse, Mitarbeiter für Details und Analysten für Muster.

| Zielgruppe | Format | Häufigkeit | Fokus |
|---|---|---|---|
| Führungskräfte | Management-Report | Monatlich | Zentrale KPIs, Trends, Entscheidungsbedarf |
| Manager | Dashboard-Zugriff | Wöchentlich | Teamleistung, Probleme, Prioritäten |
| Prozessverantwortliche | Detaillierte Ansichten | Täglich/wöchentlich | Operative Kennzahlen, Fall-Warteschlangen |
| Analysten | Voller Datenzugriff | Bei Bedarf | Tiefergehende Untersuchungsoptionen |
ProcessMind bietet vielfältige Möglichkeiten, Ihre Überwachungsergebnisse zu teilen:
Widerstehen Sie dem Drang, alles zu teilen. Fragen Sie sich:
Ein fokussiertes Dashboard, das zu Maßnahmen anregt, ist wertvoller als ein umfassendes, das niemand nutzt.
Langfristiger Erfolg beim Monitoring braucht mehr als nur Tools. Er erfordert organisatorisches Engagement.
Integrieren Sie das Monitoring in bestehende Abläufe:
Lassen Sie die Überwachung nicht zur Aufgabe einer Einzelperson werden:
Wenn Monitoring etwas Wertvolles aufdeckt:
Dies unterstreicht die Bedeutung des Monitorings und fördert das kontinuierliche Engagement.
ProcessMind vereinfacht das Prozess-Monitoring:
Egal, ob Sie monatliche Überprüfungen durchführen oder Echtzeit-Dashboards für den operativen Betrieb aufbauen: ProcessMind gibt Ihnen die Werkzeuge an die Hand, um Ihre Prozesse im Griff zu behalten.
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