ProzessSimulation für Unternehmen
Simulieren Sie Ihre Geschäftsprozesse, um Resultate vorherzusagen, Änderungen zu testen und Workflows vor der Umsetzung zu optimieren.
Was-wäre-wenn-Analysen sind eine der wichtigsten Anwendungen für ProzessSimulation. Durch das Erstellen mehrerer Szenarien und den Vergleich der Resultate treffen Sie fundierte Entscheidungen, bevor Sie Ressourcen und Zeit in die Umsetzung investieren.
Simulation liefert wertvolle Prognosen, doch echte Erkenntnisse entstehen erst durch den Vergleich:
Da Simulationsergebnisse als standardisiertes Event Log Datenset vorliegen, bietet ProcessMind leistungsstarke Tools zum Vergleich beliebiger Datensätze: ob simuliert, historisch oder beides.
| Metrik | Beschreibung |
|---|---|
| Durchlaufzeit | Gesamtdauer vom Start eines Fälle bis zum Abschluss |
| Wartezeit | Wartezeit der Fälle auf Ressourcen |
| Bearbeitungszeit | Tatsächliche Bearbeitungszeit der Aktivitäten |
| Anzahl der Fälle | Anzahl abgeschlossener Fälle |
| Ressourcenauslastung | Auslastung der Ressourcen |
| Pfadverteilung | Welche Pfade die Fälle im Prozess nehmen |
Das häufigste What-if-Szenario ist das Testen einer Prozessänderung:
Frage: Was passiert, wenn wir einen weiteren Mitarbeitenden in der Freigabe einplanen?
Vorgehen:
| Metrik | Baseline | +1 Mitarbeitende | Verbesserung |
|---|---|---|---|
| Ø Durchlaufzeit | 5,2 Tage | 3,8 Tage | 27 % schneller |
| Ø Wartezeit | 2,1 Tage | 0,9 Tage | 57 % weniger |
| Fälle/Woche | 150 | 195 | 30 % mehr |
| Auslastung | 95 % | 78 % | Weniger überlastet |
Kosten-Nutzen-Analyse
Kombinieren Sie Simulationsergebnisse mit KostenDaten, um den ROI zu berechnen. Kostet ein zusätzlicher Mitarbeitender z. B. 60.000 €/Jahr, steigert aber den Durchsatz um 30 %, können Sie den Business Impact genau berechnen.
Eine der wichtigsten Funktionen von ProcessMind ist der Vergleich simulierter Prognosen mit echten historischen Daten.
| Zeigt die Simulation … | Mögliche Ursache |
|---|---|
| schneller als real | Verzögerungen fehlen im Modell, Komplexität unterschätzt |
| langsamer als real | Bearbeitungszeiten überschätzt, unnötige Constraints |
| abweichende Pfade | Gateway-Wahrscheinlichkeiten stimmen nicht mit der Realität überein |
| Überlastung | Kapazitäten Nein definiert |
Vergleichen Sie mehr als zwei Szenarien, um die optimale Konfiguration zu finden:
Frage: Wie viele Freigabemitarbeitende werden benötigt?
Vorgehen: Simulieren Sie verschiedene Personalstärken und vergleichen Sie die Resultate
| Personal | Durchsatz | Auslastung | Wartezeit | Kosten |
|---|---|---|---|---|
| 2 | 100 Fälle/Woche | 98 % | 4,5 Tage | 120.000 € |
| 3 | 145 Fälle/Woche | 85 % | 1,8 Tage | 180.000 € |
| 4 | 160 Fälle/Woche | 68 % | 0,5 Tage | 240.000 € |
| 5 | 165 Fälle/Woche | 55 % | 0,2 Tage | 300.000 € |
Fazit: Der 3. Mitarbeitende bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Danach nimmt der Nutzen ab.
Testen Sie strukturelle Änderungen im Prozess:
Bereiten Sie sich auf unterschiedliche Nachfragelevel vor:
Optimieren Sie Personal und Systeme:
Berücksichtigen Sie die Auswirkungen des Zeitplans:
Führen Sie vor Prozessänderungen immer eine validierte Baseline-Simulation durch. So haben Sie eine Vergleichsgrundlage.
Analysieren Sie möglichst einzelne Variablen, um den Einfluss gezielt zu erkennen. Mehrere Änderungen gleichzeitig erschweren die Zuordnung von Verbesserungen.
Verwenden Sie möglichst echte Daten zur Parametrisierung Ihrer Simulation. Unrealistische Eingaben liefern keine brauchbaren Resultate.
Optimieren Sie nicht nur einen KPI. Höherer Durchsatz kann zulasten von Qualität oder Mitarbeitenden gehen.
Dokumentieren Sie alle Anpassungen je Szenario. So bleiben Resultate nachvollziehbar und teilbar.
Prüfen Sie Simulationsergebnisse nach Möglichkeit mit kleinen Piloten, bevor die Einführung startet.
Bei der Präsentation von Was-wäre-wenn-Analysen gegenüber Stakeholdern:
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