Ihr Daten-Template für das Incident Management

BMC Helix ITSM
Ihr Daten-Template für das Incident Management

Ihr Daten-Template für das Incident Management

Dieses Template zeigt Ihnen, welche wichtigen Daten Sie für die Optimierung Ihres Incident-Management-Prozesses erfassen sollten. Es beschreibt die relevanten Attribute und Aktivitäten, die Sie verfolgen sollten, und erklärt, wie Sie diese Daten extrahieren. So bereiten Sie Ihre Daten effizienter vor und können schneller mit der Prozessanalyse beginnen.
  • Empfohlene Attribute für die Erfassung
  • Wichtige Aktivitäten, die Sie im Prozess verfolgen sollten
  • Anleitung zum Extrahieren der Daten aus Ihrem System
Neu bei Event Logs? Erfahren Sie, wie Sie ein Event Log für Process Mining erstellen.

Attribute des Incident Managements

Diese Datenfelder sollten Sie in Ihr Event Log aufnehmen, um Ihren Incident-Management-Prozess umfassend zu analysieren.
3 Erforderlich 8 Empfohlen 10 Optional
Name Beschreibung
Incident-ID
IncidentId
Die eindeutige Kennung jedes Incident-Datensatzes.
Beschreibung

Die Incident-ID ist der Primärschlüssel jedes Incidents und identifiziert ihn eindeutig von der Erstellung bis zum Abschluss. Sie verknüpft alle zugehörigen Aktivitäten, Protokolle und Änderungen und ermöglicht so einen vollständigen End-to-End-Überblick über den Lebenszyklus des Incidents.

Im Process Mining ist dieses Attribut grundlegend, da es den Case definiert. Jedes Event mit derselben Incident-ID gehört zur selben Prozessinstanz. So lässt sich rekonstruieren und analysieren, wie einzelne Incidents bearbeitet werden.

Warum das wichtig ist

Diese wichtige Case-ID verknüpft alle Events im Lebenszyklus eines Incidents und ermöglicht so die End-to-End-Prozessanalyse.

Woher beziehen

Dies ist das Feld „Incident Number“ (Field ID: 1000000161) im Formular „HPD:Help Desk“.

Beispiele
INC000001234567INC000002345678INC000003456789
Aktivitätsname
ActivityName
Die Bezeichnung des konkreten Events oder der Aufgabe im Lebenszyklus eines Incidents.
Beschreibung

Dieses Attribut beschreibt die Aktivität, die zu einem bestimmten Zeitpunkt für einen Incident ausgeführt wurde, zum Beispiel „Incident gemeldet“, „Gruppe zugewiesen“ oder „Incident gelöst“. Diese Aktivitäten bilden die Bausteine der Prozessdarstellung.

Die Analyse der Reihenfolge und Häufigkeit dieser Aktivitäten zeigt den tatsächlichen Prozessablauf, macht häufige Pfade sichtbar und weist auf Abweichungen von der Standardvorgehensweise hin. Sie ist entscheidend, um zu verstehen, welche Maßnahmen zur Lösung eines Incidents ergriffen werden.

Warum das wichtig ist

Aktivitäten bilden die Schritte in der Prozessdarstellung ab und ermöglichen die Visualisierung und Analyse des Incident-Management-Workflows.

Woher beziehen

In der Regel abgeleitet aus Änderungen der Felder „Status“ (Field ID: 7) und „Status_Reason“ im Formular „HPD:Help Desk“ oder aus dem Formular „HPD:Help Desk Audit Log“.

Beispiele
Incident gemeldetGruppe zugewiesenLösung umgesetztIncident abgeschlossen
Event-Timestamp
EventTimestamp
Das genaue Datum und die Uhrzeit, zu denen die Aktivität stattgefunden hat.
Beschreibung

Dieser Timestamp erfasst, wann ein bestimmtes Event im Lebenszyklus eines Incidents stattgefunden hat. Er liefert die chronologische Reihenfolge, die erforderlich ist, um den Prozessablauf aus den Rohdaten zu rekonstruieren.

Der Event-Timestamp ist für alle zeitbasierten Analysen unverzichtbar. Dazu gehören die Berechnung von Zykluszeiten zwischen Aktivitäten, das Erkennen von Engpässen mit langen Wartezeiten und die Messung der gesamten Lösungszeit. Er bildet die zeitliche Grundlage der Prozessanalyse.

Warum das wichtig ist

Dieser Timestamp gibt die chronologische Reihenfolge der Events an. Das ist entscheidend, um Zeitspannen zu berechnen, Engpässe zu erkennen und den zeitlichen Prozessablauf zu verstehen.

Woher beziehen

Das Feld „Last Modified Date“ (Field ID: 6) oder bestimmte Datumsfelder aus dem Formular „HPD:Help Desk“. Bei historischen Events stammt der Wert aus dem Timestamp-Feld des Audit-Logs.

Beispiele
2023-10-26T10:00:00Z2023-10-26T10:15:32Z2023-10-27T14:22:05Z
Erneut geöffnet
IsReopened
Kennzeichnet, ob ein Vorfall nach dem Status „Resolved“ erneut geöffnet wurde.
Beschreibung

Dieses boolesche Attribut ist wahr, wenn der Status eines Vorfalls nach der Kennzeichnung als „Resolved“ wieder in einen aktiven Status wie „In Progress“ wechselt. Das weist darauf hin, dass die ursprüngliche Lösung nicht wirksam oder nicht vollständig war.

Das Attribut misst Nacharbeit direkt und dient zur Berechnung der Kennzahl „Nacharbeitsrate bei Vorfällen“. Die Analyse erneut geöffneter Vorfälle hilft dabei, mangelhafte Lösungen, unzureichende Tests oder nicht angemessen behobene wiederkehrende Probleme zu erkennen. Sie unterstützt das Dashboard zu Nacharbeits- und Eskalationspfaden.

Warum das wichtig ist

Misst Nacharbeit und die Qualität von Lösungen direkt. Eine hohe Wiedereröffnungsrate weist auf unwirksame Lösungen und Schwächen im Prozess hin.

Woher beziehen

Wird anhand der Aktivitätsabfolge eines Vorfalls berechnet. Erscheint nach der Aktivität „Resolution Implemented“ eine Aktivität wie „Incident Reopened“, wird dieses Kennzeichen auf wahr gesetzt.

Beispiele
truefalse
Incident-Status
IncidentStatus
Der aktuelle oder historische Status des Incidents zum Zeitpunkt des Events.
Beschreibung

Dieses Attribut gibt den Status des Incidents an, zum Beispiel „Neu“, „In Bearbeitung“, „Ausstehend“, „Gelöst“ oder „Abgeschlossen“. Es zeigt den jeweiligen Stand im Lebenszyklus des Incidents.

Die Analyse von Statusänderungen ist grundlegend, um den Incident-Management-Prozess zu verstehen. Sie dient dazu, Aktivitäten zu definieren, die Dauer in verschiedenen Status zu messen, etwa wie lange Incidents „Ausstehend“ sind, und festzustellen, ob Incidents feststecken oder nicht mehr bearbeitet werden.

Warum das wichtig ist

Die Erfassung von Statusänderungen ist entscheidend, um den Fortschritt eines Incidents nachzuvollziehen und die Dauer in bestimmten Status wie „Ausstehend“ oder „In Bearbeitung“ zu messen.

Woher beziehen

Dies ist das Feld „Status“ (Field ID: 7) im Formular „HPD:Help Desk“.

Beispiele
NeuZugewiesenIn BearbeitungAusstehendGelöstAbgeschlossen
Priorität
Priority
Die dem Incident zugewiesene Priorität, die bestimmt, wie dringend er bearbeitet wird.
Beschreibung

Die Priorität ergibt sich in der Regel aus der Kombination von Auswirkungen und Dringlichkeit. Sie bestimmt die Reihenfolge und Geschwindigkeit der Incident-Bearbeitung. Übliche Werte reichen von „Kritisch“ bis „Niedrig“.

Im Process Mining ist die Analyse von Incidents nach Priorität entscheidend für die Leistungsbewertung. Sie hilft bei Fragen wie: „Halten wir die SLAs für Incidents mit hoher Priorität ein?“ und „Kommt es bei Incidents mit niedriger Priorität zu längeren Verzögerungen?“ Durch die Filterung nach Priorität können Sie besonders kritische Geschäftsprobleme gezielt untersuchen.

Warum das wichtig ist

Dieses Attribut ist entscheidend, um Analysen zu segmentieren. So lässt sich sicherstellen, dass Vorfälle mit hoher Priorität schneller bearbeitet werden und die dafür geltenden Service-Level-Ziele erreichen.

Woher beziehen

Dies ist das Feld „Priority“ (Field ID: 1000000164) im Formular „HPD:Help Desk“.

Beispiele
KritischHochMittelNiedrig
Service
Service
Der geschäftliche oder technische Service, der vom Vorfall betroffen ist.
Beschreibung

Dieses Attribut verknüpft einen Vorfall mit einem bestimmten Service aus der Configuration Management Database (CMDB), zum Beispiel „E-Mail-Service“, „VPN-Zugang“ oder „SAP-Finanzwesen“.

Diese Verknüpfung ist entscheidend, um die geschäftlichen Auswirkungen von Vorfällen zu verstehen. Die Analyse nach Service zeigt, welche Services besonders viele Vorfälle verursachen, macht wiederkehrende Probleme mit bestimmten Technologien sichtbar und unterstützt die Trendanalyse im Problemmanagement.

Warum das wichtig ist

Die Zuordnung von Vorfällen zu Geschäftsservices ist entscheidend für die Analyse ihrer Auswirkungen und dafür, Services mit besonders häufigen Problemen zu erkennen.

Woher beziehen

Dies ist das Feld „ServiceCI“ oder ein ähnliches Feld für das betroffene Configuration Item (CI) im Formular „HPD:Help Desk“.

Beispiele
Unternehmens-E-MailSAP ERPVPN für den FernzugriffPersonalportal
SLA-Frist überschritten
IsSlaBreached
Kennzeichnet, ob der Vorfall nach dem SLA-Zieldatum gelöst wurde.
Beschreibung

Dieses boolesche Attribut ist wahr, wenn die Lösungszeit des Vorfalls die festgelegte SLA-Frist überschritten hat. Es zeigt für jeden Vorfall eindeutig an, ob die SLA-Leistung eingehalten wurde.

Das Kennzeichen ist entscheidend für das Dashboard „Übersicht der SLA-Leistung bei Vorfällen“ und die Berechnung der Kennzahl „SLA-Konformitätsrate bei Vorfällen“. Es vereinfacht die Analyse, da Sie alle Vorfälle, bei denen die Service-Level-Ziele verfehlt wurden, direkt filtern und zusammenfassen können. So lassen sich die Gründe für Fristüberschreitungen gezielt untersuchen.

Warum das wichtig ist

Dieses Kennzeichen vereinfacht die Analyse der SLA-Konformität. Sie können alle Vorfälle mit überschrittener Frist filtern und deren Ursachen untersuchen.

Woher beziehen

Wird berechnet, indem der Timestamp des Ereignisses „Incident Resolved“ mit „SlaTargetDate“ verglichen wird. Liegt der Timestamp der Lösung nach dem Zieldatum, ist dieses Kennzeichen wahr.

Beispiele
truefalse
Vorfallkategorie
IncidentCategory
Die Klassifizierung des Vorfalls, häufig in einer mehrstufigen Struktur.
Beschreibung

Die Kategorisierung von Vorfällen bietet eine strukturierte Möglichkeit, diese einzuordnen, meist anhand einer mehrstufigen Hierarchie (z. B. Stufe 1: Hardware, Stufe 2: Laptop, Stufe 3: Akku). Diese Daten sind für die Weiterleitung, Berichterstattung und Trendanalyse wichtig.

Beim Process Mining lassen sich damit verschiedene Vorfalltypen getrennt analysieren. Das Dashboard zur Genauigkeit der Vorfallkategorisierung vergleicht die ursprünglichen mit den endgültigen Kategorien. Außerdem unterstützt die Kategorisierung die Erkennung von Trends im Dashboard zu Ursachenentwicklungen.

Warum das wichtig ist

Eine präzise Kategorisierung ermöglicht die korrekte Weiterleitung, die Trendanalyse und den Leistungsvergleich verschiedener Vorfalltypen.

Woher beziehen

Dies sind die Felder „Operational Categorization Tier 1/2/3“ im Formular „HPD:Help Desk“.

Beispiele
Hardware > Laptop > AkkuSoftware > Unternehmensanwendung > AnmeldefehlerNetzwerk > Verbindung > WLAN
Zugewiesene Gruppe
AssignedGroup
Die Supportgruppe, die für die Bearbeitung des Vorfalls zuständig ist.
Beschreibung

Dieses Attribut gibt das Team oder die Abteilung an, dem bzw. der der Vorfall zugewiesen wurde, zum Beispiel „Service Desk“, „Netzwerkteam“ oder „Datenbankadministration“. Anhand der Zuweisungen lässt sich nachvollziehen, wie die Arbeit zwischen Teams weitergegeben wird.

Mit diesem Attribut können Sie Übergaben zwischen Teams analysieren, durch bestimmte Gruppen verursachte Engpässe erkennen und die Rate der Neuzuweisungen von Vorfällen messen. Es veranschaulicht den Weg eines Vorfalls durch die Organisation und zeigt ineffiziente Weiterleitungen oder Wissenslücken auf.

Warum das wichtig ist

Die zugewiesene Gruppe zu erfassen, erleichtert die Analyse von Übergaben und Neuzuweisungsschleifen sowie das Erkennen von Engpässen in bestimmten Teams.

Woher beziehen

Dies ist das Feld „Assigned Group“ (Field ID: 1000000217) im Formular „HPD:Help Desk“.

Beispiele
Service DeskNetzwerkbetriebAnwendungssupport, Stufe 2Infrastrukturdienste
Zuständige Person
Assignee
Der Benutzer, der mit der Bearbeitung des Vorfalls beauftragt ist.
Beschreibung

Die zuständige Person ist der konkrete Supportmitarbeiter oder Techniker, der zu einem bestimmten Zeitpunkt für den Vorfall verantwortlich ist. Dieses Attribut bietet eine detailliertere Sicht als die zugewiesene Gruppe.

Die Analyse der Leistung nach zuständiger Person kann zeigen, wer besonders gute Ergebnisse erzielt, wer zusätzliche Schulungen benötigt und wie die Arbeitslast verteilt ist. Außerdem lässt sich damit die genaue Abfolge der Maßnahmen nachvollziehen, die einzelne Personen bei einem komplexen Vorfall ergriffen haben.

Warum das wichtig ist

Ermöglicht eine detaillierte Analyse der Arbeitslastverteilung und der individuellen Leistung. So lassen sich besonders leistungsstarke Mitarbeitende und Personen mit Unterstützungsbedarf erkennen.

Woher beziehen

Dies ist das Feld „Assignee“ (Field ID: 1000000218) im Formular „HPD:Help Desk“.

Beispiele
Bob SmithAlice JohnsonCharlie Brown
Abschlusscode
CloseCode
Der beim Schließen eines Vorfalls ausgewählte Code, der das Ergebnis der Lösung angibt.
Beschreibung

Der Abschlusscode fasst strukturiert zusammen, wie ein Vorfall gelöst wurde. Beispiele sind „Vom Benutzer gelöst“, „Kein Fehler festgestellt“, „Doppelter Vorfall“ oder „Dauerhafte Lösung umgesetzt“.

Dieses Attribut ist hilfreich, um die Wirksamkeit und Ergebnisse von Lösungen zu analysieren. Es kann Vorfälle aufzeigen, die ohne tatsächliche Behebung geschlossen wurden, oder Kategorien, in denen Benutzer ihre Probleme häufig selbst lösen. Das kann auf Möglichkeiten für bessere Wissensdatenbankartikel oder Self-Service-Angebote hinweisen.

Warum das wichtig ist

Liefert strukturierte Daten zu den Lösungsergebnissen. Damit können Sie die Wirksamkeit von Fehlerbehebungen analysieren und Trends bei den Abschlussgründen erkennen.

Woher beziehen

Dieses Attribut ist üblicherweise Teil der Lösungs- oder Abschlussinformationen im Formular „HPD:Help Desk“.

Beispiele
Per Fernzugriff gelöstDoppeltes ProblemBenutzerfehlerKeine Maßnahme erforderlich
Anzahl der Neuzuweisungen
ReassignmentCount
Wie oft ein Vorfall insgesamt einer anderen Gruppe zugewiesen wurde.
Beschreibung

Diese Kennzahl zählt, wie oft sich das Feld „AssignedGroup“ im Verlauf eines Vorfalls geändert hat. Ein hoher Wert deutet auf Probleme bei der anfänglichen Weiterleitung, eine geringe Lösungsquote beim Erstkontakt oder komplexe Probleme hin, an denen mehrere Teams beteiligt sind.

Dieses Attribut unterstützt direkt die Kennzahl „Rate der Neuzuweisungen von Vorfällen“ und das Dashboard zur Zyklusanalyse von Neuzuweisungen. Es macht den Pingpong-Effekt messbar, bei dem Tickets zwischen Teams hin- und hergeschoben werden. Das führt zu erheblichen Verzögerungen und ineffizienten Prozessen.

Warum das wichtig ist

Macht ineffiziente Weiterleitungen und Übergaben messbar. So lassen sich Vorfälle erkennen, die in Neuzuweisungsschleifen zwischen Teams feststecken.

Woher beziehen

Wird berechnet, indem im Event Log gezählt wird, wie oft sich der Wert „AssignedGroup“ für eine bestimmte Incident ID ändert.

Beispiele
0135
Auswirkung
Impact
Das Ausmaß, in dem der Vorfall Geschäftsprozesse beeinträchtigt.
Beschreibung

Die Auswirkung beschreibt, wie stark ein Vorfall das Geschäft beeinträchtigt. Sie wird häufig anhand einer Skala bewertet, zum Beispiel „Umfassend/Weitreichend“, „Erheblich/Groß“, „Mäßig/Begrenzt“ oder „Gering/Lokal“.

Zusammen mit der Dringlichkeit bestimmt die Auswirkung die Priorität des Vorfalls. Eine Analyse nach Auswirkung zeigt, welche Vorfälle den Geschäftsbetrieb am stärksten stören, unabhängig von ihrer technischen Komplexität. Das ist wichtig, um Verbesserungsmaßnahmen für Prozesse gezielt zu priorisieren.

Warum das wichtig ist

Hilft dabei, die geschäftlichen Auswirkungen eines Vorfalls zu bewerten. Das ist entscheidend für die Priorisierung und dafür, Analysen auf Vorfälle mit großen Auswirkungen zu konzentrieren.

Woher beziehen

Dies ist das Feld „Impact“ (Field ID: 1000000163) im Formular „HPD:Help Desk“.

Beispiele
1-Umfassend/Weitreichend2-Erheblich/Groß3-Mäßig/Begrenzt4-Gering/Lokal
Letzte Datenaktualisierung
LastDataUpdate
Der Timestamp, der angibt, wann die Daten für dieses Event zuletzt aus dem Quellsystem aktualisiert wurden.
Beschreibung

Dieses Attribut erfasst Datum und Uhrzeit der letzten Datenextraktion. Es gibt Aufschluss darüber, wie aktuell die analysierten Daten sind und wie zeitnah die daraus gewonnenen Erkenntnisse den Prozess abbilden.

Der Zeitpunkt der letzten Aktualisierung ist für Berichte und Dashboards wichtig. Er informiert Benutzer über die Aktualität der Daten und macht deutlich, ob die neuesten Incident-Aktivitäten bereits enthalten sind.

Warum das wichtig ist

Gibt an, wie aktuell die Daten sind, damit Benutzer die Aktualität der Prozessanalyse und der daraus gewonnenen Erkenntnisse einschätzen können.

Woher beziehen

Dieser Wert wird in der Regel während der Datenextraktion im ETL-Prozess erzeugt und dem Datensatz hinzugefügt.

Beispiele
2023-11-01T02:00:00Z2023-11-02T02:00:00Z2023-11-03T02:00:00Z
Lösungsbeschreibung
Resolution
Eine Freitextbeschreibung der Schritte zur Behebung des Vorfalls.
Beschreibung

Dieses Feld enthält eine ausführliche, von einer Person verfasste Zusammenfassung der endgültigen Lösung. Darin steht, was unternommen wurde, um das Problem zu beheben und den Service für den Benutzer wiederherzustellen.

Der Text ist zwar unstrukturiert, lässt sich aber mit Text-Mining-Verfahren analysieren. So können Sie häufige Lösungsmuster erkennen, Schlüsselwörter zu bestimmten Problemen extrahieren oder die Ursachenanalyse ergänzen. Der Text liefert qualitative Informationen, die in strukturierten Datenfeldern oft fehlen.

Warum das wichtig ist

Liefert qualitative Details zur Lösung. Mit Text Mining lassen sich damit Muster erkennen, die in strukturierten Daten nicht sichtbar sind.

Woher beziehen

Dies ist das Feld „Resolution“ (Field ID: 1000000156) im Formular „HPD:Help Desk“.

Beispiele
Das Passwort des Benutzers wurde über Active Directory zurückgesetzt.Cache und Cookies im Browser wurden gelöscht. Dadurch wurde das Anmeldeproblem behoben.Der Netzwerk-Switch im IDF-Schrank 3B wurde neu gestartet.
Meldekanal
Channel
Der Weg, über den der Vorfall gemeldet wurde.
Beschreibung

Dieses Attribut gibt an, wie ein Vorfall gemeldet wurde, zum Beispiel telefonisch, per E-Mail, über ein Self-Service-Portal oder persönlich vor Ort. Es zeigt, über welchen Eingang der Vorfall in den Supportprozess gelangt ist.

Die Analyse nach Meldekanal kann zeigen, welche Kanäle am effektivsten sind und über welche Kanäle gemeldete Vorfälle leichter oder schwieriger zu lösen sind. Sie kann auch Entscheidungen darüber unterstützen, wo sich Investitionen in Automatisierung oder Benutzerschulungen lohnen. Beispielsweise kann ein Self-Service-Portal gefördert werden, über das bereits bei der Meldung bessere Ausgangsdaten erfasst werden.

Warum das wichtig ist

Die Kenntnis des Meldekanals erleichtert den Vergleich verschiedener Erfassungswege und kann Investitionen in Self-Service oder Automatisierung unterstützen.

Woher beziehen

Dies ist das Feld „Reported Source“ (Field ID: 1000000215) im Formular „HPD:Help Desk“.

Beispiele
E-MailTelefonSelf-ServiceDirekte Eingabe
Meldende Person
Submitter
Die Person, die den Vorfall ursprünglich gemeldet hat.
Beschreibung

Die meldende Person ist der Endbenutzer oder Kunde, der das Problem erlebt und gemeldet hat. Sie ist nicht mit der zuständigen Person zu verwechseln, die den Vorfall bearbeitet.

Die Analyse nach meldender Person oder Abteilung kann Benutzergruppen aufzeigen, die zusätzliche Schulungen benötigen, oder Gruppen, die von einer bestimmten Art von Problem betroffen sind. So erhalten Sie eine kundenorientierte Sicht auf den Vorfallmanagementprozess.

Warum das wichtig ist

Gibt an, wer das Problem gemeldet hat. So können Sie die Daten nach Abteilung, Standort oder Rolle auswerten und benutzerspezifische Trends erkennen.

Woher beziehen

Diese Information wird im Feld „Submitter“ oder in Feldern zu den Kundeninformationen im Formular „HPD:Help Desk“ erfasst.

Beispiele
John DoeJane SmithPeter Jones
Quellsystem
SourceSystem
Das System, aus dem die Incident-Daten extrahiert wurden.
Beschreibung

Dieses Attribut gibt die Herkunft der Daten an. Das ist besonders in Umgebungen mit mehreren ITSM-Tools oder integrierten Systemen hilfreich. Es bestätigt, dass die Daten aus der erwarteten Quelle stammen, etwa aus einer bestimmten BMC-Helix-ITSM-Instanz.

In der Analyse hilft es, Prozesse oder Datenmerkmale zu unterscheiden, die sich zwischen Produktions-, Entwicklungs- oder Altsystemen unterscheiden können. So bleibt die Datenherkunft nachvollziehbar und vertrauenswürdig.

Warum das wichtig ist

Gibt die Herkunft der Daten an. Das ist entscheidend für die Datenvalidierung und die Analyse mehrerer integrierter Systeme.

Woher beziehen

In der Regel handelt es sich um einen statischen Wert, der während des ETL-Prozesses (Extraktion, Transformation und Laden) hinzugefügt wird.

Beispiele
BMCHelixITSM_ProdITSM-EU-InstanceServiceManagement-APAC
SLA-Zieldatum
SlaTargetDate
Datum und Uhrzeit, bis zu denen der Vorfall gemäß SLA voraussichtlich gelöst sein soll.
Beschreibung

Dieses Attribut speichert die Frist für die Lösung eines Vorfalls gemäß der geltenden Service Level Agreement (SLA). Sie wird anhand der Priorität des Vorfalls und der festgelegten Servicezeiten berechnet.

Dieser Timestamp dient als Vergleichswert für die tatsächliche Lösungszeit. Er ist entscheidend für die Berechnung der Kennzahl „SLA-Konformitätsrate bei Vorfällen“ und für Dashboards zur SLA-Leistung. Außerdem können Sie damit Vorfälle überwachen, deren Frist näher rückt.

Warum das wichtig ist

Dieser Vergleichswert dient zur Messung der SLA-Konformität. Anhand dessen lässt sich feststellen, ob ein Vorfall fristgerecht gelöst oder die vereinbarte Frist überschritten wurde.

Woher beziehen

Diese Daten werden üblicherweise im Formular „SLM:Measurement“ gespeichert und mit dem Vorfall verknüpft. Sie sind kein direktes Feld im Formular „HPD:Help Desk“.

Beispiele
2023-10-26T14:00:00Z2023-10-27T09:00:00Z2023-11-01T17:00:00Z
Ursache
RootCause
Der zugrunde liegende Grund oder die eigentliche Ursache des Vorfalls.
Beschreibung

Die Ursache ist das grundlegende Problem, dessen Behebung ein erneutes Auftreten des Vorfalls verhindern würde. Sie wird häufig im Rahmen einer Untersuchung des zugehörigen Problems ermittelt.

Auch wenn nicht für alle Vorfälle eine Ursache dokumentiert ist, ist die Analyse dieses Attributs für ein vorausschauendes Problemmanagement entscheidend. Es unterstützt die Kennzahl „Rate der Ursachenermittlung“ und hilft beim Erstellen von Dashboards, die Trends bei wiederkehrenden Problemen verfolgen. So lassen sich Maßnahmen zur Umsetzung dauerhafter Lösungen gezielt ausrichten.

Warum das wichtig ist

Die Ermittlung der Ursache ist für das Problemmanagement und für Analysen zur Verringerung wiederkehrender Vorfälle entscheidend.

Woher beziehen

Diese Information kann in einem eigenen Feld „Root Cause“ des Vorfalls stehen oder, häufiger, im verknüpften Formular „PBI:Problem Investigation“.

Beispiele
Zu wenig Speicherplatz auf dem ServerFehler in der NetzwerkkonfigurationSoftwarefehler in Version 2.1Abgelaufenes Sicherheitszertifikat
Erforderlich Empfohlen Optional

Aktivitäten des Incident Managements

Diese wichtigen Prozessschritte und Meilensteine sollten Sie in Ihrem Event Log erfassen, um den Prozess präzise zu entdecken und seinen Ablauf zu visualisieren.
5 Empfohlen 9 Optional
Aktivität Beschreibung
Gruppe zugewiesen
Diese Aktivität kennzeichnet die erstmalige Zuweisung des Incidents an eine bestimmte Supportgruppe zur Untersuchung. Sie wird anhand des ersten Ausfüllens des Felds „Assigned Group“ nach der Erstellung des Incidents abgeleitet.
Warum das wichtig ist

Dieser wichtige Meilenstein markiert den Beginn der aktiven Bearbeitung. Die Zeit bis zur ersten Zuweisung ist entscheidend für die Bewertung der Reaktionszeit und der Effizienz der ersten Weiterleitung.

Woher beziehen

Abgeleitet aus dem Audit-Log („HPD:HelpDesk_AuditLogSystem“) des Formulars „HPD:Help Desk“, das das erstmalige Ausfüllen des Felds „Assigned Group“ erfasst.

Erfassung

Aus dem Timestamp, zu dem das Feld „Assigned Group“ erstmals ausgefüllt wird.

Ereignistyp inferred
Incident abgeschlossen
Diese letzte Aktivität kennzeichnet den formalen Abschluss des Incident-Datensatzes, nachdem die Lösung bestätigt wurde oder eine Bestätigungsfrist abgelaufen ist. Sie wird erfasst, wenn der Status auf „Closed“ gesetzt wird.
Warum das wichtig ist

Dies ist das endgültige End-Event im Lebenszyklus eines Incidents. Die Zeit zwischen „Resolved“ und „Closed“ umfasst die Bestätigung durch den Benutzer und den administrativen Abschluss.

Woher beziehen

Dieses Event entspricht dem Status „Closed“ im Feld „Status“ des Formulars „HPD:Help Desk“. Der Timestamp wird im Feld „Closed Date“ und im Audit-Log erfasst.

Erfassung

Aus dem Timestamp „Closed Date“ oder dem Statuswechsel zu „Closed“.

Ereignistyp inferred
Incident gelöst
Diese Aktivität kennzeichnet die offizielle Lösung des Incidents aus Sicht des Service Desk, bevor der endgültige Abschluss erfolgt. Sie wird erfasst, wenn der Incident-Status auf „Resolved“ gesetzt wird.
Warum das wichtig ist

Dies ist der wichtigste Meilenstein zur Messung der SLA-Einhaltung und der Lösungszeit. Er zeigt an, dass der Service für den Benutzer wiederhergestellt wurde.

Woher beziehen

Dieses Event entspricht dem Status „Resolved“ im Feld „Status“ des Formulars „HPD:Help Desk“. Der Timestamp wird im Feld „Last Resolved Date“ und im Audit-Log erfasst.

Erfassung

Aus dem Timestamp des Statuswechsels zu „Resolved“ im Audit-Log.

Ereignistyp inferred
Incident gemeldet
Diese Aktivität kennzeichnet die erstmalige Erstellung des Incident-Datensatzes im System. Sie wird anhand des Erstellungs-Timestamps des Incidents im zentralen Incident-Management-Formular erfasst.
Warum das wichtig ist

Dies ist das primäre Start-Event im Lebenszyklus eines Incidents. Es ist entscheidend, um die gesamte Lösungszeit zu berechnen und die Häufigkeit neu eingehender Incidents zu verstehen.

Woher beziehen

Dieses Event entspricht der Erstellung des Datensatzes im Formular „HPD:Help Desk“. Als Timestamp dient in der Regel das Feld „Submit Date“ oder „Reported Date“.

Erfassung

Aus dem Timestamp „Submit Date“ im Formular HPD:Help Desk.

Ereignistyp explicit
Untersuchung begonnen
Zeigt an, dass ein Supportmitarbeiter mit der aktiven Bearbeitung des Incidents begonnen hat. Dies wird in der Regel aus einem Statuswechsel von „Assigned“ zu „In Progress“ abgeleitet.
Warum das wichtig ist

Dieser Meilenstein markiert den Übergang von der Wartezeit in einer Warteschlange zur aktiven Diagnose. Die Analyse der Wartezeit bis zum Beginn der Untersuchung hilft, Ressourcenengpässe zu erkennen, und unterstützt das Dashboard „Engpässe bei Diagnose und Untersuchung“.

Woher beziehen

Abgeleitet aus einer Statusänderung im Formular „HPD:Help Desk“. Das Event wird ausgelöst, wenn das Feld „Status“ zu „In Progress“ wechselt. Der Timestamp stammt aus dem Audit-Log.

Erfassung

Abgeleitet aus dem Statuswechsel zu „In Progress“ im HPD:HelpDesk_AuditLogSystem.

Ereignistyp inferred
An andere Gruppe übertragen
Diese Aktivität tritt auf, wenn ein Incident von einer Supportgruppe an eine andere neu zugewiesen wird. Sie wird anhand einer Änderung des Felds „Assigned Group“ nach der ersten Zuweisung ermittelt.
Warum das wichtig ist

Häufige Übertragungen deuten auf eine falsche Erstzuweisung oder fehlendes Wissen hin. Die Erfassung dieser Aktivität ist wichtig für das Dashboard „Analyse der Incident-Neuzuweisungen“ und die KPI „Incident-Neuzuweisungsrate“.

Woher beziehen

Abgeleitet aus dem Audit-Log („HPD:HelpDesk_AuditLogSystem“), indem nach dem erstmaligen Ausfüllen des Felds „Assigned Group“ weitere Änderungen dieses Felds im Formular „HPD:Help Desk“ ermittelt werden.

Erfassung

Ermitteln Sie Änderungen am Feld „Assigned Group“ nach der ersten Zuweisung.

Ereignistyp inferred
Bestätigung durch den Benutzer erhalten
Kennzeichnet die ausdrückliche Bestätigung des Benutzers, dass die bereitgestellte Lösung das Problem behoben hat. Dies kann als eigenes Event erfasst oder vor dem Abschluss aus Notizen beziehungsweise einer zugehörigen Systemaktion abgeleitet werden.
Warum das wichtig ist

Die Erfassung dieses Events bildet den Bestätigungsprozess durch den Benutzer genauer ab, als lediglich auf den automatischen Abschluss zu warten. Sie hilft, die KPI „Durchschnittliche Zeit bis zur Bestätigung durch den Benutzer“ zu messen und Kommunikationslücken zu erkennen.

Woher beziehen

Dieses Event lässt sich möglicherweise nur schwer zuverlässig erfassen. Es kann aus einem Eintrag im Arbeitsprotokoll oder einer Änderung des Statusgrunds kurz vor dem Wechsel des Incidents zu „Closed“ abgeleitet werden. Dafür kann eine Analyse des Formulars „HPD:WorkLog“ erforderlich sein.

Erfassung

Abgeleitet aus bestimmten Einträgen im Arbeitsprotokoll oder Änderungen des Statusgrunds vor dem Abschluss.

Ereignistyp inferred
Incident abgebrochen
Diese Aktivität kennzeichnet die Beendigung eines Incidents, der versehentlich erstellt wurde oder nicht mehr relevant ist. Sie wird erfasst, wenn der Incident-Status auf „Cancelled“ gesetzt wird.
Warum das wichtig ist

Dies ist ein endgültiger Endstatus für einen Incident und unterscheidet sich von einer erfolgreichen Lösung. Die Analyse abgebrochener Incidents kann Probleme bei den Erfassungskanälen oder doppelte Meldungen aufdecken.

Woher beziehen

Abgeleitet aus dem Formular „HPD:Help Desk“, wenn das Feld „Status“ auf „Cancelled“ gesetzt wird. Der Timestamp wird im Audit-Log erfasst.

Erfassung

Abgeleitet aus dem Statuswechsel zu „Cancelled“ im Audit-Log.

Ereignistyp inferred
Incident erneut geöffnet
Kennzeichnet einen Incident, der zuvor als gelöst markiert, aber wieder aktiviert wurde, weil das Problem weiterhin besteht. Dies wird aus einem Statuswechsel von „Resolved“ zurück zu einem aktiven Status wie „In Progress“ oder „Assigned“ abgeleitet.
Warum das wichtig ist

Diese Aktivität misst direkt den Nacharbeitsaufwand und die Wirksamkeit der ersten Lösungen. Eine hohe Zahl erneut geöffneter Incidents weist auf eine geringe Qualität der Fehlerbehebung hin und unterstützt die KPI „Nacharbeitsrate bei Incidents“.

Woher beziehen

Abgeleitet aus dem Audit-Log („HPD:HelpDesk_AuditLogSystem“), indem für eine Incident-ID ein Statuswechsel von „Resolved“ zu „In Progress“ oder „Assigned“ ermittelt wird.

Erfassung

Abgeleitet aus dem Statuswechsel von „Resolved“ zurück zu einem aktiven Status.

Ereignistyp inferred
Incident kategorisiert
Kennzeichnet den Zeitpunkt, an dem der Incident nach betrieblichen und produktbezogenen Kriterien klassifiziert und eine Priorität festgelegt wurde. Dies wird in der Regel daraus abgeleitet, dass Kategorisierungsfelder ausgefüllt oder zuletzt geändert wurden.
Warum das wichtig ist

Eine korrekte und zeitnahe Kategorisierung ist entscheidend für eine effiziente Weiterleitung und aussagekräftige Berichte. Die Analyse dieser Aktivität hilft, Verzögerungen oder Fehler bei der ersten Triage zu erkennen und unterstützt das Dashboard „Genauigkeit der Incident-Kategorisierung“.

Woher beziehen

Abgeleitet aus dem Audit-Log („HPD:HelpDesk_AuditLogSystem“), das Änderungen an Feldern wie „Operational Categorization Tier 1-3“, „Product Categorization Tier 1-3“ und „Priority“ im Formular „HPD:Help Desk“ erfasst.

Erfassung

Aus dem Timestamp der letzten Änderung an Kategorisierungs- oder Prioritätsfeldern nach der Erstellung.

Ereignistyp inferred
Lösung umgesetzt
Diese Aktivität zeigt an, dass das Supportteam eine Fehlerbehebung oder einen Workaround angewendet hat. Sie wird häufig daraus abgeleitet, dass der Incident-Status zu „Resolved“ wechselt.
Warum das wichtig ist

Dieser wichtige Meilenstein zeigt an, dass eine Lösung bereitgestellt wurde. Er ist ein zentraler Datenpunkt, um die Zeit bis zur Fehlerbehebung nach Abschluss der Untersuchung zu messen.

Woher beziehen

Dies wird in der Regel daraus abgeleitet, dass das Feld „Status“ im Formular „HPD:Help Desk“ auf „Resolved“ gesetzt wird. Der Timestamp wird im Feld „Last Resolved Date“ und im Audit-Log erfasst.

Erfassung

Aus dem Timestamp „Last Resolved Date“ oder dem Statuswechsel zu „Resolved“.

Ereignistyp inferred
SLA-Verletzung
Dieses berechnete Event tritt ein, wenn die Lösungszeit eines Incidents das festgelegte Ziel des Service Level Agreement überschreitet. Es wird ermittelt, indem der Timestamp der Lösung mit dem Fälligkeitsdatum des SLA verglichen wird.
Warum das wichtig ist

Diese Aktivität ist grundlegend für das Dashboard „Übersicht der SLA-Leistung bei Incidents“ und die KPI „SLA-Einhaltungsrate bei Incidents“. Sie kennzeichnet direkt Incidents, bei denen die vereinbarten Serviceziele nicht erreicht wurden.

Woher beziehen

Berechnet durch den Vergleich von „Last Resolved Date“ mit „Target Date“ (SLA-Fälligkeitsdatum) im Formular „HPD:Help Desk“. Ist der Incident noch nicht gelöst, kann stattdessen der aktuelle Zeitpunkt herangezogen werden.

Erfassung

Berechnetes Event: tritt ein, wenn „Last Resolved Date“ > „Target Date“.

Ereignistyp calculated
Warten auf Bestätigung durch den Benutzer
Diese Phase beginnt nach der Umsetzung einer Lösung, wenn das Supportteam auf die Bestätigung des Benutzers wartet, dass die Fehlerbehebung erfolgreich war. Sie wird häufig durch den Status „Resolved“ dargestellt. In diesem Status beginnt die Frist bis zum automatischen Abschluss.
Warum das wichtig ist

Diese Aktivität ist wichtig für das Dashboard „Verzögerungen bei Benutzerbestätigung und Überprüfung“. Sie hilft, die Zeit zwischen der Bereitstellung einer Fehlerbehebung und ihrer Bestätigung durch den Benutzer zu messen. Diese Wartezeit kann den Incident-Lebenszyklus unnötig verlängern.

Woher beziehen

Dieser Status beginnt, wenn das Feld „Status“ im Formular „HPD:Help Desk“ auf „Resolved“ wechselt. Die Dauer wird ab „Last Resolved Date“ gemessen, bis der Incident entweder auf „Closed“ oder erneut auf „Reopened“ gesetzt wird.

Erfassung

Beginnt mit dem Statuswechsel zu „Resolved“ und endet mit dem Statuswechsel zu „Closed“ oder „In Progress“.

Ereignistyp inferred
Warten auf Kundenangaben
Kennzeichnet eine Unterbrechung der Incident-Bearbeitung, während Informationen oder eine Aktion des Benutzers ausstehen. Dies wird aus einem Statuswechsel zu „Pending“ abgeleitet.
Warum das wichtig ist

Diese Aktivität trennt die Arbeitszeit des Supportmitarbeiters von der Wartezeit auf den Kunden. Die Analyse der Dauer in diesem Status ist entscheidend, um zu verstehen, wie sich verzögerte Rückmeldungen auf die gesamte Lösungszeit auswirken.

Woher beziehen

Abgeleitet aus dem Formular „HPD:Help Desk“, wenn das Feld „Status“ auf „Pending“ gesetzt wird. Der konkrete Grund steht häufig im Feld „Status_Reason“.

Erfassung

Abgeleitet aus dem Statuswechsel zu „Pending“ im HPD:HelpDesk_AuditLogSystem.

Ereignistyp inferred
Empfohlen Optional

Anleitungen zur Datenextraktion

So exportieren Sie Ihre Daten aus BMC Helix ITSM

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