Branche: Leitfaden: Process Mining für Konsumgüter

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Leitfaden: Process Mining für Konsumgüter

Haftungsausschluss

Die Anwendungsfälle in dieser Bibliothek sind praxisnahe Anleitungen, die auf typischen Projekten zur Prozessverbesserung basieren. Die genannten Zahlen und Ergebnisse entsprechen typischen Erwartungen. Sie stellen weder verifizierte Ergebnisse eines bestimmten Kunden noch eine Zusage für künftige Ergebnisse dar.

Prozessverbesserung in der Konsumgüterbranche

Warum das wichtig ist

Teams in der Konsumgüterbranche steuern miteinander verbundene Prozesse in Lieferkette, Produktion, Auftragsabwicklung und Distribution. Schon kleine Verzögerungen oder wiederholte Arbeit können Bestände, Kosten, Servicelevel und Kundenzufriedenheit beeinträchtigen.

Ihr dokumentierter Prozess muss nicht dem tatsächlichen Arbeitsablauf entsprechen. Eine Prozesslandkarte zeigt den vorgesehenen Ablauf, aber nicht jede Variante, Übergabe, Ausnahme oder Nacharbeitsschleife in Ihren Event-Daten. Teure Werkzeuge und spezielle Schulungen können den Weg vom Event Log zur quantifizierten Erkenntnis zusätzlich verlangsamen.

Mit ProcessMind laden Sie Ihr Event Log hoch und sehen, wie der Prozess tatsächlich abläuft. Identifizieren Sie Engpässe, vergleichen Sie Varianten und messen Sie Nacharbeit, ohne ein komplexes Analyseprojekt aufzusetzen.

So gehen Sie vor

  1. Analysieren: Verbinden Sie Ihre ERP-, Produktions-, Vertriebs- oder Auftragsmanagementdaten und analysieren Sie das Event Log in ProcessMind. Beginnen Sie mit der Zeitspanne vom Log zur Erkenntnis. Prüfen Sie Durchlaufzeit, Durchsatz, Abweichungen und Nacharbeit in Lieferkette, Produktion und Auftragsabwicklung. Ermitteln Sie mit den Process-Mining-Funktionen, wo Arbeit wartet, zurückspringt oder einem unerwarteten Pfad folgt.

  2. Modellieren: Überführen Sie die Erkenntnisse mit Prozess-Mapping in ein klares Prozessmodell. Vergleichen Sie den tatsächlichen Ablauf mit Ihrem dokumentierten Prozess und definieren Sie den Zielzustand mit BPMN 2.0. Konzentrieren Sie sich auf Änderungen, die messbare Probleme beheben, etwa lange Genehmigungswarteschlangen, manuelle Übergaben, doppelte Arbeit oder uneinheitliche Schritte in der Auftragsabwicklung.

  3. Simulieren: Testen Sie geplante Änderungen vor der Umsetzung mit Process Simulation. Vergleichen Sie Szenarien für Personaleinsatz, Automatisierung, Routing und Betriebsregeln. Schätzen Sie mit der Clarity Engine, wie sich die jeweilige Änderung auf Durchlaufzeit, Kapazität, Kosten und Servicelevel auswirken könnte.

Was Sie erwarten können

Die Ergebnisse hängen von der Datenqualität, dem Prozessumfang und den von Ihnen umgesetzten Änderungen ab. Teams in der Konsumgüterbranche verwenden Process Mining typischerweise, um Folgendes zu quantifizieren:

  • Unterschiede bei der Durchlaufzeit zwischen Prozessvarianten
  • Engpässe in Lieferkette, Produktion und Auftragsabwicklung
  • Nacharbeit und wiederholte Aktivitäten
  • Manuelle Tätigkeiten und vermeidbare Übergaben
  • Verzögerungen, die zu Fehlbeständen, Überbeständen oder verspäteten Aufträgen beitragen

Bei einem klar abgegrenzten Prozess und zuverlässigen Event-Daten können Teams in ausgewählten Abläufen eine Verkürzung der Durchlaufzeit um 20 bis 40 % erreichen. Automatisierung und ein klareres Routing können außerdem den manuellen Aufwand verringern. Quantifizierte Erkenntnisse helfen Ihnen, Verbesserungen nach ihrer geschäftlichen Wirkung statt nach Annahmen zu priorisieren.

Erste Schritte

Wählen Sie einen Prozess mit einer klaren geschäftlichen Fragestellung, etwa Verzögerungen in der Auftragsabwicklung, Nacharbeit in der Produktion oder Ausnahmen in der Lieferkette. Bereiten Sie ein Event Log mit Case ID, Aktivitätsname, Timestamp und nützlichen Attributen vor, etwa Produkt, Standort, Kanal oder Auftragsart.

Laden Sie die Daten in ProcessMind hoch und prüfen Sie den tatsächlichen Prozess, bevor Sie ihn neu gestalten. Beginnen Sie mit den größten Engpässen und den Varianten, die die meisten Verzögerungen oder Nacharbeiten verursachen. Modellieren und simulieren Sie anschließend eine kleine Anzahl praktikabler Änderungen.

So gelangen Sie direkt vom Event Log zur Erkenntnis, von der Erkenntnis zum Prozessdesign und vom Design zu einem messbaren Verbesserungsplan.

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