Ihr Daten-Template für das KYC-Kunden-Onboarding

LexisNexis Risk Solutions
Ihr Daten-Template für das KYC-Kunden-Onboarding

Ihr Daten-Template für das KYC-Kunden-Onboarding

Dieses Template bietet eine umfassende Anleitung dazu, welche Daten Sie für die Analyse Ihres KYC-Kunden-Onboarding-Prozesses erfassen sollten. Es beschreibt die erforderlichen Attribute und wichtigen Aktivitäten und zeigt, wie Sie diese Informationen aus Ihren Quellsystemen extrahieren. Mit diesen Angaben erstellen Sie ein aussagekräftiges Event Log, das detaillierte Erkenntnisse zu Ihrem Onboarding-Prozess ermöglicht.
  • Empfohlene Attribute für die Datenerfassung
  • Wichtige Aktivitäten für die Nachverfolgung
  • Anleitung zur Datenextraktion
Neu bei Event Logs? Erfahren Sie, wie Sie ein Event Log für Process Mining erstellen.

Attribute für das KYC-Kunden-Onboarding

Diese Datenfelder sollten Sie in Ihr Event Log aufnehmen, um das KYC-Kunden-Onboarding umfassend zu analysieren und den Prozess zu entdecken.
3 Erforderlich 6 Empfohlen 11 Optional
Name Beschreibung
Aktivitätsname
ActivityName
Name der konkreten Aufgabe oder des Events, das zu einem bestimmten Zeitpunkt im Onboarding-Prozess stattgefunden hat.
Beschreibung

Der Aktivitätsname bezeichnet einen Schritt im KYC-Onboarding-Workflow, zum Beispiel „Antrag eingereicht“, „Dokumentenprüfung durchgeführt“ oder „Antrag genehmigt“. Jede Aktivität steht für eine einzelne Aktion oder einen Meilenstein im Prozess.

Dieses Attribut ist entscheidend für die Erstellung der Prozesslandkarte, die den Ablauf der Aktivitäten visuell darstellt. Es ermöglicht die Analyse von Prozessvarianten, Engpässen zwischen einzelnen Schritten und der Häufigkeit von Schleifen mit wiederholter Arbeit. Die Analyse der Aktivitäten zeigt, was im Prozess tatsächlich geschieht.

Warum das wichtig ist

Dieses Attribut bildet die Grundlage der Prozesslandkarte. Damit können Sie die Abfolge der Events im Kunden-Onboarding visualisieren und analysieren.

Woher beziehen

Üblicherweise in einem Event Log oder einer Audit-Trail-Tabelle in LexisNexis Risk Solutions zu finden, in der Prozessschritte erfasst werden.

Beispiele
Antrag eingereichtErste Prüfung durchgeführtDokumente angefordertCompliance-Prüfung abgeschlossen
Event-Timestamp
EventTimestamp
Genaues Datum und genaue Uhrzeit, zu der eine bestimmte Aktivität begonnen hat.
Beschreibung

Dieser Timestamp markiert den Beginn einer Aktivität und legt die chronologische Reihenfolge aller Events innerhalb eines Cases fest. Er bildet die Grundlage für alle zeitbezogenen Analysen im Process Mining.

Anhand des Event-Timestamps lassen sich die Dauer von Aktivitäten, die Wartezeit zwischen ihnen und die gesamte durchgängige Zykluszeit des Onboarding-Prozesses berechnen. Diese Daten sind entscheidend, um Engpässe zu erkennen, die SLA-Einhaltung zu überwachen und die Prozesseffizienz zu verstehen.

Warum das wichtig ist

Dieser Timestamp ist entscheidend, um Events chronologisch zu ordnen und alle zeitbezogenen Kennzahlen wie Zykluszeiten und Engpässe zu berechnen.

Woher beziehen

Befindet sich neben dem Aktivitätsnamen im Event Log oder in den Audit-Trail-Tabellen.

Beispiele
2023-10-26T10:00:00Z2023-10-26T11:30:00Z2023-10-27T14:15:00Z
Kundenantrag
CustomerApplication
Eindeutige Kennung für jeden Kunden-Onboarding-Antrag, die als primäre Case-ID dient.
Beschreibung

Der Kundenantrag ist die zentrale Kennung, die alle Aktivitäten und Datenpunkte für den Onboarding-Prozess eines einzelnen Kunden verknüpft. Der Prozess beginnt mit dem Einreichen des Antrags und verfolgt den Case bis zum Abschluss oder zur Ablehnung.

Beim Process Mining ist dieses Attribut entscheidend, um alle Events einem zusammenhängenden Case zuzuordnen. So lässt sich der gesamte Onboarding-Prozess für jeden Antragsteller rekonstruieren. Das ist die Grundlage für die Berechnung von Zykluszeiten, die Analyse von Prozessvarianten und die Nachverfolgung des Antragsstatus im Zeitverlauf.

Warum das wichtig ist

Dies ist die grundlegende Case-ID. Ohne sie lässt sich der gesamte Weg eines Kundenantrags nicht nachvollziehen, sodass eine Prozessanalyse unmöglich ist.

Woher beziehen

Dies ist die primäre Case-Kennung im Case-Management-Modul von LexisNexis Risk Solutions.

Beispiele
APP-2023-001234APP-2023-005678APP-2024-009101
Abteilung
Department
Die Fachabteilung oder das Team, dem der zugewiesene Benutzer angehört.
Beschreibung

Das Attribut „Abteilung“ gibt die für eine Aktivität zuständige Fachgruppe an, zum Beispiel „Compliance“, „Onboarding Operations“ oder „Betrugsprävention“.

Mit diesem Attribut lässt sich der Prozess aus Sicht der Abteilungen analysieren und die Übergabe zwischen Teams nachvollziehen. Es ist eine wichtige Dimension im Dashboard „Ressourcenzuweisung und Arbeitsauslastung“ und hilft, abteilungsübergreifende Ineffizienzen oder Verzögerungen in der Kommunikation zu erkennen.

Warum das wichtig ist

Ermöglicht die Analyse von Prozessübergaben und Leistung nach Fachbereich und hilft, abteilungsübergreifende Engpässe zu erkennen.

Woher beziehen

Sehen Sie in der Dokumentation von LexisNexis Risk Solutions nach oder wenden Sie sich an den Systemadministrator. Möglicherweise muss der Wert aus einer Benutzer- oder HR-Stammdatentabelle ergänzt werden.

Beispiele
ComplianceOnboarding-TeamKYC-AnalystenKundensupport
Antragsstatus
ApplicationStatus
Der aktuelle oder endgültige Status des Kundenantrags.
Beschreibung

Dieses Attribut zeigt den Gesamtstatus eines Cases zu einem bestimmten Zeitpunkt oder sein endgültiges Ergebnis an. Übliche Statuswerte sind „In Bearbeitung“, „Genehmigt“, „Abgelehnt“ oder „Informationen ausstehend“.

Der Antragsstatus ist wichtig, um die Ergebnisse des Onboarding-Prozesses nachzuverfolgen. In den Dashboards „Ablehnungsgründe und Phasen von Anträgen“ sowie „Täglicher Durchsatz und Antragsstatus“ dient er dazu, Erfolgsquoten und den operativen Ablauf zu überwachen. Die Analyse von Statusänderungen im Zeitverlauf gibt Aufschluss über den Lebenszyklus eines Cases.

Warum das wichtig ist

Erfasst das Ergebnis jedes Antrags. Das ist wichtig, um zentrale KPIs wie die Ablehnungsquote zu berechnen und den Durchsatz zu überwachen.

Woher beziehen

Sehen Sie in der Dokumentation von LexisNexis Risk Solutions nach oder wenden Sie sich an den Systemadministrator. Dieses Feld befindet sich üblicherweise im zentralen Case- oder Antragsobjekt.

Beispiele
In BearbeitungGenehmigtAbgelehntKundeninformationen ausstehend
Endzeit
EndTime
Das genaue Datum und die Uhrzeit, zu der eine Aktivität abgeschlossen wurde.
Beschreibung

Dieser Timestamp kennzeichnet den Abschluss einer Aktivität. Die Differenz zwischen Endzeit und Startzeit eines Ereignisses entspricht seiner Verarbeitungszeit.

Die Endzeit ist entscheidend für die genaue Berechnung der Dauer einzelner Schritte. Sie ist eine wichtige Eingangsgröße für das Dashboard „Verarbeitungs- und Wartezeiten von Aktivitäten“. Anhand der Endzeit lässt sich unterscheiden, wie lange eine Ressource aktiv an einer Aufgabe gearbeitet hat und wie lange der Case auf den Beginn des nächsten Schritts warten musste.

Warum das wichtig ist

Ermöglicht die genaue Berechnung der Verarbeitungszeit von Aktivitäten. Das ist wichtig, um ineffiziente Schritte und die Auslastung der Ressourcen zu analysieren.

Woher beziehen

Sehen Sie in der Dokumentation von LexisNexis Risk Solutions nach oder wenden Sie sich an den Systemadministrator. Häufig ist dieser Wert in Event Logs verfügbar, die sowohl Start- als auch Endereignisse erfassen.

Beispiele
2023-10-26T10:45:10Z2023-10-26T11:55:30Z2023-10-28T09:05:00Z
Risikostufe
RiskLevel
Die berechnete Risikostufe des Kundenantrags, zum Beispiel niedrig, mittel oder hoch.
Beschreibung

LexisNexis Risk Solutions ist auf Risikobewertungen spezialisiert. Dieses Attribut enthält das Ergebnis dieser Bewertung und ordnet jeden Antrag anhand seines potenziellen Risikoprofils ein. Die Risikostufe bestimmt häufig, wie umfangreich und wie lange die Due-Diligence-Prüfung ausfällt.

Dieses Attribut ist die zentrale Dimension des Dashboards „Risikostufe und Onboarding-Dauer“. Eine Analyse nach Risikostufe zeigt, ob Anträge mit hohem Risiko erwartungsgemäß deutlich länger dauern oder ob sich Anträge mit geringem Risiko unnötig verzögern. So lassen sich risikobasierte Onboarding-Strategien überprüfen und weiterentwickeln.

Warum das wichtig ist

Wichtig für risikobasierte Analysen: Sie zeigt, wie sich das Risikoprofil von Kunden auf Prozesskomplexität, Dauer und Ablauf auswirkt.

Woher beziehen

Sehen Sie in der Dokumentation von LexisNexis Risk Solutions nach oder wenden Sie sich an den Systemadministrator. Dieser Wert ist eine zentrale Ausgabe der Risikobewertungsmodule.

Beispiele
NiedrigMittelHochSanktioniert
SLA-Zieldatum
SlaTargetDate
Das Datum, bis zu dem der Kunden-Onboarding-Prozess voraussichtlich abgeschlossen sein soll.
Beschreibung

Das SLA-Zieldatum legt fest, bis wann ein Antrag gemäß der Service-Level-Vereinbarung abgeschlossen sein soll. Es richtet sich häufig nach Faktoren wie Antragsart, Kundensegment oder Rechtsraum.

Dieses Attribut ist wichtig für das Dashboard „Überwachung der SLA-Zieleinhaltung“ und die KPI „SLA-Einhaltungsquote“. Durch den Vergleich des tatsächlichen Abschlussdatums mit dem SLA-Zieldatum können Unternehmen ihre Leistung an den vereinbarten Zielen messen, Cases mit drohender SLA-Verletzung erkennen und die Ursachen von Verzögerungen untersuchen.

Warum das wichtig ist

Ermöglicht die Leistungsmessung anhand von Service-Level-Vereinbarungen und macht Prozessineffizienzen sichtbar, die zu SLA-Verletzungen führen.

Woher beziehen

Sehen Sie in der Dokumentation von LexisNexis Risk Solutions nach oder wenden Sie sich an den Systemadministrator. Der Wert kann im Case gespeichert oder anhand von Geschäftsregeln berechnet werden.

Beispiele
2023-11-10T17:00:00Z2023-11-15T17:00:00Z2023-12-01T17:00:00Z
Zugewiesener Benutzer
AssignedUser
Die eindeutige Kennung des Benutzers oder Mitarbeitenden, der für die Aktivität verantwortlich ist.
Beschreibung

Dieses Attribut gibt an, welche Person eine Aufgabe ausgeführt hat, zum Beispiel ein Compliance-Beauftragter bei der Prüfung eines Dokuments. Damit lässt sich die Arbeitsverteilung und die individuelle Leistung analysieren.

In der Analyse ist der zugewiesene Benutzer eine wichtige Dimension des Dashboards „Ressourcenzuweisung und Arbeitsauslastung“. Sie können die Prozesslandkarte nach Benutzern filtern, die Leistung von Teammitgliedern vergleichen und Möglichkeiten für Schulungen oder eine ausgewogenere Arbeitsverteilung erkennen. Außerdem lassen sich Engpässe auf bestimmte Benutzergruppen zurückführen.

Warum das wichtig ist

Dieses Attribut ist wichtig, um die Ressourcenleistung und Arbeitsverteilung zu analysieren und Möglichkeiten für Automatisierung oder eine bessere Ressourcennutzung zu erkennen.

Woher beziehen

Sehen Sie in der Dokumentation von LexisNexis Risk Solutions nach oder wenden Sie sich an den Systemadministrator. Der Wert findet sich üblicherweise in Audit-Trails oder Aufgabenverwaltungstabellen.

Beispiele
j.doem.smithk.chen
Ablehnungsgrund
RejectionReason
Ein Code oder eine Beschreibung, die erklärt, warum ein Antrag abgelehnt wurde.
Beschreibung

Wenn der endgültige Status eines Antrags „Abgelehnt“ lautet, gibt dieses Attribut den konkreten Grund an. Beispiele sind „Identitätsprüfung fehlgeschlagen“, „Treffer auf einer Sanktionsliste“ oder „Unvollständige Dokumentation“.

Diese Daten sind die wichtigste Grundlage für das Dashboard „Ablehnungsgründe und Phasen von Anträgen“. Die Analyse der Ablehnungsgründe hilft, häufige Fehlerquellen im Prozess zu erkennen. Daraus lassen sich Verbesserungen an Antragsrichtlinien, der Kundenkommunikation oder internen Prüfkriterien ableiten. Die Gründe für Ablehnungen zu verstehen, ist entscheidend, um die Genehmigungsquote insgesamt zu erhöhen.

Warum das wichtig ist

Zeigt direkt, warum das Onboarding scheitert, und ermöglicht gezielte Verbesserungen zur Erhöhung der Antragsgenehmigungsquote.

Woher beziehen

Sehen Sie in der Dokumentation von LexisNexis Risk Solutions nach oder wenden Sie sich an den Systemadministrator. Der Wert steht häufig in einem Feld, das ausgefüllt wird, sobald der Antragsstatus auf „Abgelehnt“ gesetzt ist.

Beispiele
Treffer auf einer SanktionslisteUnvollständige DokumentationIdentitätsprüfung fehlgeschlagenHochrisikoprofil
Antragsart
ApplicationType
Die Art des Kundenantrags, zum Beispiel „Privatperson“ oder „Unternehmen“.
Beschreibung

Dieses Attribut ordnet Anträge nach der Art der aufzunehmenden Einheit ein. Je nach Antragsart gelten häufig unterschiedliche Prozessabläufe, Risikoprofile und SLA-Ziele.

Eine Analyse nach Antragsart ermöglicht es, die Effizienz und Komplexität des Onboardings für verschiedene Kundentypen zu vergleichen. In den meisten Dashboards dient sie als Filter und ermöglicht eine detailliertere Leistungsanalyse.

Warum das wichtig ist

Ermöglicht eine differenzierte Prozessanalyse. So wird sichtbar, wie die verschiedenen Antragsarten bearbeitet werden und wo jeweils Engpässe auftreten.

Woher beziehen

Sehen Sie in der Dokumentation von LexisNexis Risk Solutions nach oder wenden Sie sich an den Systemadministrator. Dieses Feld befindet sich üblicherweise im Antrags- oder Case-Objekt.

Beispiele
PrivatpersonUnternehmenVermögende PrivatpersonTreuhandgesellschaft
Automatisiert
IsAutomated
Ein Kennzeichen dafür, ob das System eine Aktivität automatisch oder ein Benutzer sie manuell ausgeführt hat.
Beschreibung

Dieses boolesche Attribut unterscheidet zwischen Aufgaben, die automatisiert vom System ausgeführt werden, etwa einer ersten Prüfung, und Aufgaben, die menschliches Eingreifen erfordern, zum Beispiel eine manuelle Dokumentenprüfung.

Mit „Automatisiert“ wird die KPI „Anteil manueller Aktivitäten“ berechnet und die Wirksamkeit von Automatisierungsinitiativen analysiert. In der Prozesslandkarte kann das Attribut die Übergänge zwischen automatisierten und manuellen Schritten sichtbar machen. So lassen sich weitere Automatisierungsmöglichkeiten erkennen, um Kosten und Verarbeitungszeiten zu senken.

Warum das wichtig ist

Unterscheidet manuelle von automatisierten Aufgaben. Das ist wichtig, um Automatisierungsmöglichkeiten zu erkennen und ihre Wirkung zu messen.

Woher beziehen

Sehen Sie in der Dokumentation von LexisNexis Risk Solutions nach oder wenden Sie sich an den Systemadministrator. Möglicherweise handelt es sich um ein Kennzeichen im Event Log oder um einen Wert, der aus „AssignedUser“ abgeleitet wird, zum Beispiel bei einem „system“-Benutzer.

Beispiele
truefalse
Compliance-Prüfer
ComplianceReviewer
Der Benutzer oder Mitarbeitende, der speziell mit den Compliance-Prüfungen betraut ist.
Beschreibung

„AssignedUser“ erfasst den Benutzer für beliebige Aktivitäten. Dieses Attribut gibt dagegen gezielt den Compliance-Spezialisten an, der an wichtigen Prüfschritten beteiligt ist. Dadurch lässt sich die Compliance-Funktion gezielter analysieren.

Dieses Attribut ist wichtig für das Dashboard „Dauer und Rückstand bei Compliance-Prüfungen“. Damit können Sie die Arbeitsauslastung und Leistung des Compliance-Teams analysieren und feststellen, ob einzelne Prüfer Engpässe verursachen oder das Team insgesamt zu wenig Personal hat.

Warum das wichtig ist

Ermöglicht eine gezielte Analyse der Compliance-Funktion und der Arbeitsauslastung sowie Leistung der Prüfer in dieser wichtigen, häufig verzögerten Prozessphase.

Woher beziehen

Sehen Sie in der Dokumentation von LexisNexis Risk Solutions nach oder wenden Sie sich an den Systemadministrator. Der Wert lässt sich ermitteln, indem Sie „AssignedUser“ nach Compliance-Aktivitäten filtern.

Beispiele
c.joness.patelsystem_escalation
Kanal
Channel
Der Kanal, über den der Antrag eingereicht wurde, zum Beispiel „Web“, „Mobil“ oder „in der Filiale“.
Beschreibung

Das Attribut „Kanal“ gibt an, über welchen Weg der Antrag eingereicht wurde. Der Kanal kann sich auf die Datenqualität, das Kundenverhalten und die beim Onboarding auftretenden Probleme auswirken.

Mit diesem Attribut lässt sich die Prozessleistung über verschiedene Kanäle hinweg vergleichen. Im Dashboard „Konversionsraten im Onboarding-Trichter“ können Sie beispielsweise nach Kanal filtern und prüfen, ob mobile Antragsteller häufiger abbrechen als Antragsteller im Web. Die Ergebnisse helfen dabei, Prozesse gezielt für einzelne Kanäle zu verbessern.

Warum das wichtig ist

Ermöglicht die Analyse der Prozessleistung nach Einreichungskanal. So lassen sich Unterschiede erkennen, die in die Kanalstrategie und Verbesserungen der Benutzererfahrung einfließen können.

Woher beziehen

Sehen Sie in der Dokumentation von LexisNexis Risk Solutions nach oder wenden Sie sich an den Systemadministrator. Diese Information wird üblicherweise zu Beginn des Antragsprozesses erfasst.

Beispiele
WebportalMobile AppIn der FilialeAPI
Kundenland
CustomerCountry
Das Wohnsitz- oder Gründungsland des Kunden.
Beschreibung

Dieses Attribut gibt das Land des Kunden an. Im KYC-Prozess ist es wichtig, da sich internationale Vorschriften und Risikostufen je nach Rechtsraum unterscheiden.

Eine Analyse nach Kundenland kann deutliche Unterschiede bei Zykluszeiten und Prozesskomplexität aufzeigen. Anträge aus Rechtsräumen mit hohem Risiko erfordern beispielsweise möglicherweise zusätzliche Compliance-Prüfungen und dauern dadurch länger. Die Analyse unterstützt die Ressourcenplanung und die Festlegung realistischer SLAs für verschiedene Regionen.

Warum das wichtig ist

Ermöglicht die Analyse nach Rechtsraum. Das ist wichtig, um zu verstehen, wie sich regionale Vorschriften und Risikofaktoren auf die Prozessleistung auswirken.

Woher beziehen

Sehen Sie in der Dokumentation von LexisNexis Risk Solutions nach oder wenden Sie sich an den Systemadministrator. Dieses Feld gehört üblicherweise zu den Kundenstammdaten.

Beispiele
USAGBRDEUSGP
Letzte Datenaktualisierung
LastDataUpdate
Der Timestamp der letzten Aktualisierung oder Extraktion der Daten aus dem Quellsystem.
Beschreibung

Dieses Attribut enthält den Timestamp der letzten Aktualisierung des Datensatzes. Er wird üblicherweise während der Datenextraktion und des Ladens für den gesamten Datensatz gesetzt.

Diese Information ist für Dashboard-Benutzer wichtig, damit sie die Aktualität der analysierten Daten einschätzen können. So lassen sich Entscheidungen auf Daten stützen, die aktuell genug sind. Außerdem hilft die Information dabei, Erwartungen an die Aktualität der Erkenntnisse zu steuern.

Warum das wichtig ist

Liefert wichtigen Kontext zur Aktualität der Daten. So bleiben Analysen relevant und Entscheidungen beruhen nicht auf veralteten Informationen.

Woher beziehen

Dieser Wert wird üblicherweise während des ETL-Prozesses (Extract, Transform, Load) erzeugt und dem Datensatz als Timestamp hinzugefügt.

Beispiele
2024-01-15T02:00:00Z2024-01-16T02:00:00Z2024-01-17T02:00:00Z
Nacharbeit
IsRework
Ein Kennzeichen, das Aktivitäten in einer Nacharbeitsschleife markiert.
Beschreibung

Dieses boolesche Kennzeichen wird auf „true“ gesetzt, wenn eine Aktivität innerhalb desselben Cases wiederholt wird. Ein Beispiel: „Dokumentenprüfung durchgeführt“ tritt ein zweites Mal auf, nachdem „Zusätzliche Informationen angefordert“ ausgeführt wurde. Das zeigt, dass der Prozess zu einem früheren Schritt zurückgekehrt ist.

„Nacharbeit“ ist wichtig für das Dashboard „Analyse von Nacharbeit und Wiederholungen“ und die KPI „Anteil der Nacharbeitsschleifen“. Damit lässt sich der Aufwand für wiederholte Arbeit beziffern und die Ursache von Nacharbeit erkennen, etwa unklare Anweisungen oder eine schlechte Datenqualität. So können Sie gezielte Prozessverbesserungen vornehmen.

Warum das wichtig ist

Beziffert direkt Ineffizienz und unnötigen Aufwand im Prozess. So werden häufig wiederholte Aktivitäten sichtbar, die Kosten und Zykluszeiten erhöhen.

Woher beziehen

Dieses Attribut wird berechnet. Üblicherweise ermittelt das Process-Mining-Tool wiederholte Aktivitätsfolgen innerhalb eines Cases.

Beispiele
truefalse
Quellsystem
SourceSystem
Das System oder die Anwendung, aus der die Ereignisdaten stammen.
Beschreibung

Dieses Attribut gibt das Quellsystem an, das die Ereignisdaten erzeugt hat, zum Beispiel LexisNexis Risk Solutions oder ein integriertes Drittanbietertool. In komplexen Umgebungen können die Daten für einen einzelnen Prozess aus mehreren Systemen stammen.

Die Kenntnis des Quellsystems ist hilfreich, um Daten zu validieren, Fehler zu beheben und Prozessabweichungen zu analysieren, die auf ein bestimmtes System zurückzuführen sein können. Sie unterstützt die Sicherstellung der Datenintegrität und liefert Kontext dazu, wie und wo eine Aktivität erfasst wurde.

Warum das wichtig ist

Gibt die Herkunft der Daten an. Das ist entscheidend für Data Governance und Validierung sowie für das Verständnis der Prozessausführung über verschiedene IT-Systeme hinweg.

Woher beziehen

Diese Information kann als statischer Wert oder in einem bestimmten Feld des Datenexports beziehungsweise der API-Antwort gespeichert sein.

Beispiele
LexisNexis Risk SolutionsThreatMetrixBridger Insight XG
SLA-Status
SlaStatus
Gibt an, ob der abgeschlossene Antrag das SLA-Ziel eingehalten hat.
Beschreibung

Dieses Attribut ordnet jeden abgeschlossenen Case danach ein, ob er das „SlaTargetDate“ eingehalten hat. Typische Werte sind „Eingehalten“ oder „Verletzt“.

Dieses berechnete Feld bildet die Grundlage für das Dashboard „Überwachung der SLA-Zieleinhaltung“ und die KPI „SLA-Einhaltungsquote“. Es zeigt übersichtlich, wie die Leistung im Verhältnis zu den Servicezusagen ausfällt. Durch eine detaillierte Analyse lassen sich gemeinsame Merkmale von Cases erkennen, bei denen die SLA-Ziele verletzt wurden.

Warum das wichtig ist

Liefert ein eindeutiges Ergebnis zur SLA-Leistung und erleichtert so die Überwachung, Berichterstattung und Analyse der Einhaltung von Service-Level-Zielen.

Woher beziehen

Dieses Attribut wird berechnet, indem der Timestamp der letzten Aktivität mit dem „SlaTargetDate“ des jeweiligen Cases verglichen wird.

Beispiele
EingehaltenVerletztGefährdet
Zykluszeit
CycleTime
Die gesamte Dauer eines Kundenantrags vom Einreichen bis zur endgültigen Entscheidung.
Beschreibung

Die Zykluszeit misst die gesamte Zeit vom ersten Ereignis, zum Beispiel „Antrag eingereicht“, bis zum letzten Ereignis, etwa „Kunden-Onboarding abgeschlossen“ oder „Antrag abgelehnt“, für einen einzelnen Case.

Sie ist eine zentrale KPI zur Messung der Prozessgesundheit und wird im Dashboard „Durchgängige Zykluszeit des Onboardings“ dargestellt. Anhand der durchschnittlichen Zykluszeit können Unternehmen die Wirkung von Prozessverbesserungen verfolgen und erkennen, wie Faktoren wie Risikostufe oder Antragsart die Customer Experience beeinflussen.

Warum das wichtig ist

Diese zentrale Kennzahl misst die gesamte Zeit bis zum Nutzen für den Kunden. Sie wirkt sich direkt auf die Kundenzufriedenheit und die operative Effizienz aus.

Woher beziehen

Diese Kennzahl wird berechnet, indem für jeden Case der Timestamp des ersten Ereignisses vom Timestamp des letzten Ereignisses abgezogen wird.

Beispiele
5 Tage 4 Stunden22 Tage 8 Stunden1 Tag 2 Stunden
Erforderlich Empfohlen Optional

Aktivitäten im KYC-Kunden-Onboarding

Diese wichtigen Prozessschritte und Meilensteine sollten Sie in Ihrem Event Log erfassen, um den Prozess präzise zu entdecken und seine Leistung zu analysieren.
8 Empfohlen 6 Optional
Aktivität Beschreibung
Antrag abgelehnt
Die endgültige Entscheidung, den Kundenantrag abzulehnen, wird erfasst. Dieses abschließende Event wird durch eine eindeutige Statusänderung im System protokolliert.
Warum das wichtig ist

Dies ist das zentrale End-Event für einen erfolglosen Prozessabschluss. Für die Prozessverbesserung ist es entscheidend, die Phasen und Gründe für Ablehnungen zu analysieren.

Woher beziehen

Erfasst, wenn das Feld für den endgültigen Status des Antragsdatensatzes auf „Abgelehnt“ oder einen ähnlichen Endstatus gesetzt wird.

Erfassung

Als endgültige Statusänderung in der Hauptantrags- oder Case-Tabelle erfasst.

Ereignistyp explicit
Antrag eingereicht
Dieses Event markiert den Beginn des KYC-Onboarding-Prozesses, wenn das System den Antrag eines Kunden erstmals erhält. Es wird in der Regel ausdrücklich erfasst, sobald das Antragsformular über ein Kundenportal oder ein mit LexisNexis integriertes internes Erfassungssystem eingereicht wird.
Warum das wichtig ist

Dies ist das zentrale Start-Event des Prozesses. Die Zeit von dieser Aktivität bis zum Abschluss ist entscheidend, um die durchgängige Zykluszeit und die SLA-Einhaltung zu messen.

Woher beziehen

Erfasst aus Systemprotokollen oder einer Antragstabelle, in der der Timestamp für die erstmalige Erstellung eines Kundenantrags gespeichert ist.

Erfassung

Das Event wird protokolliert, wenn ein neuer Antrags-Case oder ein Eintrag in der zentralen Antragstabelle erstellt wird.

Ereignistyp explicit
Antrag genehmigt
Die endgültige Entscheidung, den Kundenantrag zu genehmigen, wird getroffen und im System erfasst. Dieses wichtige Geschäftsergebnis wird fast immer als explizite Statusänderung protokolliert.
Warum das wichtig ist

Dieser Meilenstein markiert den erfolgreichen Abschluss des Entscheidungsprozesses. Wenn Sie die Prozesspfade bis zur Genehmigung analysieren, können Sie bewährte Vorgehensweisen erkennen.

Woher beziehen

Suchen Sie im Antrags-Case-Datensatz nach einer abschließenden Statusaktualisierung, bei der der Status auf „Genehmigt“ oder einen ähnlichen Endstatus gesetzt wird.

Erfassung

Als endgültige Statusänderung in der Hauptantrags- oder Case-Tabelle erfasst.

Ereignistyp explicit
Compliance-Prüfung abgeschlossen
Der Compliance-Beauftragte schließt die Prüfung ab und gibt eine Empfehlung ab. Anschließend wechselt der Case in die nächste Phase. Das Event lässt sich ausdrücklich erfassen, wenn eine Aufgabe als „abgeschlossen“ markiert wird, oder aus einer Statusänderung von „Compliance-Prüfung ausstehend“ zu einem anderen Status ableiten.
Warum das wichtig ist

Dieser wichtige Meilenstein schließt einen kritischen und häufig manuellen Prozessabschnitt ab. Er dient als Endpunkt für die Messung der Dauer der Compliance-Prüfung.

Woher beziehen

Erfasst anhand des Timestamps für den Abschluss einer Compliance-Aufgabe oder einer Statusänderung weg von „Compliance-Prüfung läuft“.

Erfassung

Abgeleitet aus einer Statusänderung, die den Abschluss der Prüfung anzeigt, etwa zu „Genehmigt“, „Abgelehnt“ oder „Endgültige Entscheidung“.

Ereignistyp inferred
Compliance-Prüfung gestartet
Ein Case wird einem Compliance-Beauftragten oder einem Team zur manuellen Prüfung zugewiesen, in der Regel bei Anträgen mit hohem Risiko. Dies lässt sich oft aus einer Statusänderung zu „Compliance-Prüfung ausstehend“ oder einem Protokoll zur Aufgabenzuweisung ableiten.
Warum das wichtig ist

Damit beginnt ein manueller und oft langwieriger Prüfschritt. Wenn Sie die Zeit bis zum Abschluss messen, können Sie Compliance-bedingte Engpässe quantifizieren.

Woher beziehen

Erfasst aus einem Protokoll zur Aufgabenzuweisung, einer Änderung der Case-Zuständigkeit an ein Compliance-Team oder einer Statusaktualisierung im Case-Verlauf.

Erfassung

Abgeleitet aus einer Statusänderung wie „Compliance-Prüfung läuft“ oder aus der Zuweisung des Cases an eine Benutzerwarteschlange für Compliance.

Ereignistyp inferred
Dokumente eingegangen
Bestätigt, dass der Kunde die erforderlichen Dokumente hochgeladen oder anderweitig übermittelt hat. Dieses Event wird üblicherweise ausdrücklich vom Dokumentenportal erzeugt oder manuell von einem Mitarbeitenden erfasst.
Warum das wichtig ist

Diese Aktivität beendet eine Wartezeit und löst die anschließenden Prüfschritte aus. Sie ist ein wichtiger Meilenstein bei der Datenerfassung.

Woher beziehen

Erfasst aus Protokollen des Dokumentenmanagementsystems oder einem mit Timestamp versehenen Eintrag in der Antragsakte, sobald neue Dokumente hinzugefügt werden.

Erfassung

Das Event wird protokolliert, wenn ein Dokument erfolgreich hochgeladen oder im System manuell als eingegangen markiert wird.

Ereignistyp explicit
Kunden-Onboarding abgeschlossen
Dieses Event markiert den erfolgreichen Abschluss des gesamten Onboarding-Prozesses und bestätigt, dass der Kunde vollständig aktiviert ist. Es kann als expliziter Endstatus erfasst oder aus dem Event „Konto aktiviert“ abgeleitet werden.
Warum das wichtig ist

Dies ist das zentrale End-Event für einen erfolgreichen Prozessabschluss. Es ist entscheidend, um die durchgängige Zykluszeit für alle erfolgreich aufgenommenen Kunden zu berechnen.

Woher beziehen

Abgeleitet aus dem Timestamp von „Konto aktiviert“ oder erfasst anhand eines abschließenden Endstatus wie „Onboarding abgeschlossen“ in der Case-Akte.

Erfassung

Abgeleitet aus dem letzten wichtigen positiven Event, etwa der Kontoaktivierung, oder einer abschließenden Statusaktualisierung.

Ereignistyp inferred
Risikobewertung durchgeführt
Das System berechnet anhand der erfassten Informationen und durchgeführten Prüfungen eine Risikobewertung für den Kunden. Dies ist eine zentrale Funktion von LexisNexis und wird üblicherweise als explizites automatisiertes Event im Case-Verlauf erfasst.
Warum das wichtig ist

Das Ergebnis dieser Bewertung bestimmt häufig den weiteren Prozesspfad, etwa ob eine verstärkte Sorgfaltsprüfung erforderlich ist. Es handelt sich um einen wichtigen Entscheidungspunkt im Workflow.

Woher beziehen

Suchen Sie im Audit Log oder Workflow-Verlauf des Antrags nach einem Event, das den Abschluss der Risikobewertung oder des Scoring-Moduls dokumentiert.

Erfassung

Ein konkretes Event wird protokolliert, wenn die Risiko-Engine ihre Analyse abgeschlossen und ein Risikoprofil oder einen Risikowert zugewiesen hat.

Ereignistyp explicit
Dokumente angefordert
Das System oder ein Benutzer fordert bestimmte Unterlagen vom Kunden an, etwa einen Führerschein oder eine Versorgerrechnung. Das Event lässt sich aus automatisch erstellten Mitteilungsprotokollen oder einer Statusänderung ableiten, die anzeigt, dass der Case auf Dokumente wartet.
Warum das wichtig ist

Diese Aktivität führt häufig zu erheblichen Wartezeiten. Wenn Sie Häufigkeit und Dauer analysieren, erkennen Sie Verzögerungen, die durch die Reaktionszeit der Kunden entstehen.

Woher beziehen

Suchen Sie nach einem Event in den an den Kunden gesendeten Mitteilungen oder nach einer Statusänderung des Antrags, zum Beispiel „Unterlagen des Kunden ausstehend“.

Erfassung

Abgeleitet aus einer Statusänderung zu „Warten auf Unterlagen“ oder aus dem Timestamp einer ausgehenden Mitteilung.

Ereignistyp inferred
Dokumentenprüfung durchgeführt
Ein Benutzer oder ein automatisiertes Tool prüft die eingereichten Dokumente auf Echtheit, Gültigkeit und Vollständigkeit. Die Aktivität lässt sich aus einer Statusänderung von „Dokumente eingegangen“ zu „Prüfung abgeschlossen“ oder aus einem expliziten Protokolleintrag ableiten.
Warum das wichtig ist

Hier entstehen häufig Engpässe und Nacharbeit. Die Analyse der Bearbeitungszeit und der Wiederholungen ist entscheidend, um die Effizienz zu steigern und Automatisierungsmöglichkeiten zu erkennen.

Woher beziehen

Abgeleitet aus der Zeit zwischen dem Status „Dokumente eingegangen“ und einem nachfolgenden Status wie „Prüfung bestanden“ oder „Zusätzliche Informationen erforderlich“.

Erfassung

Berechnet als Zeit zwischen dem Event zum Eingang der Dokumente und dem Event, das den Abschluss der Prüfung markiert.

Ereignistyp inferred
Erste Prüfung durchgeführt
Unmittelbar nach dem Einreichen prüft das System automatisch, ob die grundlegenden Daten vollständig sind, und führt erste Kontrollen durch. Dieser Schritt wird häufig als explizite automatisierte Aktivität im Workflow-Verlauf protokolliert.
Warum das wichtig ist

Zeigt Anträge, die bereits in der ersten Phase scheitern, und hilft so, Probleme mit der Datenqualität zu erkennen. Außerdem markiert das Event den ersten automatisierten Schritt, der einen Mehrwert schafft.

Woher beziehen

Suchen Sie nach Protokollen zur automatisierten Regelausführung oder nach einer Statusänderung im Workflow-Verlauf des Antrags, die den Abschluss der ersten Prüfung anzeigt.

Erfassung

Als abgeschlossene automatisierte Aufgabe oder als konkrete Statusänderung im Case-Verlauf protokolliert.

Ereignistyp explicit
Identitätsprüfung gestartet
Dieses Event markiert den Beginn der eigentlichen Identitätsprüfung durch das System mithilfe von LexisNexis-Diensten, etwa durch einen Datenbankabgleich. Es wird üblicherweise ausdrücklich im Event Log erfasst, wenn der Prüfdienst aufgerufen wird.
Warum das wichtig ist

Diese Aktivität markiert den Beginn eines kritischen und oft zeitaufwendigen Teilprozesses. Anhand der Dauer lassen sich Engpässe bei Identitätsprüfungen eingrenzen.

Woher beziehen

Erfasst aus API-Aufrufprotokollen des Moduls zur Identitätsprüfung oder aus einem Audit-Trail-Eintrag, der den Start der Prüfung dokumentiert.

Erfassung

Ein Event wird protokolliert, wenn das Modul oder die API zur Identitätsprüfung für den Antrag aufgerufen wird.

Ereignistyp explicit
Konto aktiviert
Nach der Genehmigung wird das Kundenkonto in der Kernbank- oder Serviceplattform offiziell angelegt und aktiviert. Diese Aktivität wird häufig in einem Audit-Trail protokolliert oder lässt sich aus dem Erstellungsdatum des Kontos ableiten.
Warum das wichtig ist

Dies ist der letzte Schritt, mit dem der Kunde einen konkreten Nutzen erhält. Verzögerungen zwischen „Antrag genehmigt“ und diesem Schritt können auf Integrationsprobleme zwischen Systemen hinweisen.

Woher beziehen

Erfasst aus einem Protokoll zur Kontoerstellung, einem API-Aufruf an ein anderes System oder dem Timestamp, zu dem der Kontodatensatz angelegt wurde.

Erfassung

Als separates Event nach der Genehmigung protokolliert oder am Aktivierungs-Timestamp im Kundendatensatz erkennbar.

Ereignistyp explicit
Zusätzliche Informationen angefordert
Ein Compliance-Beauftragter oder Prüfer fordert weitere Informationen oder Erläuterungen vom Kunden an. Dieses Event verursacht häufig Nacharbeit und wird üblicherweise als explizite Statusänderung oder Mitteilung protokolliert.
Warum das wichtig ist

Diese Aktivität führt zu Schleifen mit wiederholter Arbeit und verlängert die Onboarding-Zykluszeit. Anhand der Häufigkeit erkennen Sie unklare Anforderungen oder häufige Mängel in Anträgen.

Woher beziehen

Suchen Sie nach einer Statusänderung zu „Kundeninformationen ausstehend“ oder einem Event für eine ausgehende Mitteilung. Häufig wird diese Aktion von einem Benutzer ausgelöst.

Erfassung

Wird protokolliert, wenn ein Mitarbeitender die Funktion „Informationen anfordern“ verwendet. Dadurch ändert sich der Case-Status; möglicherweise wird auch eine Mitteilung protokolliert.

Ereignistyp explicit
Empfohlen Optional

Anleitungen zur Datenextraktion

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