Ihr Daten-Template für die Zahlungsabwicklung in der Kreditorenbuchhaltung
Ihr Daten-Template für die Zahlungsabwicklung in der Kreditorenbuchhaltung
Dies ist unser generisches Datentemplate für Process Mining für Kreditorenzahlungen verarbeiten. Unsere systemspezifischen Templates bieten Ihnen genauere Anleitungen.
Wählen Sie ein bestimmtes System aus- Standardisiertes Datenschema, kompatibel mit jedem Finanzsystem
- Wichtige Prozessschritte für die durchgängige Nachverfolgung von Zahlungen
- Umfassende Attributliste für detaillierte Leistungs- und Compliance-Analysen
Attribute für die Zahlungsabwicklung in der Kreditorenbuchhaltung
| Name | Beschreibung | ||
|---|---|---|---|
| Aktivität Activity | Der konkrete Prozessschritt oder die Statusänderung, die stattgefunden hat. | ||
| Beschreibung Dieses Attribut bezeichnet das Event, das zu einem bestimmten Zeitpunkt stattgefunden hat, und bildet den Lebenszyklus der Rechnung ab. Beispiele sind Rechnung erstellt, Freigabe angefordert, Zahlungssperre gesetzt oder Zahlung ausgeführt. Im Process Mining bestimmt dieses Feld die Knoten in der Prozessübersicht. Es ist entscheidend, um den Arbeitsablauf sichtbar zu machen und die Reihenfolge der Vorgänge nachzuvollziehen, die eine Rechnung bis zur Freigabe durchläuft. Warum das wichtig ist Es definiert den Prozessablauf und ist erforderlich, um die Reihenfolge der Schritte in der Prozessübersicht darzustellen. Woher beziehen Die Daten stammen aus Transaktionsprotokollen, Tabellen zur Statusänderung oder Audit-Trails im Quellsystem. Beispiele Rechnung erstelltRechnung freigegebenZahlungssperre gesetztZahlungslauf erstelltZahlung ausgeglichen | |||
| Case-ID CaseId | Der eindeutige Bezeichner der jeweiligen Rechnung, die bearbeitet wird. | ||
| Beschreibung Dieses Attribut dient als zentraler Schlüssel, um alle Events im Kreditorenprozess miteinander zu verknüpfen. Im Kontext der Kreditorenbuchhaltung ist dies fast immer die Rechnungsnummer oder eine Kombination aus Lieferantennummer und Rechnungsnummer, damit jeder Datensatz eindeutig ist. Damit lässt sich der durchgängige Prozessablauf für jedes einzelne Rechnungsdokument rekonstruieren. Analysten verwenden dieses Feld, um verschiedene Transaktionsvorgänge voneinander zu unterscheiden und Kennzahlen auf Case-Ebene zu berechnen, etwa Durchlaufzeiten und Nacharbeitsquoten. Warum das wichtig ist Sie ist die grundlegende Analyseeinheit im Process Mining und ermöglicht es, einzelne Rechnungen vom Eingang bis zur abschließenden Zahlung nachzuverfolgen. Woher beziehen Das Feld findet sich üblicherweise in der Rechnungskopftabelle oder im zentralen Belegjournal des ERP-Systems. Beispiele INV-2023-0019988776655VEND01-INV500AC-9928120231025-44 | |||
| Event-Zeitpunkt StartTime | Der Timestamp, der angibt, wann die jeweilige Aktivität stattgefunden hat. | ||
| Beschreibung Dieses Attribut erfasst das genaue Datum und die Uhrzeit eines Events. Es liefert die zeitliche Grundlage, um Aktivitäten korrekt zu ordnen und die Dauer zwischen Prozessschritten zu berechnen. Die Genauigkeit dieses Feldes ist entscheidend für die Berechnung von Durchlaufzeiten, das Erkennen von Engpässen und die Analyse des Durchsatzes. Es bildet die Grundlage für alle zeitbezogenen KPIs, etwa die Dauer einer Rechnungsfreigabe oder die Gesamtzeit vom Rechnungseingang bis zur Zahlung. Warum das wichtig ist Das Feld ist erforderlich, um Events chronologisch zu ordnen und alle zeitbezogenen Kennzahlen zu berechnen. Woher beziehen Das Feld findet sich in Systemprotokollen, Zeitstempeln von Transaktionseinträgen oder Änderungsdaten. Beispiele 2023-10-15T08:30:00Z2023-10-15T14:45:12Z2023-10-16T09:15:00Z2023-11-01T10:00:00Z2023-11-05T16:20:00Z | |||
| Letzte Datenaktualisierung LastDataUpdate | Der Timestamp der Datenextraktion oder -aktualisierung. | ||
| Beschreibung Dieses Attribut gibt an, wie aktuell die für die Analyse verwendeten Daten sind. Meist handelt es sich um ein Metadatenfeld, das vom Extraktionstool erzeugt wird und nicht im Quellsystem selbst gespeichert ist. Analysten können damit die Aktualisierungsverzögerung des Dashboards einschätzen und prüfen, ob die Daten den aktuellen Stand des Geschäftsprozesses abbilden. Das ist besonders hilfreich, wenn kürzlich erfolgte Transaktionen fehlen. Warum das wichtig ist Es gibt Auskunft über die Aktualität der Daten und hilft, Synchronisierungsprobleme zu erkennen. Woher beziehen Wird während der Extraktion von der ETL-Pipeline oder dem Datenkonnektor erzeugt. Beispiele 2023-11-10T23:59:59Z2023-11-11T06:00:00Z2023-11-11T12:00:00Z2023-11-11T18:00:00Z2023-11-12T00:00:00Z | |||
| Quellsystem SourceSystem | Der Name der Anwendung oder Datenbank, aus der der Datensatz stammt. | ||
| Beschreibung Dieses Attribut gibt an, welches ERP- oder Finanzsystem die Daten erzeugt hat. In komplexen Umgebungen können Unternehmen mehrere SAP-, Oracle- oder Altsystem-Instanzen gleichzeitig betreiben. Es dient dazu, Analysen nach Systeminstanz zu filtern und mögliche Datenkollisionen zu vermeiden, wenn Rechnungsnummern in verschiedenen Systemen nicht eindeutig sind. So lässt sich die Prozessleistung in unterschiedlichen technischen Umgebungen vergleichen. Warum das wichtig ist Damit lassen sich Datenströme in Umgebungen mit mehreren Systemen voneinander unterscheiden. Woher beziehen In der Regel eine statische Zeichenfolge, die während der Datenextraktion oder -transformation hinzugefügt wird. Beispiele SAP_ECC_NAOracle_Fusion_EUDynamics365_ProdNetSuite_GlobalLegacy_AS400 | |||
| Bestellnummer PurchaseOrderNumber | Die Referenznummer der Bestellung, die der Rechnung zugeordnet ist. | ||
| Beschreibung Dieses Attribut verknüpft die Rechnung mit dem Beschaffungsprozess. Ist es ausgefüllt, handelt es sich um eine bestellbezogene Rechnung, die üblicherweise einen Zwei- oder Drei-Wege-Abgleich durchläuft. Damit lässt sich der Anteil bestellbezogener und nicht bestellbezogener Rechnungen berechnen. Abweichungen zwischen Bestell- und Rechnungsdaten führen häufig zu Zahlungssperren und Nacharbeit. Warum das wichtig ist Damit lässt sich die Effizienz des Bestellabgleichs analysieren und zwischen bestellbezogenen und nicht bestellbezogenen Abläufen unterscheiden. Woher beziehen Das Feld findet sich in der Rechnungskopfzeile oder in den Positionstabellen. Beispiele PO-450001450009922P100200ORD-5521PUR-2023-88 | |||
| Fälligkeitsdatum DueDate | Das Datum, bis zu dem die Zahlung vertraglich fällig ist. | ||
| Beschreibung Dieses Attribut gibt die Zahlungsfrist für den Lieferanten an. Das System berechnet das Datum üblicherweise, indem es die vereinbarten Zahlungstage zum Basisdatum addiert. Durch den Vergleich mit dem tatsächlichen Zahlungsdatum lassen sich die fristgerechte Zahlungsquote und Kennzahlen zu verspäteten Zahlungen berechnen. Das Attribut ist wichtig für die Steuerung des Cashflows und hilft, Verzugsgebühren sowie Belastungen der Lieferantenbeziehung zu vermeiden. Warum das wichtig ist Es ist entscheidend für die Berechnung der fristgerechten Zahlungsquote und die Steuerung von Verzugsgebühren. Woher beziehen Das Feld findet sich in der Rechnungskopfzeile oder in den Zahlungstermin-Tabellen. Beispiele 2023-10-312023-11-152023-11-302023-12-012023-12-15 | |||
| Lieferantenname VendorName | Der Name des Lieferanten oder der Organisation, die die Rechnung ausstellt. | ||
| Beschreibung Dieses Attribut bezeichnet den externen Geschäftspartner der Transaktion. Häufig ist es mit einem Stammdatensatz verknüpft, der weitere Angaben wie Zahlungsbedingungen und Bankverbindungen enthält. Die Analyse dieses Attributs hilft, Lieferanten zu ermitteln, bei denen häufig Prozessausnahmen auftreten, etwa Preisabweichungen oder fehlende Angaben. Außerdem lassen sich lieferantenspezifische Durchlaufzeiten und Nacharbeitsquoten berechnen. Warum das wichtig ist Damit lässt sich die Prozessleistung nach Lieferant aufschlüsseln, um problematische Lieferantenbeziehungen zu erkennen. Woher beziehen Das Feld findet sich in der Rechnungskopfzeile oder lässt sich durch Verknüpfung mit der Lieferantenstammdatentabelle ermitteln. Beispiele Acme CorpGlobal Services LtdOffice Supplies CoTech Solutions IncLogistics Partners | |||
| Rechnungsbetrag InvoiceAmount | Der Gesamtbetrag der Rechnung. | ||
| Beschreibung Dieses Attribut gibt den Bruttobetrag der zu zahlenden Rechnung an. Er wird üblicherweise in der Belegwährung gespeichert und muss für aggregierte Berichte gegebenenfalls umgerechnet werden. Der Betrag ist wichtig für die Analyse finanzieller Auswirkungen. So können Benutzer Prozessverbesserungen nach ihrem Einfluss auf das Betriebskapital priorisieren, statt nur das Fallvolumen zu betrachten. Bei Rechnungen mit hohen Beträgen können andere Freigabe-Workflows gelten als bei Rechnungen mit niedrigen Beträgen. Warum das wichtig ist Damit lassen sich Prozessineffizienzen und ihre Auswirkungen auf das Betriebskapital nach Rechnungswert analysieren. Woher beziehen Das Feld findet sich in der Rechnungskopftabelle, meist unter der Bezeichnung Bruttobetrag oder Gesamtbetrag. Beispiele 1500.00250.5010000.0045.99500000.00 | |||
| Rechnungsdatum InvoiceDate | Das Datum, an dem der Lieferant die Rechnung ausgestellt hat. | ||
| Beschreibung Dieses Attribut gibt das Belegdatum an, das auf der gedruckten oder digitalen Rechnung steht. Es unterscheidet sich vom Erfassungs- oder Buchungsdatum im System. Das Rechnungsdatum dient als Ausgangspunkt für die Berechnung des Rechnungsalters und wird häufig als Basis für die Berechnung der Fälligkeit anhand der vereinbarten Zahlungsbedingungen verwendet. Es ist wichtig, um die Verzögerung zwischen Ausstellung und Eingang beziehungsweise Erfassung der Rechnung zu analysieren. Warum das wichtig ist Es dient als Grundlage für die Berechnung des Rechnungsalters und die Prüfung der Einhaltung von Zahlungsbedingungen. Woher beziehen Das Feld findet sich in der Rechnungskopfzeile und enthält das Belegdatum. Beispiele 2023-10-012023-10-102023-10-152023-10-202023-10-31 | |||
| Zahlungsdatum PaymentDate | Das Datum, an dem die Zahlung tatsächlich ausgeführt oder verrechnet wurde. | ||
| Beschreibung Dieses Attribut erfasst, wann das Geld überwiesen oder der Scheck ausgestellt wurde. In manchen Systemen unterscheidet sich dieses Datum vom Verrechnungsdatum, an dem die Bank die Transaktion verarbeitet. Mit diesem Datum endet die Verbindlichkeit aus der jeweiligen Rechnung. Analysten verwenden es, um die abschließende Durchlaufzeit zu berechnen und zu prüfen, ob Skonti für frühzeitige Zahlungen in Anspruch genommen wurden. Warum das wichtig ist Es markiert den Abschluss des Prozesszyklus und dient dazu, die Inanspruchnahme von Skonti zu prüfen. Woher beziehen Das Feld findet sich in den Zahlungs- oder Verrechnungsbelegtabellen, die mit der Rechnung verknüpft sind. Beispiele 2023-10-282023-11-142023-11-282023-12-052023-12-10 | |||
| Belegart DocumentType | Die Klassifizierung des Rechnungsbelegs. | ||
| Beschreibung Dieses Attribut kategorisiert die Transaktion und unterscheidet zwischen Standardrechnungen, Gutschriften, Anzahlungen und nachträglichen Belastungen. Für jede Belegart können andere Workflow-Regeln gelten. Die Verteilung der Belegarten ist wichtig, um Prozesskennzahlen richtig einzuordnen. Gutschriften durchlaufen beispielsweise häufig einen umgekehrten Ablauf oder einen eigenen Freigabeprozess. Werden sie nicht separat betrachtet, können sie die durchschnittlichen Durchlaufzeiten verzerren. Warum das wichtig ist Es unterscheidet zwischen Rechnungen, Gutschriften und anderen Finanzbelegen. Woher beziehen Das Feld findet sich in der Rechnungskopftabelle. Beispiele StandardrechnungGutschriftAnzahlungRechnung ohne BestellungWiederkehrende Rechnung | |||
| Benutzer User | Der Bezeichner der Person oder des Systemkontos, das die Aktivität ausgeführt hat. | ||
| Beschreibung Dieses Attribut erfasst, wer den jeweiligen Prozessschritt ausgeführt hat. Es kann zwischen menschlichen Benutzern und automatisierten Systemen wie Bots oder Stapelverarbeitungsaufträgen unterscheiden. Es dient dazu, den Automatisierungsgrad (Touchless Rate) zu berechnen und die Einhaltung der Funktionstrennung zu analysieren. Außerdem hilft es, Schulungsbedarf zu erkennen, wenn bestimmte Benutzer wiederholt Nacharbeit oder Fehler verursachen. Warum das wichtig ist Damit lassen sich die Funktionstrennung analysieren und Automatisierungsquoten berechnen. Woher beziehen Das Feld findet sich in Transaktionsprotokollen oder System-Audit-Trails. Beispiele JSMITHSYSTEM_BATCHK_DOEAP_BOT_01WORKFLOW_SYS | |||
| Buchungskreis CompanyCode | Der Bezeichner der juristischen Person oder Tochtergesellschaft. | ||
| Beschreibung Dieses Attribut gliedert Daten nach Organisationseinheit, etwa nach einer bestimmten Tochtergesellschaft, einem Land oder einer juristischen Person. Für große Unternehmen mit Aktivitäten in mehreren Regionen ist es besonders wichtig. Es ermöglicht den Leistungsvergleich zwischen verschiedenen Geschäftseinheiten. Aufgrund lokaler Vorschriften oder unterschiedlicher betrieblicher Reifegrade können sich die Prozesse zwischen Buchungskreisen unterscheiden. Warum das wichtig ist Damit lassen sich verschiedene Organisationseinheiten vergleichen und die Daten entsprechend filtern. Woher beziehen Das Feld findet sich in der Rechnungskopftabelle. Beispiele US01DE0110002000UK_OPS | |||
| Grund der Zahlungssperre PaymentBlockReason | Der Code oder Grund, aus dem eine Rechnung für die Zahlung gesperrt ist. | ||
| Beschreibung Dieses Attribut gibt den konkreten Grund an, aus dem eine Rechnung nicht bezahlt werden kann, etwa eine Preisabweichung, eine Mengenabweichung oder ein fehlender Wareneingang. Es ist ein wichtiger Indikator für Reibungsverluste im Prozess. Die Häufigkeit und Dauer einzelner Sperrgründe zeigen, wo die Ursachen für Zahlungsverzögerungen liegen. Werden diese Sperren reduziert, lässt sich die Quote der automatisierten Verarbeitung ohne manuelle Eingriffe oft besonders schnell verbessern. Warum das wichtig ist Es zeigt die konkreten Ursachen für Reibungsverluste im Prozess und Zahlungsverzögerungen auf. Woher beziehen Das Feld findet sich in der Rechnungskopfzeile oder in den Positionstabellen. Beispiele PreisabweichungMengenabweichungWareneingang fehltManuelle SperrePrüfung erforderlich | |||
| Zahlungsbedingungen PaymentTerms | Der Code oder die Beschreibung der vereinbarten Zahlungsfristen und Skonti. | ||
| Beschreibung Dieses Attribut legt die vertraglichen Zahlungsbedingungen fest, zum Beispiel Netto 30 oder 2/10 Netto 30. Es bestimmt, wann die Rechnung fällig wird und ob Skonti für frühzeitige Zahlungen gelten. Die Analyse dieses Feldes hilft Unternehmen, ihren Cashflow zu optimieren: Sie vermeiden zu frühe Zahlungen, die das Betriebskapital binden, und verspätete Zahlungen mit möglichen Gebühren. Zugleich können sie Skonti bestmöglich ausschöpfen. Warum das wichtig ist Es legt Fälligkeiten und Skonti fest und ist damit wichtig für die Optimierung des Cashflows. Woher beziehen Das Feld findet sich in der Rechnungskopfzeile und wird häufig aus den Lieferantenstammdaten übernommen. Beispiele NT302/10 Netto 30SOFORTZ001Netto 60 | |||
Aktivitäten bei der Zahlungsabwicklung in der Kreditorenbuchhaltung
| Aktivität | Beschreibung | ||
|---|---|---|---|
| Rechnung erstellt | Die Lieferantenrechnung wird erstmals im ERP-System erfasst. Dieses Ereignis markiert den Beginn des digitalen Ablaufs für die Verbindlichkeit, unabhängig davon, ob die Daten manuell eingegeben oder über eine Schnittstelle importiert wurden. | ||
| Warum das wichtig ist Liefert den Ausgangs-Timestamp für die Berechnung der gesamten Durchlaufzeit in der Kreditorenbuchhaltung. Woher beziehen In der Regel im Erstellungs-Timestamp der Rechnungskopftabelle oder im ersten Eintrag des Änderungsprotokolls des Belegs zu finden. Erfassung Extrahieren Sie den Erstellungs-Timestamp des Rechnungskopfsatzes. Ereignistyp explicit | |||
| Rechnung freigegeben | Die endgültige Freigabe durch eine zuständige Person oder eine Systemregel. Damit wird die Rechnung für die Finanzbuchung und die anschließende Zahlung freigegeben. | ||
| Warum das wichtig ist Ein wichtiger Meilenstein, der den Freigabezyklus beendet und die Rechnung in der Regel für die Zahlung freigibt. Woher beziehen In Workflow-Verlaufstabellen erfasst, wenn die endgültige Freigabe erfolgt. Erfassung Extrahieren Sie den Timestamp der endgültigen Freigabe aus den Workflow-Protokollen. Ereignistyp explicit | |||
| Rechnung im Hauptbuch gebucht | Die Finanztransaktion wird im Hauptbuch verbucht. Dadurch entsteht die offizielle Verbindlichkeit im Buchhaltungssystem. | ||
| Warum das wichtig ist Markiert den endgültigen Eintrag des Finanzvorgangs und aktualisiert den Lieferantensaldo. Woher beziehen Im Hauptbuch-Buchungssatz oder anhand eines zugewiesenen Buchungsdatums zu finden. Erfassung Extrahieren Sie das Buchungsdatum oder den Erfassungs-Timestamp aus der Hauptbuchtabelle. Ereignistyp explicit | |||
| Rechnung mit Bestellung abgeglichen | Rechnungspositionen werden erfolgreich einer zugehörigen Bestellung oder einem Wareneingang zugeordnet. Dieser Prüfschritt bestätigt, dass die Waren vor der Zahlungsabwicklung bestellt und geliefert wurden. | ||
| Warum das wichtig ist Wichtig für die Messung der Quote automatischer Abgleiche und der Effizienz des Drei-Wege-Abgleichs. Woher beziehen In der Regel in Bestellhistorientabellen zu finden oder anhand einer Statusänderung zu erkennen, die einen erfolgreichen Abgleich anzeigt. Erfassung Erfassen Sie das Ereignis, bei dem eine Verknüpfung zwischen Rechnungsposition und Bestellposition hergestellt wird. Ereignistyp explicit | |||
| Zahlung veranlasst | Das Zahlungsmittel wird erstellt, zum Beispiel ein gedruckter Scheck, eine Überweisung oder eine EFT-Datei. Dadurch verringert sich die offene Verbindlichkeit auf dem Lieferantenkonto. | ||
| Warum das wichtig ist Markiert das endgültige Ende des internen Kreditorenprozesses für die betreffende Rechnung. Woher beziehen Erfasst, wenn das Zahlungsdokument erstellt oder der Zahlungsstatus auf „Gesendet“ gesetzt wird. Erfassung Extrahieren Sie den Erstellungs-Timestamp des mit der Rechnung verknüpften Zahlungsdokuments. Ereignistyp explicit | |||
| Zahlungssperre gesetzt | Die Rechnung wird gesperrt und kann dadurch nicht in einen Zahlungslauf aufgenommen werden. Eine Sperre kann bei Streitfällen manuell oder bei Abweichungen automatisch gesetzt werden. | ||
| Warum das wichtig ist Unterbricht den Prozess und wirkt sich dadurch direkt auf die fristgerechte Zahlung und die Lieferantenbeziehungen aus. Woher beziehen Erkennbar an Änderungen des Felds für die Zahlungssperre oder an Kennzeichen für den Sperrstatus. Erfassung Erfassen Sie Aktualisierungen, durch die das Kennzeichen „Payment Block“ oder „On Hold“ auf „true“ gesetzt wird. Ereignistyp explicit | |||
| Fälligkeitsdatum der Rechnung überschritten | Ein berechnetes Ereignis, das anzeigt, dass das aktuelle Datum nach dem Nettofälligkeitsdatum der Rechnung liegt, obwohl sie noch nicht bezahlt wurde. Die Rechnung gilt damit als überfällig. | ||
| Warum das wichtig ist Wichtig für die Analyse fristgerechter Zahlungen und möglicher Mahngebühren. Woher beziehen Wird berechnet, indem das Fälligkeitsdatum der Rechnung mit dem Zahlungsdatum oder dem aktuellen Datum verglichen wird. Erfassung Berechnen Sie für offene Posten, wann das Fälligkeitsdatum vor dem aktuellen Timestamp liegt. Ereignistyp calculated | |||
| Rechnung storniert | Der Rechnungssatz wird für ungültig erklärt oder rückgängig gemacht. Damit endet der Prozess ohne Zahlung. Dies geschieht meist aufgrund eines doppelten Eintrags oder eines grundlegenden Fehlers. | ||
| Warum das wichtig ist Stornierungen machen vorgelagerte Prozessfehler und unnötigen Aufwand sichtbar. Woher beziehen Erfasst, wenn sich der Belegstatus in „Ungültig“ ändert oder ein Stornobeleg verknüpft wird. Erfassung Erfassen Sie Statusänderungen auf „Ungültig“ oder die Erstellung eines Stornobelegs. Ereignistyp explicit | |||
| Rechnungsabgleich fehlgeschlagen | Ein Prüfungsfehler tritt auf, wenn die Rechnungsdaten innerhalb der festgelegten Toleranzen nicht mit der Bestellung oder dem Wareneingang übereinstimmen. Dies löst in der Regel einen Workflow zur Bearbeitung von Ausnahmen aus. | ||
| Warum das wichtig ist Macht die Ursachen für Probleme im Prozess sichtbar, etwa Preisabweichungen oder Mengenunterschiede. Woher beziehen Häufig anhand von Fehlerprotokollen, bestimmten Sperrcodes oder Statuskennzeichen für Abweichungen ermittelt. Erfassung Leiten Sie das Ereignis aus dem Setzen von Sperrcodes für bestimmte Abweichungen oder aus Fehlermeldungen ab. Ereignistyp inferred | |||
| Rechnungsdaten aktualisiert | Änderungen am Rechnungskopf oder an den Rechnungspositionen nach der Ersterfassung. Häufige Änderungen können auf manuelle Nacharbeit, Fehler bei der OCR-Erkennung oder ungenaue Stammdaten hindeuten. | ||
| Warum das wichtig ist Häufige Aktualisierungen weisen auf ineffiziente Abläufe und Möglichkeiten zur Verbesserung der Automatisierung hin. Woher beziehen In der Regel in Systemänderungsprotokollen oder Prüfpfaden zum Rechnungsobjekt erfasst. Erfassung Ermitteln Sie im Prüfprotokoll Änderungen an bestimmten Feldern wie Betrag, Lieferant oder Datum. Ereignistyp explicit | |||
| Rechnungsfreigabe angefordert | Die Rechnung wird einer Workflow-Engine zur Freigabe durch die zuständige Führungskraft übermittelt. Damit beginnt nach Datenerfassung und Prüfung die Freigabephase. | ||
| Warum das wichtig ist Trennt die technische Bearbeitungszeit von der Zeit für Managemententscheidungen im Prozesszyklus. Woher beziehen Aus Workflow-Verlaufsprotokollen ermittelt, wenn sich der Status in „Freigabe ausstehend“ oder einen ähnlichen Status ändert. Erfassung Ermitteln Sie das Ereignis zum Start des Workflows in der Tabelle mit dem Freigabeverlauf. Ereignistyp explicit | |||
| Zahlung ausgeglichen | Die Bank bestätigt, dass der Betrag erfolgreich überwiesen wurde. Das System gleicht die Zahlung mit dem Kontoauszug ab. | ||
| Warum das wichtig ist Bestätigt die Auswirkungen auf den Zahlungsfluss und schließt den Finanzvorgang ab. Woher beziehen In Bankabstimmungstabellen zu finden oder daran zu erkennen, dass sich der Zahlungsstatus in „Ausgeglichen“ ändert. Erfassung Ermitteln Sie den Timestamp, zu dem das Ausgleichsdatum im Zahlungssatz eingetragen wird. Ereignistyp explicit | |||
| Zahlungssperre aufgehoben | Eine zuvor gesetzte Sperre wird aufgehoben, sodass die Rechnung für die Zahlungsauswahl infrage kommt. Dies weist in der Regel darauf hin, dass ein Streitfall oder eine Abweichung geklärt wurde. | ||
| Warum das wichtig ist Zeigt an, dass eine Ausnahme erfolgreich bearbeitet wurde und der reguläre Prozessablauf fortgesetzt wird. Woher beziehen Erfasst, wenn das Feld für die Zahlungssperre geleert oder der Sperrstatus auf aktiv gesetzt wird. Erfassung Erfassen Sie Aktualisierungen, durch die das Kennzeichen „Payment Block“ oder „On Hold“ auf null oder „false“ gesetzt wird. Ereignistyp explicit | |||
| Zahlungsvorschlag erstellt | Die Rechnung wird in einen vorläufigen Zahlungslauf oder ein Journal aufgenommen. Dies zeigt die Zahlungsabsicht an und verhindert, dass die Rechnung in andere Zahlungsläufe gelangt. | ||
| Warum das wichtig ist Markiert den Beginn der Zahlungsausführung und hilft bei der Analyse der Effizienz von Zahlungsläufen. Woher beziehen Erfasst, wenn eine Rechnung mit dem Kopf eines Zahlungsvorschlags oder einer Zahlungsjournalzeile verknüpft wird. Erfassung Ermitteln Sie, wann die Rechnungs-ID in eine Tabelle mit Zahlungslaufvorschlägen aufgenommen wird. Ereignistyp explicit | |||
Extraktionsanleitungen
Die Extraktionsmethoden unterscheiden sich je nach System. Eine ausführliche Anleitung finden Sie in
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