Datentemplate: Kreditorenrechnungsverarbeitung
Ihre Datenvorlage für die Rechnungsbearbeitung der Kreditorenbuchhaltung
- Empfohlene Attribute zur Erfassung
- Wichtige Aktivitäten zur Verfolgung
- Extraktionsanleitung
Attribute der Kreditoren-Rechnungsverarbeitung
| Name | Beschreibung | ||
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Rechnung
InvoiceNumber
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Eindeutige Kennung jeder Lieferantenrechnung. Dient als primäre Case-ID, um den Weg vom Eingang bis zur Zahlung nachzuverfolgen. | ||
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Beschreibung
Die Rechnungsnummer ist die zentrale Referenz in der Analyse der Kreditorenbuchhaltung (AP) und identifiziert jede verarbeitete Rechnung eindeutig. Sie verknüpft alle zugehörigen Aktivitäten – von Validierung über Genehmigung bis zur Zahlung – zu einer zusammenhängenden Prozessinstanz. Im Process Mining ermöglicht dieses Attribut die durchgängige Rekonstruktion des Lebenszyklus jeder Rechnung. Es wird genutzt, um Prozessverläufe zu analysieren, Engpässe auf konkreten Rechnungen zu finden und fallbezogene Kennzahlen wie die gesamte Durchlaufzeit zu berechnen. Alle anderen Attribute liefern Kontext zum Verlauf dieser konkreten Rechnung.
Warum es wichtig ist
Dies ist die zentrale Case-ID, die alle Prozessschritte einer einzelnen Rechnung verknüpft und die Analyse von End-to-End-Durchlaufzeit und Prozesspfad ermöglicht.
Woher erhalten
Dabei handelt es sich üblicherweise um das Feld 'Bill No.' bzw. 'Invoice #' innerhalb des Objekts 'AP Bill' oder 'Vendor Invoice' in Sage Intacct.
Beispiele
INV-2023-001237854-AXBSI-990432
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Aktivität
ActivityName
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Die Bezeichnung des konkreten Prozessschritts oder Events, z. B. 'Invoice Approved' oder 'Payment Executed'. | ||
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Beschreibung
Der Aktivitätsname beschreibt einen einzelnen Schritt im Kreditorenprozess. Aus diesen Aktivitäten entsteht die Ereignisfolge, die den Prozessfluss je Rechnung bildet. Die Analyse der Reihenfolge dieser Aktivitäten ist der Kern von Process Mining. So lassen sich die tatsächliche Prozesslandkarte entdecken, Abweichungen vom Standard erkennen und Nacharbeitsschleifen analysieren (z. B. „Abweichung gefunden“ gefolgt von „Abweichung geklärt“). Häufigkeit und Reihenfolge der Aktivitäten sind entscheidend, um die Prozesseffizienz zu verstehen.
Warum es wichtig ist
Dieses Attribut definiert die Schritte in der Prozesskarte. Es ist wesentlich, um den Prozessfluss zu visualisieren, Engpässe aufzudecken und Abweichungen zu analysieren.
Woher erhalten
Dieses Attribut wird aus System-Events, Statusänderungen oder Audit‑Trail‑Einträgen in Sage Intacct zu AP Bills und Payments abgeleitet.
Beispiele
Rechnung eingegangenRechnung freigegebenZahlung terminiertZahlung ausgeführt
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Letzte Datenaktualisierung
LastDataUpdate
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Der Zeitstempel, der angibt, wann die Daten für diesen Datensatz zuletzt aktualisiert oder aus dem Quellsystem extrahiert wurden. | ||
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Beschreibung
Dieses Attribut enthält den Zeitstempel des letzten Datenextrakts. Es ist wichtig, um die Aktualität der analysierten Daten zu beurteilen und Aktualisierungszyklen zu steuern. In Dashboards und Reports informiert es über die Zeitnähe der Erkenntnisse. Wurde z. B. vor einer Woche zuletzt aktualisiert, sind jüngste Aktivitäten noch nicht enthalten – das sollte in Schlussfolgerungen berücksichtigt werden. Ein zentrales Feld für Data Governance und Vertrauen in die Analyse.
Warum es wichtig ist
Zeigt die Aktualität der Daten – so wird klar, wie aktuell die Prozessanalyse ist und wann die nächste Datenaktualisierung nötig ist.
Woher erhalten
Dieser Timestamp wird während des ETL-Prozesses (Extract, Transform, Load) erzeugt und zu jeder Zeile hinzugefügt.
Beispiele
2023-11-20T04:00:00Z2023-11-21T04:00:00Z
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Quellsystem
SourceSystem
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Das System, aus dem die Daten extrahiert wurden, typischerweise ein statischer Wert zur Identifikation des ERP- oder Buchhaltungssystems. | ||
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Beschreibung
Dieses Attribut kennzeichnet die Herkunft der Prozessdaten. In Multi‑System‑Umgebungen hilft es, Datenquellen zu unterscheiden und die Datenherkunft (Data Lineage) transparent zu halten. In dieser Ansicht lautet der Wert durchgängig 'Sage Intacct'. Auch wenn es in Single‑System‑Analysen oft ein statischer Wert ist, ist es für Data Governance wichtig – und für künftige Vorhaben, die Daten aus mehreren Systemen kombinieren. Es stellt sicher, dass die Analyse auf der beabsichtigten Quelle basiert.
Warum es wichtig ist
Gewährleistet die Nachvollziehbarkeit der Datenherkunft, indem die Quelle klar gekennzeichnet wird – essenziell für Data Governance und in Multi‑System‑Umgebungen.
Woher erhalten
Dies ist meist ein statischer Wert, der während der Datenextraktion und -transformation hinzugefügt wird.
Beispiele
Sage Intacct
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Startzeit
EventTime
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Das genaue Datum und die genaue Uhrzeit, zu der ein bestimmter Prozessschritt bzw. eine Aktivität stattgefunden hat. | ||
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Beschreibung
Event Time, also der Zeitstempel, erfasst den genauen Zeitpunkt, zu dem eine Aktivität stattgefunden hat. Diese chronologischen Daten sind entscheidend, um Events korrekt zu ordnen und die Dauer zwischen einzelnen Prozessschritten zu berechnen. In der Process-Mining-Analyse werden Zeitstempel genutzt, um die Prozesskarte chronologisch aufzubauen, Durchlaufzeiten zwischen Aktivitäten zu berechnen und die Prozessleistung über die Zeit zu analysieren. So lässt sich erkennen, wann Verzögerungen auftreten (z. B. am Wochenende oder außerhalb der Geschäftszeiten), und er bildet die Grundlage für alle zeitbasierten KPIs.
Warum es wichtig ist
Dieser Timestamp ist entscheidend, um Events chronologisch zu ordnen und alle dauerbasierten Kennzahlen wie Durchlauf- und Wartezeiten zu berechnen.
Woher erhalten
Abgeleitet aus verschiedenen Datumsfeldern in Sage Intacct-Objekten, z. B. 'Creation Date' auf AP Bills, 'Approval Date' oder 'Payment Date' auf AP Payments.
Beispiele
2023-10-26T10:00:00Z2023-10-27T14:35:10Z2023-11-05T09:15:00Z
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Benutzername
UserName
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Der Name der Person (Benutzer oder Mitarbeiter), die eine bestimmte Aktivität im Zusammenhang mit der Rechnung durchgeführt hat. | ||
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Beschreibung
Der 'User Name' identifiziert die Person, die in einem Prozess für ein Ereignis verantwortlich ist – etwa Datenerfassung, Validierung oder Freigabe. Er schafft Nachvollziehbarkeit und hilft, die Performance einzelner Mitarbeitender oder Teams zu bewerten. Dieses Attribut ist für das Dashboard 'Invoice Approval Cycle Time Analysis' zentral, um z. B. zu erkennen, ob bestimmte Freigeber regelmäßig langsam sind. Es macht außerdem Top-Performer sichtbar und zeigt, wo zusätzlicher Schulungsbedarf besteht. Die Auswertung von Aktivitäten je Nutzer unterstützt die Ressourcensteuerung und zeigt die Verteilung der Arbeitslast.
Warum es wichtig ist
Erfasst, welcher User eine Aktion ausgeführt hat – zentral für die Analyse der Leistung von Genehmigenden, der Arbeitslastverteilung und möglicher Schulungsbedarfe.
Woher erhalten
Diese Information wird im Audit‑Trail bzw. in den Verlaufsprotokollen der Objekte AP Bill und AP Payment in Sage Intacct erfasst und ist mit Statusänderungen oder Anpassungen verknüpft.
Beispiele
Alice JohnsonBob Williamssystem.user
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Bestellnummer
PurchaseOrderNumber
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Die Kennung der zur Rechnung gehörenden Purchase Order (PO), falls vorhanden. | ||
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Beschreibung
Die Bestellnummer (Purchase Order Number) verknüpft eine Rechnung mit einer vorab genehmigten Beschaffungsanforderung. Rechnungen können PO-gestützt oder ohne PO sein. Das Vorhandensein einer PO-Nummer ermöglicht in der Regel einen stärker automatisierten Abgleich (2‑Wege- bzw. 3‑Wege-Abgleich). Dieses Attribut ist grundlegend für die Analyse der Aktivität 'Purchase Order Matched' und der damit verbundenen Abweichungen. Es ermöglicht die Segmentierung des Prozesses in PO- vs. Non-PO-Rechnungen, um deren Durchlaufzeiten und Automatisierungsquoten zu vergleichen. Eine hohe Abweichungsquote bei PO-gestützten Rechnungen kann auf Probleme bei der PO-Erstellung oder im Wareneingang hinweisen.
Warum es wichtig ist
Unterscheidet bestellbezogene Rechnungen (PO) von Non‑PO‑Rechnungen, die häufig anderen Abläufen folgen und unterschiedliche Automatisierungspotenziale haben.
Woher erhalten
Dieses Feld steht am Objekt 'AP Bill' in Sage Intacct zur Verfügung, um die Rechnung mit einer vorhandenen Purchase Order (PO) zu verknüpfen.
Beispiele
PO-004581PO-005123N/A
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Buchungsdatum
PostingDate
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Das Datum, an dem der Geschäftsvorfall der Rechnung im Hauptbuch (GL) gebucht wird. | ||
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Beschreibung
Das Buchungsdatum ist der Tag, an dem der mit der Rechnung verbundene Geschäftsvorfall offiziell in den Büchern des Unternehmens (Hauptbuch, GL) erfasst wird. Dieses Datum ist für Rechnungswesen und Finanzberichterstattung entscheidend, da es die Periode bestimmt, in der der Aufwand erfasst wird. In der Prozessanalyse kann die Zeitspanne zwischen Rechnungseingang und Buchungsdatum Ineffizienzen in Validierung und Genehmigung aufdecken. Es ist ein wichtiger Meilenstein für die Aktivität 'Invoice Posted To GL' und wird häufig zur Messung des 'Book-to-Pay'-Anteils der Durchlaufzeit genutzt. Die Analyse der Buchungsdaten unterstützt einen fristgerechten Periodenabschluss und eine korrekte Berichterstattung.
Warum es wichtig ist
Zeigt an, wann eine Rechnung offiziell im Finanzsystem erfasst wurde – wichtig für die Messung von Buchhaltungs-Durchlaufzeiten und eine fristgerechte Finanzberichterstattung.
Woher erhalten
Dies ist das Feld 'Posting Date' im Objekt 'AP Bill' in Sage Intacct.
Beispiele
2023-10-282023-11-022023-11-10
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Fälligkeitsdatum
DueDate
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Das Datum, bis zu dem die Rechnung gemäß den Zahlungsbedingungen zu begleichen ist. | ||
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Beschreibung
Das Fälligkeitsdatum ist das vertraglich vereinbarte Datum zur Begleichung einer Rechnung. Es ergibt sich aus dem Rechnungsdatum und den mit dem Lieferanten vereinbarten Zahlungsbedingungen (z. B. 'Net 30'). Dieses Attribut ist essenziell, um termingerechte Zahlungen zu überwachen und für die Finanzplanung. Im Dashboard 'Zahlungskonformität & Richtlinieneinhaltung' werden damit verspätete Zahlungen gekennzeichnet. Für die KPI 'Skonto-Erfassungsquote' ist es ebenfalls zentral, da es als Referenz für die Messung von Frühzahlungen dient.
Warum es wichtig ist
Dieses Datum ist entscheidend, um Termintreue bei Zahlungen auszuwerten, den Cashflow zu steuern und Chancen auf Skonto zu erkennen.
Woher erhalten
Dies ist das Feld 'Due Date' am Objekt 'AP Bill' in Sage Intacct. Es kann manuell erfasst oder automatisch aus den Zahlungsbedingungen berechnet werden.
Beispiele
2023-11-152023-12-302024-01-10
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Kostenstelle
CostCenter
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Der konkrete Fachbereich oder die Geschäftseinheit, der/die die Rechnungskosten zugeordnet sind. | ||
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Beschreibung
Die Kostenstelle ist eine organisatorische Dimension und zeigt, welcher Bereich die Kosten der Rechnung verantwortet. Sie dient der Budgetierung, Kostenverteilung und dem Reporting. Im Process Mining ist dieses Attribut zentral für das Dashboard „Unstimmigkeiten in der Kostenstellenverarbeitung“. So lassen sich Kennzahlen wie Durchlaufzeit und Nacharbeitsquote über Kostenstellen hinweg vergleichen. Leistungsstarke Kostenstellen liefern Best Practices, die sich teilen lassen; schwächere Bereiche benötigen gezielte Verbesserungen oder Schulungen. Dieses Attribut ist die Basis für die KPI „Durchlaufzeitabweichung je Kostenstelle“.
Warum es wichtig ist
Ermöglicht Performance-Vergleiche zwischen Geschäftsbereichen, macht Inkonsistenzen sichtbar und zeigt Potenziale zur Prozessstandardisierung auf.
Woher erhalten
Das ist eine Standarddimension auf AP‑Bill‑Positionen in Sage Intacct – häufig als 'Department' bezeichnet oder als benutzerdefinierte Dimension für die Kostenstelle umgesetzt.
Beispiele
Vertrieb - USAMarketingIT-InfrastrukturForschung und Entwicklung
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Lieferantenname
VendorName
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Rechtlicher Name des Lieferanten, der die Rechnung eingereicht hat. | ||
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Beschreibung
Der 'Vendor Name' benennt den Lieferanten einer Rechnung. Dieses Attribut ist entscheidend, um lieferantenspezifisches Verhalten und Performance im Kreditorenprozess (Accounts Payable, AP) zu analysieren. Die Dimension dient auch dazu, die Prozesskarte zu filtern und zu sehen, wie Rechnungen einzelner Lieferanten bearbeitet werden. Sie ist zentral für das Dashboard 'Vendor Performance & Processing Time' und den KPI 'Vendor Cycle Time Variance'. So sehen Sie, wessen Rechnungen schnell durchlaufen und wo es regelmäßig zu Verzögerungen oder Abweichungen kommt – ein Ansatzpunkt für bessere Lieferantenzusammenarbeit und Prozessstandardisierung.
Warum es wichtig ist
Ermöglicht die Analyse von Prozessvarianten und Performance je Lieferant – ideal, um lieferantenspezifische Engpässe oder Qualitätsprobleme bei Rechnungen zu erkennen.
Woher erhalten
Diese Information befindet sich im Objekt 'Vendor' in Sage Intacct und ist mit der AP Bill verknüpft.
Beispiele
Staples Inc.Office DepotGlobal Tech ServicesCreative Solutions LLC
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Rechnungsbetrag
InvoiceAmount
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Der monetäre Gesamtwert der Rechnung. | ||
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Beschreibung
Der Rechnungsbetrag steht für den gesamten finanziellen Wert der vom Lieferanten eingereichten Rechnung. Er ist ein zentrales Attribut für Finanzanalysen und zeigt, wie sich die Höhe einer Rechnung auf ihren Bearbeitungsweg auswirkt. In der Analyse werden Rechnungen in Wertklassen segmentiert (z. B. niedrig, mittel, hoch), um zu sehen, ob höherwertige Rechnungen andere Genehmigungspfade nehmen oder länger dauern. Zudem ist er ein Kernelement der KPI 'Richtlinienkonformität bei Zahlungen', da Genehmigungsgrenzen oft auf diesem Betrag basieren. So lassen sich Verbesserungsmaßnahmen auf Transaktionen mit hohem Wert priorisieren.
Warum es wichtig ist
Ermöglicht wertbasierte Analysen – etwa, ob Rechnungen mit hohem Betrag andere Pfade nehmen oder länger dauern – und ist zentral für die Prüfung der Einhaltung von Freigabegrenzen.
Woher erhalten
Dies ist das Feld 'Amount' bzw. 'Transaction Amount' am Objekt 'AP Bill' in Sage Intacct.
Beispiele
150.755000.0025000.50
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Rechnungsstatus
InvoiceStatus
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Der aktuelle Bearbeitungsstatus der Rechnung im AP-Workflow (Kreditoren). | ||
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Beschreibung
Der Rechnungsstatus zeigt, wo sich eine Rechnung in ihrem Lebenszyklus befindet, z. B. 'Entwurf', 'Zur Genehmigung eingereicht', 'Genehmigt' oder 'Bezahlt'. Er liefert eine Momentaufnahme des Fortschritts. Dieses Attribut ist entscheidend für das Dashboard 'Rechnungsdurchsatz & Mengentrends', das die Verteilung der Rechnungen über die verschiedenen Status zu einem beliebigen Zeitpunkt zeigt. So kann das operative Management Arbeitslasten überwachen, Engpässe erkennen, in denen sich Rechnungen stauen, und Fertigstellungszeiten prognostizieren. Das Nachverfolgen von Statuswechseln ist zudem eine gängige Grundlage für das Aktivitätsprotokoll im Process Mining.
Warum es wichtig ist
Liefert eine Momentaufnahme des aktuellen Rechnungsstatus – wichtig, um Arbeitslasten zu überwachen und Phasen zu erkennen, in denen Rechnungen steckenbleiben.
Woher erhalten
Hierbei handelt es sich in der Regel um ein 'State'- oder 'Status'-Feld im Objekt 'AP Bill' in Sage Intacct.
Beispiele
EntwurfEingereichtGenehmigtBezahlt
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Zahlungsstatus
PaymentStatus
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Der aktuelle Status der zugehörigen Zahlungstransaktion. | ||
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Beschreibung
Der Zahlungsstatus beschreibt den Zustand der Zahlung selbst und ist vom Rechnungsstatus zu unterscheiden. Mögliche Werte sind z. B. 'Geplant', 'In Bearbeitung', 'Bezahlt', 'Ausgeglichen' oder 'Fehlgeschlagen'. Dieses Attribut steht im Fokus des Dashboards 'Zahlungsstatus & Fehlerüberwachung'. Damit kann das Finanzteam den Erfolg von Zahlungsläufen verfolgen, fehlgeschlagene Zahlungen schnell erkennen und beheben sowie mögliche Doppelzahlungen überwachen. Das Verständnis der Verweildauer in den einzelnen Zahlungsstatus hilft, die Zahlungsausführung zu optimieren und die Vorhersagbarkeit des Cashflows zu verbessern.
Warum es wichtig ist
Erfasst Erfolg und Status des finalen Zahlungsschritts und hilft, Zahlungsfehler oder Verzögerungen schnell zu erkennen und zu beheben.
Woher erhalten
Diese Information findet sich am Objekt 'AP Payment' bzw. 'Bill Payment' in Sage Intacct.
Beispiele
GeplantAn die Bank gesendetGeklärtAnnulliert
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Abteilung
Department
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Der Name der internen Abteilung, der die Rechnung zugeordnet ist. Wird häufig für Genehmigungen und die Kostenverteilung genutzt. | ||
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Beschreibung
Die Abteilung ist ein Organisationsattribut, das eine Rechnung einem konkreten Fachbereich im Unternehmen zuordnet – etwa 'Marketing' oder 'IT'. Es dient häufig dazu, Genehmigungen an die zuständige Leitung weiterzuleiten. Ähnlich wie die Kostenstelle ermöglicht diese Dimension Leistungsvergleiche zwischen verschiedenen Unternehmensbereichen. So lassen sich z. B. Genehmigungszeiten oder Nacharbeitsquoten je Abteilung vergleichen und zeigen, wo Prozesse reibungslos laufen und wo nicht. Diese Analyse unterstützt die Standardisierung des AP-Prozesses im gesamten Unternehmen.
Warum es wichtig ist
Ermöglicht den Vergleich der Prozessleistung zwischen verschiedenen Fachbereichen und unterstützt so die Standardisierung.
Woher erhalten
Das ist eine Standarddimension in Sage Intacct, die Transaktionen wie AP Bills zugeordnet werden kann.
Beispiele
MarketingVertriebITFinanzen
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Freigabe-Durchlaufzeit
ApprovalCycleTime
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Die Zeitspanne vom Einreichen zur Genehmigung bis zur endgültigen Freigabe. | ||
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Beschreibung
Die Freigabe-Durchlaufzeit misst ausschließlich die Dauer der Freigabephase. Sie wird als Differenz zwischen dem 'Invoice Approved'-Zeitstempel und dem 'Routed For Approval'-Zeitstempel berechnet. Dieser KPI steht im Mittelpunkt des Dashboards 'Invoice Approval Cycle Time Analysis'. Er hilft, Engpässe im Freigabe-Workflow zu lokalisieren – verursacht etwa durch bestimmte Genehmiger, Abteilungen oder Rechnungstypen. Die Verkürzung dieser Durchlaufzeit ist oft ein zentrales Ziel, da sie direkt beeinflusst, ob Skonti genutzt und Zahlungen fristgerecht geleistet werden.
Warum es wichtig ist
Misst die Effizienz des Freigabe-Workflows und hilft, langsame Freigeber oder Engpässe zu identifizieren, die Zahlungen verzögern und Skonti gefährden.
Woher erhalten
Diese Kennzahl wird im Process-Mining-Tool berechnet, indem der Timestamp der Aktivität 'Routed For Approval' vom Timestamp der Aktivität 'Invoice Approved' abgezogen wird.
Beispiele
2 Tage 3 Stunden7 Tage 1 Stunde10 Stunden 30 Minuten
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Grund der Abweichung
DiscrepancyReason
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Ein Code oder Text, der den Grund für eine Rechnungsabweichung beschreibt, z. B. Preis- oder Mengenabweichung. | ||
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Beschreibung
Der Abweichungsgrund liefert Kontext, wenn eine Rechnung die Validierung oder den PO-Abgleich nicht besteht. Er erklärt, warum die Rechnung für eine manuelle Prüfung markiert wurde; typische Gründe sind Preisunterschiede, Mengenabweichungen oder fehlende Angaben. Dieses Attribut steht im Zentrum des Dashboards 'Abweichungsbearbeitung & Nacharbeit'. Durch die Analyse der häufigsten Abweichungsgründe lassen sich Ursachen identifizieren – sei es bei bestimmten Lieferanten, Artikeln oder durch interne Erfassungsfehler. Diese Erkenntnisse sind wertvoll für gezielte Prozessverbesserungen, etwa die Pflege der Stammdaten oder eine bessere Kommunikation mit Lieferanten.
Warum es wichtig ist
Erklärt die Ursachen von Nacharbeit und Verzögerungen – für gezielte Maßnahmen, die Ausnahmen reduzieren und die STP-Rate (Dunkelverarbeitung) erhöhen.
Woher erhalten
Diese Information kann in einem benutzerdefinierten Feld, einem Notizfeld liegen oder aus bestimmten Ausnahmestatus in Sage Intacct bzw. einer integrierten OCR/Capture‑Lösung abgeleitet werden.
Beispiele
PreisabweichungMengenabweichungUngültige Bestellnummer (PO)Doppelte Rechnung
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Ist Nacharbeit
IsRework
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Boolean-Flag, das 'true' ist, wenn die Rechnung eine Nacharbeitsschleife (z. B. Klärung von Abweichungen) durchlaufen hat. | ||
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Beschreibung
Dieses berechnete Attribut markiert Rechnungen, die einen oder mehrere Rework‑/Nacharbeitszyklen durchlaufen haben. Rework liegt vor, wenn ein Prozessschritt wegen eines Fehlers oder einer Ausnahme wiederholt werden muss – etwa ein 'Discrepancy Found' gefolgt von 'Discrepancy Resolved'. Das Flag fließt in den KPI 'Invoice Rework Rate' ein und dient dazu, die Prozesskarte gezielt nach Rework‑Pfaden zu filtern. Zu verstehen, welche Rechnungen Rework erfordern und warum, ist der Schlüssel zur Ursachenanalyse von Ineffizienzen – etwa mangelhafte Lieferantendaten oder fehlerhafte Stammdaten.
Warum es wichtig ist
Kennzeichnet Rechnungen mit zusätzlicher, ungeplanter Arbeit – quantifiziert Prozessineffizienzen und hilft, Ursachen von Ausnahmen zu identifizieren.
Woher erhalten
Dieses boolesche Flag wird im Process‑Mining‑Tool ermittelt, indem das Auftreten bestimmter Rework‑Aktivitäten (z. B. 'Discrepancy Resolved') in der Event‑Sequenz eines Cases geprüft wird.
Beispiele
truefalsch
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Ist Straight-Through
IsStraightThrough
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Boolean-Flag, das 'true' ist, wenn die Rechnung ohne manuellen Eingriff oder Nacharbeit verarbeitet wurde. | ||
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Beschreibung
Dieses Attribut kennzeichnet Rechnungen, die vollständig automatisch – vom Eingang bis zur Zahlungsterminierung – verarbeitet wurden, also ohne manuelle Eingriffe oder Ausnahmebehandlung (Dunkelverarbeitung). Es ist in der Regel das Gegenstück zum Flag 'Is Rework'. Das Flag wird zur Berechnung des KPIs 'Invoice Straight-Through Process Rate' verwendet – einer zentralen Kennzahl für Automatisierungsgrad und Prozesseffizienz. Eine hohe Straight‑Through‑Rate spricht für einen reifen, gut gesteuerten AP‑Prozess. Die Analyse der Merkmale von Rechnungen, die nicht straight‑through verarbeitet werden, zeigt die verbleibenden Hürden auf dem Weg zur Vollautomatisierung.
Warum es wichtig ist
Erkennt vollständig automatisierte Rechnungen – ideal, um den Erfolg von Automatisierung zu messen und weitere Potenziale gezielt zu identifizieren.
Woher erhalten
Dieses Flag wird im Process‑Mining‑Tool berechnet – typischerweise als Gegenstück zum 'IsRework'‑Flag oder durch Definition einer 'Happy Path'‑Sequenz von Aktivitäten.
Beispiele
truefalsch
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Lieferanten-ID
VendorId
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Eindeutige Systemkennung für den Lieferanten (Kreditor). | ||
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Beschreibung
Die 'Vendor ID' ist eine eindeutige, systemgenerierte Kennung für jeden Lieferanten‑Datensatz. Im Gegensatz zum 'Vendor Name', der mitunter uneinheitlich gepflegt ist, bietet die Vendor ID einen stabilen Schlüssel zum Verknüpfen und Analysieren von Daten. Während der 'Vendor Name' in Dashboards benutzerfreundlicher ist, ist die Vendor ID für Aggregationen und Filter technisch verlässlicher – insbesondere, wenn es leichte Namensvarianten gibt (z. B. 'Staples Inc.' vs. 'Staples'). So werden alle Transaktionen eines Lieferanten korrekt zusammengeführt und die Leistungsanalyse bleibt präzise.
Warum es wichtig ist
Stellt einen stabilen, eindeutigen Schlüssel für einen Lieferanten bereit und ermöglicht eine korrekte Aggregation für lieferantenbezogene Analysen – auch wenn sich Lieferantennamen in der Schreibweise unterscheiden.
Woher erhalten
Dies ist das Feld 'Vendor ID' im Objekt 'Vendor' in Sage Intacct.
Beispiele
V1001V1002V2304
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Rechnungsdatum
InvoiceDate
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Das Ausstellungsdatum der Rechnung vom Lieferanten. | ||
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Beschreibung
Das Rechnungsdatum – auch als 'Bill Date' bekannt – ist das vom Lieferanten auf der Rechnung angegebene Datum. Es markiert den offiziellen Start der Zahlungsfrist (z. B. Beginn des Countdowns für 'Net 30'). Dieses Attribut dient als Basis, um die Zeit bis zur Erfassung im System zu messen (Aktivität 'Invoice Received'); diese Kennzahl wird als 'Invoice Lag' bezeichnet. Die Reduzierung dieses Verzugs ist häufig ein zentrales Ziel von Kreditorenabteilungen (AP), um Prozesstransparenz und Cashflow-Prognosen zu verbessern. Es ist ein grundlegendes Datum für viele finanzielle Berechnungen.
Warum es wichtig ist
Stellt den Startpunkt aus Sicht des Lieferanten dar und dient zur Berechnung der Verzögerung bis zum Rechnungseingang sowie zur Bestimmung des Fälligkeitsdatums.
Woher erhalten
Dies ist das Feld 'Bill Date' bzw. 'Date' am Objekt 'AP Bill' in Sage Intacct.
Beispiele
2023-10-152023-10-202023-11-01
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Rechnungsdurchlaufzeit
InvoiceCycleTime
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Die gesamte Zeitspanne vom Rechnungseingang bis die Zahlung endgültig ausgeglichen ist. | ||
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Beschreibung
Die Invoice Cycle Time ist ein zentraler KPI und misst die End-to-End-Dauer des Accounts-Payable-Prozesses für eine einzelne Rechnung. Sie ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Zeitstempel 'Payment Cleared' und dem Zeitstempel 'Invoice Received'. Dieser Wert liefert einen Überblick auf hoher Ebene über die Prozesseffizienz. Eine lange durchschnittliche Cycle Time kann auf systemische Engpässe, komplexe Freigabeketten oder viel Nacharbeit hindeuten. Die Analyse dieses Attributs hilft, Benchmarks zu setzen und die Wirkung von Verbesserungen im Zeitverlauf zu messen. Es ist der primäre KPI der Analyse 'Invoice End-to-End Process Flow'.
Warum es wichtig ist
Das ist ein zentraler KPI zur Messung der gesamten Prozesseffizienz. Eine Senkung verbessert die Lieferantenbeziehungen und unterstützt ein vorausschauendes Cashflow‑Management.
Woher erhalten
Diese Kennzahl wird im Process-Mining-Tool berechnet, indem für jeden Case die Startzeit des ersten Events von der Startzeit des letzten Events abgezogen wird.
Beispiele
15 Tage 4 Stunden32 Tage 1 Stunde8 Tage 12 Stunden
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Skontobetrag
EarlyPaymentDiscountAmount
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Möglicher Skonto, wenn die Rechnung vor der regulären Fälligkeit bezahlt wird. | ||
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Beschreibung
Dieses Attribut gibt den Wert des angebotenen Skontos gemäß den Zahlungsbedingungen an (z. B. bedeutet '2/10, Net 30' 2 % Skonto bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen). Der Betrag ist relevant für den KPI und das Dashboard 'Early Payment Discount Capture Rate'. Er beziffert das Einsparpotenzial je Rechnung und hilft, Zahlungen mit dem größten Skonto priorisiert auszuführen. Der Vergleich von möglichem Gesamt-Skontobetrag und tatsächlich realisiertem Skonto macht den finanziellen Effekt von Prozessineffizienzen sichtbar.
Warum es wichtig ist
Quantifiziert die potenziellen Einsparungen durch frühzeitige Zahlung (Skonto) und hilft, Rechnungen zu priorisieren sowie den finanziellen Effekt effizienter Prozesse in der Kreditorenbuchhaltung zu messen.
Woher erhalten
Dieser Wert wird üblicherweise auf Basis der Felder 'Payment Terms' und 'Invoice Amount' am Objekt 'AP Bill' in Sage Intacct berechnet.
Beispiele
10.0050.25250.00
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Skontodatum
EarlyPaymentDiscountDate
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Die Frist, bis zu der eine Rechnung bezahlt sein muss, um Skonto zu erhalten. | ||
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Beschreibung
Dieses Attribut ist der Stichtag, bis zu dem eine Rechnung bezahlt sein muss, damit der vom Lieferanten angebotene Skonto greift. Er wird aus Rechnungsdatum und Skontokonditionen berechnet (z. B. 10 Tage nach Rechnungsdatum bei '2/10, Net 30'). Dieser Termin dient als internes SLA für den AP‑Prozess. Das Dashboard 'Early Payment Discount Capture Rate' nutzt ihn, um zu prüfen, ob die Zahlung rechtzeitig für den Skonto erfolgte. Wie dicht Zahlungen am Stichtag liegen, zeigt mögliche Engpässe in Freigabe und Zahlungsterminierung.
Warum es wichtig ist
Gilt als entscheidende Frist für das Kreditoren-Team (AP); die Einhaltung führt direkt zu Kosteneinsparungen für das Unternehmen.
Woher erhalten
Dieses Datum wird aus 'Bill Date' und 'Payment Terms' auf dem AP‑Bill‑Datensatz in Sage Intacct berechnet.
Beispiele
2023-10-252023-11-102023-11-30
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Währung
Currency
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Die Währung, in der der Rechnungsbetrag angegeben ist. | ||
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Beschreibung
Das Attribut 'Währung' gibt an, in welcher Währung der Rechnungsbetrag vorliegt (z. B. USD, EUR, GBP). Das ist besonders wichtig für international tätige Unternehmen, die Rechnungen in mehreren Währungen bearbeiten. In Analysen ist es unerlässlich für eine korrekte Finanzberichterstattung und die Umrechnung in eine einheitliche Vergleichswährung. Durch das Filtern nach Währung lässt sich zudem erkennen, ob Rechnungen in bestimmten Währungen längere Durchlaufzeiten haben – etwa aufgrund unterschiedlicher Bankvorschriften oder Freigabeprozesse. Es liefert den notwendigen Kontext für alle Geldbeträge.
Warum es wichtig ist
Bietet den notwendigen Kontext für alle Geldbeträge und stellt eine präzise Finanzanalyse sicher – besonders in multinationalen Organisationen.
Woher erhalten
Dies ist das Feld 'Currency' am Objekt 'AP Bill'; bei aktivierter Mehrwährungsfunktion wird es häufig vom Lieferantenstammsatz übernommen.
Beispiele
USDEURGBP
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Aktivitäten der Kreditoren-Rechnungsverarbeitung
| Aktivität | Beschreibung | ||
|---|---|---|---|
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Bestellung abgeglichen
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Bestätigt, dass Rechnungsdetails (z. B. Mengen und Preise) erfolgreich mit einer zugehörigen Bestellung abgeglichen wurden. Wird häufig explizit erfasst, wenn ein Nutzer eine PO mit einer AP Bill verknüpft. | ||
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Warum es wichtig ist
Ein kritischer Schritt bei Rechnungen mit Bestellbezug. Fehlgeschlagene oder sehr lange Abgleiche deuten auf Abweichungen hin und sind eine häufige Engpassquelle.
Woher erhalten
Über Transaktionslog oder Audit Trail erfasst, wenn ein Benutzer die Aktion 'Match' ausführt oder eine 'Purchase Order' mit dem Objekt 'AP Bill' verknüpft.
Erfassen
Identifizieren Sie den Event-Log-Eintrag, der eine Purchase Order mit einer AP Bill verknüpft.
Ereignistyp
explicit
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Rechnung eingegangen
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Kennzeichnet den Beginn des Prozesses, wenn eine Rechnung in Sage Intacct erfasst wird – manuell oder über eine automatische Erfassung. Dieses Ereignis wird in der Regel aus dem Erstellungszeitstempel des AP-Bill-Datensatzes abgeleitet. | ||
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Warum es wichtig ist
Damit wird der Startpunkt für alle Durchlaufzeit‑Berechnungen festgelegt – essenziell, um die Gesamteffizienz des Prozesses und den Rechnungsdurchsatz zu messen.
Woher erhalten
Abgeleitet aus dem Zeitstempel 'Created Date' des Objekts 'AP Bill' (APBILL). Dies ist das verlässlichste Start-Event für den Prozess.
Erfassen
Verwenden Sie den Erstellungs-Timestamp des 'AP Bill'-Datensatzes.
Ereignistyp
inferred
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Rechnung freigegeben
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Zeigt an, dass die Rechnung von der zuständigen Stelle genehmigt wurde und für die Zahlung bereitsteht. Dieses Ereignis wird in der Genehmigungshistorie bzw. im Audit-Trail von Sage Intacct explizit erfasst. | ||
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Warum es wichtig ist
Ein entscheidender Meilenstein, der den Genehmigungszyklus abschließt. Verzögerungen vor diesem Schritt deuten auf Engpässe in der Freigabe hin; eine zügige Freigabe ist entscheidend, um Skonti zu sichern.
Woher erhalten
Explizit erfasst aus den Freigabe-Historienprotokollen zum Objekt 'AP Bill'. In der Regel werden Zeitstempel und Genehmiger erfasst.
Erfassen
Verwenden Sie den Timestamp des finalen Approval-Eintrags in der Genehmigungshistorie der Rechnung.
Ereignistyp
explicit
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Rechnung ins Hauptbuch gebucht
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Kennzeichnet die Buchung, bei der die freigegebene Rechnung ins Hauptbuch (General Ledger) übernommen wird und eine Verbindlichkeit entsteht. Dies ist ein explizites, zentrales Buchhaltungsereignis in Sage Intacct. | ||
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Warum es wichtig ist
Das ist ein wesentlicher finanzieller Meilenstein: Die Rechnung wird zur offiziellen Verbindlichkeit des Unternehmens, ist zahlungsbereit und wirkt sich auf die Finanzberichterstattung aus.
Woher erhalten
Dies ist eine explizite Buchung. Das Buchungsdatum ist direkt am Objekt 'AP Bill' oder in den zugehörigen 'GL Entry'‑Datensätzen gespeichert.
Erfassen
Nutzen Sie das 'Posting Date' der AP Bill oder das Erstellungsdatum der zugehörigen GL-Transaktion.
Ereignistyp
explicit
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Zahlung ausgeführt
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Kennzeichnet die Ausführung des Zahlungsvorgangs, bei dem Gelder an den Lieferanten ausgezahlt werden. Dies ist ein explizites Ereignis mit einem konkreten Transaktionsdatum. | ||
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Warum es wichtig ist
Ein zentraler Meilenstein zur Messung fristgerechter Zahlungen und der Skonto-Ausnutzungsquote. Die Zeit von der Freigabe bis zu diesem Ereignis zeigt die Effizienz der Zahlungsabwicklung.
Woher erhalten
Erfasst aus dem zum Objekt 'AP Bill' zugeordneten Objekt 'AP Payment'. Dieses enthält ein 'Payment Date' bzw. den Ausführungs-Zeitstempel der Transaktion.
Erfassen
Verwenden Sie das Feld 'Payment Date' aus dem zugehörigen 'AP Payment'-Datensatz.
Ereignistyp
explicit
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Zahlung freigegeben
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Der letzte Schritt: Bestätigung, dass die Zahlung bei der Bank gutgeschrieben wurde und die Transaktion abgestimmt ist. Dies wird typischerweise im Rahmen der Bankabstimmung im Cash-Management-Modul von Sage Intacct erfasst. | ||
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Warum es wichtig ist
Dieses Event markiert das tatsächliche Ende des Rechnungslebenszyklus. Die komplette End‑to‑End‑Durchlaufzeit wird bis zu diesem Punkt gemessen und liefert ein vollständiges Bild des Cash‑Abflusses.
Woher erhalten
Abgeleitet aus dem 'Clearing Date' oder 'Reconciliation Date', das der 'AP Payment'-Transaktion im Cash-Management-Modul zugeordnet ist.
Erfassen
Verwenden Sie das Clearing-Datum aus dem mit der Zahlungstransaktion verknüpften Bankabstimmungsdatensatz.
Ereignistyp
inferred
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Zur Genehmigung weitergeleitet
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Kennzeichnet die Übergabe einer validierten und abgeglichenen Rechnung in den Genehmigungs-Workflow. Sage Intacct protokolliert dies, sobald eine Rechnung zur Genehmigung eingereicht wird und Benachrichtigungen auslöst. | ||
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Warum es wichtig ist
Dies markiert den Start des Genehmigungszyklus. Die Erfassung dieses Events ist entscheidend, um den KPI 'Average Invoice Approval Time' zu analysieren und Verzögerungen zu erkennen.
Woher erhalten
Erfasst aus dem Audit Trail bzw. den Transaktionslogs, wenn der Status der 'AP Bill' auf 'Submitted for Approval' wechselt. Diese Aktion ist häufig ein eigenes Event.
Erfassen
Verwenden Sie den Timestamp aus dem Audit-Log, wenn die Rechnung an die Approval Engine übergeben wird.
Ereignistyp
explicit
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Abweichung behoben
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Kennzeichnet die Klärung einer zuvor festgestellten Abweichung, sodass die Rechnung wieder normal weiterverarbeitet werden kann. Dies wird abgeleitet, wenn der Status einer Rechnung von 'On Hold' in einen regulären Verarbeitungszustand wechselt. | ||
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Warum es wichtig ist
Die Zeitspanne von 'Abweichung festgestellt' bis 'Abweichung geklärt' ist ausschlaggebend für den KPI 'Discrepancy Resolution Cycle Time'.
Woher erhalten
Abgeleitet aus einer Statusänderung des Objekts 'AP Bill' von einem Ausnahmezustand (z. B. 'On Hold') in einen aktiven Zustand (z. B. 'Submitted', 'Pending Approval').
Erfassen
Erfassen Sie den Timestamp der Statusänderung von einem Ausnahmestatus zurück in einen Verarbeitungsstatus.
Ereignistyp
inferred
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Abweichung gefunden
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Zeigt an, dass bei Validierung oder Abgleich eine Abweichung erkannt wurde (z. B. Preis- oder Mengenunterschied). Dieses Event wird meist abgeleitet, wenn eine Rechnung den Status 'Hold' oder 'Exception' erhält. | ||
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Warum es wichtig ist
Kennzeichnet den Beginn von Nacharbeitsschleifen. Die Analyse von Häufigkeit und Art der Abweichungen ist zentral, um den KPI 'Invoice Rework Rate' zu verbessern.
Woher erhalten
Abgeleitet aus einer Statusänderung des Objekts 'AP Bill' zu Zuständen wie 'On Hold', 'Exception' oder 'Discrepancy'. Der Audit-Trail kann zudem fehlgeschlagene Matching-Versuche zeigen.
Erfassen
Erfassen Sie den Timestamp der Statusänderung auf einen Ausnahmestatus im Objekt 'AP Bill'.
Ereignistyp
inferred
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Rechnung abgelehnt
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Zeigt an, dass ein Genehmiger die Rechnung abgelehnt hat – in der Regel muss sie korrigiert und erneut eingereicht werden. Dieses Event wird explizit in den Protokollen der Freigabehistorie erfasst. | ||
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Warum es wichtig ist
Hebt Nacharbeitsschleifen im Freigabeprozess hervor. Eine hohe Ablehnungsquote weist oft auf fehlerhafte vorgelagerte Daten oder Richtlinienverstöße hin.
Woher erhalten
Explizit erfasst aus den Freigabe-Historienprotokollen zum Objekt 'AP Bill', in denen 'Decline'- bzw. 'Reject'-Aktionen aufgezeichnet sind.
Erfassen
Verwenden Sie den Timestamp des 'Reject'- bzw. 'Decline'-Eintrags in der Genehmigungshistorie der Rechnung.
Ereignistyp
explicit
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Rechnung storniert
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Kennzeichnet die Stornierung bzw. Annullierung einer Kreditorenrechnung und beendet den Prozess vorzeitig. Dies ist eine explizite Aktion im Audit-Trail des Systems und wird dort protokolliert; die Verbindlichkeit wird damit aufgehoben. | ||
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Warum es wichtig ist
Erkennt finale Ausnahmen im Prozess. Eine hohe Stornoquote kann auf doppelte Rechnungen oder fehlerhafte anfängliche Dateneingaben hinweisen.
Woher erhalten
Explizit erfasst, wenn ein Benutzer eine 'AP Bill' annulliert oder storniert. Aktion und Zeitpunkt finden sich im Audit Trail bzw. im Status 'Void' oder 'Cancelled'.
Erfassen
Verwenden Sie den Timestamp der 'Void'-Transaktion oder der Statusänderung auf 'Cancelled' im Objekt 'AP Bill'.
Ereignistyp
explicit
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Rechnungsdaten validiert
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Kennzeichnet die erfolgreiche Validierung der Rechnungsdaten anhand von Geschäftsregeln, z. B. korrekter Lieferant und Pflichtfelder. Dies wird häufig abgeleitet, wenn der Datensatz der Kreditorenrechnung gespeichert oder eingereicht wird, ohne Validierungsfehler auszulösen. | ||
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Warum es wichtig ist
Erfasst den initialen Datenqualitätscheck. Verzögerungen hier können auf Probleme bei der Datenerfassung oder der Lieferanten-Compliance hinweisen und beeinträchtigen die Straight-Through-Processing-Quote.
Woher erhalten
Abgeleitet aus dem Zeitpunkt, zu dem der AP-Bill-Datensatz von 'Draft' auf 'Submitted' wechselt. Prüfen Sie das Feld 'State' bzw. 'Status' am Objekt 'AP Bill'.
Erfassen
Erfassen Sie den Timestamp der Statusänderung von 'Draft' auf 'Submitted' im Objekt 'AP Bill'.
Ereignistyp
inferred
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Skonto in Anspruch genommen
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Ein berechnetes Ereignis, das eintritt, wenn eine Zahlung innerhalb der Skontofrist des Lieferanten ausgeführt wird. Es wird ermittelt, indem das Zahlungsdatum mit Rechnungsdatum und Zahlungsbedingungen verglichen wird. | ||
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Warum es wichtig ist
Unterstützt direkt den KPI 'Skonto-Erfassungsquote', indem erfolgreich genutzte Skonti explizit gekennzeichnet werden. Das erleichtert die Analyse und maximiert Einsparungen.
Woher erhalten
Berechnet durch den Abgleich des 'Payment Date' aus dem Objekt 'AP Payment' mit den Feldern 'Invoice Date' und 'Payment Terms' am Objekt 'AP Bill'.
Erfassen
WENN 'Payment Date' <= ('Invoice Date' + Discount Period aus 'Payment Terms'), DANN tritt das Event ein.
Ereignistyp
calculated
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Zahlung terminiert
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Beschreibt den Schritt, in dem eine freigegebene und gebuchte Rechnung für einen Zahlungslauf ausgewählt und aufgenommen wird. Das lässt sich ableiten, wenn die Rechnung einem „AP Payment Request“ oder einem ähnlichen Batch-Objekt hinzugefügt wird. | ||
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Warum es wichtig ist
Überbrückt die Lücke zwischen Freigabe und tatsächlicher Zahlungsausführung. Die Analyse der hier verbrachten Zeit zeigt, wie effizient Cashflow-Steuerung und Zahlungsplanung sind.
Woher erhalten
Abgeleitet aus dem Erstellungsdatum des Objekts 'AP Payment', das die 'AP Bill' enthält. Der Status der Rechnung kann sich dabei auch auf 'Scheduled for Payment' ändern.
Erfassen
Verwenden Sie den Timestamp, zu dem die AP Bill mit einem geplanten (aber noch nicht ausgeführten) Payment Batch verknüpft wird.
Ereignistyp
inferred
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