Ihr Daten-Template für die Rechnungsverarbeitung im Purchase-to-Pay-Prozess
Ihr Daten-Template für die Rechnungsverarbeitung im Purchase-to-Pay-Prozess
- Empfohlene Attribute für die Datenerfassung
- Wichtige Aktivitäten für die Nachverfolgung
- Anleitung zur Datenextraktion aus Oracle Fusion Financials
Attribute für die Rechnungsverarbeitung im Purchase-to-Pay-Prozess
| Name | Beschreibung | ||
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Rechnungsnummer
InvoiceNumber
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Die eindeutige Kennung einer Lieferantenrechnung. | ||
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Beschreibung
Die Rechnungsnummer dient als primäre Case-ID. Sie verknüpft alle Aktivitäten und Ereignisse zu einer einzelnen Lieferantenrechnung, von ihrer Erstellung bis zur abschließenden Zahlung. Jede Rechnung wird in der Prozessanalyse als eigener Case behandelt. Beim Process Mining ist dieses Attribut entscheidend, um den gesamten Ablauf jeder Rechnung zu rekonstruieren. Es ermöglicht die Analyse von Prozessabläufen, Zykluszeiten und Abweichungen für jede einzelne Rechnung. Über die Rechnungsnummer lassen sich Aktivitäten wie Validierung, Freigabe und Zahlung zu einem zusammenhängenden Prozessverlauf verbinden.
Warum das wichtig ist
Diese wichtige Case-ID verknüpft alle zugehörigen Prozessschritte und ermöglicht es, den gesamten Lebenszyklus einer Rechnung nachzuverfolgen.
Woher beziehen
Dieses Attribut befindet sich üblicherweise in der Tabelle AP_INVOICES_ALL, in der Spalte INVOICE_NUM.
Beispiele
INV-2023-001987654321ACME-FIN-5501
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Aktivität
ActivityName
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Der Name der geschäftlichen Aktivität oder des Ereignisses im Rechnungsprozess. | ||
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Beschreibung
Dieses Attribut bezeichnet einen bestimmten Schritt oder eine Statusänderung im Lebenszyklus einer Rechnung, etwa „Rechnung erstellt“, „Rechnung freigegeben“ oder „Zahlung ausgeführt“. Die Abfolge dieser Ereignisse bildet den Prozessablauf. Die Analyse der Reihenfolge und Häufigkeit von Aktivitäten ist ein Kernbestandteil des Process Mining. Sie hilft dabei, den tatsächlichen Prozessablauf zu ermitteln, Engpässe durch verzögerte Aktivitäten zu erkennen und Abweichungen oder Nacharbeitsschleifen aufzudecken, etwa wenn eine Rechnung nach der Freigabe abgelehnt wird.
Warum das wichtig ist
Dieses Attribut legt die Prozessschritte fest. Das ist wichtig, um die Prozesslandkarte zu visualisieren, Ablaufvarianten zu analysieren und Engpässe zu erkennen.
Woher beziehen
Dieses Attribut wird üblicherweise aus einer Kombination von Statusfeldern, Audit-Tabellen oder Workflow-Protokollen in Oracle Fusion Financials abgeleitet, etwa aus AP_INVOICES_ALL.WFAPPROVAL_STATUS oder zugehörigen Workflow-Tabellen.
Beispiele
Rechnung validiertRechnung gesperrtRechnung freigegebenZahlung ausgeführt
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Startzeit
EventTime
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Der Timestamp, der angibt, wann eine Aktivität oder ein Ereignis stattgefunden hat. | ||
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Beschreibung
Dieses Attribut enthält Datum und Uhrzeit jeder Aktivität im Rechnungsprozess. Es ist für alle zeitbezogenen Prozessanalysen entscheidend, darunter die Berechnung von Zykluszeiten, Prozessdauern und Wartezeiten zwischen Schritten. Anhand dieses Timestamps können Process-Mining-Werkzeuge die Ereignisse chronologisch ordnen und so die genaue Abfolge der Aktivitäten für jede Rechnung rekonstruieren. Dadurch lassen sich wichtige Leistungskennzahlen wie die durchschnittliche Rechnungszykluszeit berechnen und die Prozessphasen ermitteln, die am meisten Zeit beanspruchen.
Warum das wichtig ist
Dieser Timestamp ist entscheidend für die Berechnung aller zeitbezogenen Leistungskennzahlen, etwa Zykluszeiten und Engpässe.
Woher beziehen
Dieser Timestamp wird aus verschiedenen Datumsfeldern in Oracle-Fusion-Tabellen abgeleitet, etwa aus CREATION_DATE oder LAST_UPDATE_DATE in Tabellen wie AP_INVOICES_ALL sowie in zugehörigen Workflow- und Zahlungstabellen.
Beispiele
2023-04-15T10:00:00Z2023-04-16T14:35:10Z2023-04-20T09:05:00Z
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Benutzername
UserName
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Name des Benutzers, der die Aktivität ausgeführt hat. | ||
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Beschreibung
Dieses Attribut gibt an, welcher Benutzer oder Systemagent für eine Aktivität verantwortlich war, etwa für die Prüfung einer Rechnung, das Setzen einer Zahlungssperre oder die Freigabe einer Zahlung. Damit lässt sich der Prozess nach menschlichen oder systemseitigen Ressourcen auswerten. Eine Auswertung nach Benutzern zeigt, wie sich die Arbeitslast verteilt, wer besonders leistungsstark ist und wo möglicherweise Schulungsbedarf oder Compliance-Probleme bestehen. So lässt sich beispielsweise feststellen, ob bestimmte Benutzer regelmäßig in Nacharbeits-Schleifen eingebunden sind oder ob einzelne Genehmigungsschritte stets von derselben Person bearbeitet werden. Dadurch kann ein potenzieller Ausfallpunkt entstehen.
Warum das wichtig ist
Ermöglicht die Analyse der Ressourcenleistung und der Arbeitslastverteilung sowie die Ermittlung der Benutzer oder Teams, die an bestimmten Prozessschritten beteiligt sind.
Woher beziehen
Diese Informationen sind häufig in Audit-Spalten wie CREATED_BY oder LAST_UPDATED_BY in Tabellen wie AP_INVOICES_ALL oder in zugehörigen Workflow-Protokollen gespeichert.
Beispiele
john.doejane.smithSystem.Admin
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Endzeit
EndTime
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Timestamp, der angibt, wann eine Aktivität oder ein Ereignis abgeschlossen wurde. | ||
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Beschreibung
Die Endzeit markiert den Abschluss einer bestimmten Aktivität. Während die Startzeit den Beginn angibt, bildet die Endzeit den Schlusspunkt. So lässt sich die Dauer einzelner Schritte präzise berechnen. In der Analyse ergibt die Differenz zwischen Endzeit und Startzeit die Verarbeitungszeit jeder Aktivität. Das ist für eine detaillierte Leistungsanalyse wichtig, denn so lassen sich aktive Bearbeitungszeit und Wartezeit unterscheiden. Beispielsweise können Sie messen, wie lange eine genehmigende Person tatsächlich mit einer Genehmigungsaufgabe beschäftigt war und wie lange diese in ihrer Warteschlange lag.
Warum das wichtig ist
Ermöglicht die präzise Berechnung der Verarbeitungszeiten von Aktivitäten und trennt aktive Arbeitszeit von Wartezeit.
Woher beziehen
Dieses konzeptionelle Attribut wird aus der Startzeit des nachfolgenden Ereignisses in der Sequenz eines bestimmten Cases abgeleitet.
Beispiele
2023-04-15T10:05:12Z2023-04-16T15:00:00Z2023-04-20T09:15:30Z
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Lieferantenname
VendorName
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Name des Lieferanten, der die Rechnung ausgestellt hat. | ||
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Beschreibung
Dieses Attribut gibt an, von welchem Lieferanten die Rechnung stammt. Die Lieferanteninformationen liefern wichtigen geschäftlichen Kontext zur Finanztransaktion. Eine Auswertung des Prozesses nach Lieferanten kann wichtige Erkenntnisse zu Lieferantenbeziehungen und deren Leistung liefern. Sie zeigt beispielsweise, ob Rechnungen bestimmter Lieferanten häufiger Abweichungen beim Abgleich, Zahlungssperren oder Verzögerungen aufweisen. Diese Informationen können dazu beitragen, die Aufnahme neuer Lieferanten, die Kommunikation und die Effizienz der gesamten Lieferkette zu verbessern. Sie helfen auch dabei, mögliche Doppelzahlungen zu erkennen.
Warum das wichtig ist
Ermöglicht eine lieferantenspezifische Prozessanalyse, mit der sich Probleme bei einzelnen Lieferanten erkennen lassen, die Verzögerungen oder Ausnahmen verursachen.
Woher beziehen
In der Tabelle POZ_SUPPLIERS zu finden. Die Rechnungstabelle AP_INVOICES_ALL enthält eine VENDOR_ID, über die sich die Tabelle mit den Lieferantendaten verknüpfen lässt.
Beispiele
Acme CorporationGlobal Tech Inc.Office Supplies Co.
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Rechnungsbetrag
InvoiceAmount
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Gesamtbetrag der Rechnung. | ||
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Beschreibung
Der Rechnungsbetrag entspricht der Gesamtsumme, die laut Rechnung an den Lieferanten zu zahlen ist. Dieses wichtige Finanzattribut beeinflusst den gesamten Prozess. Es bestimmt häufig den Genehmigungsweg, den Prüfaufwand und die Zahlungspriorität. In der Process-Mining-Analyse dient der Rechnungsbetrag als zentrale Dimension für Filter und Segmentierungen. So können Analysten den Prozess für Rechnungen mit hohen und niedrigen Beträgen vergleichen und prüfen, ob unterschiedliche Abläufe oder deutlich abweichende Zykluszeiten auftreten. Der Betrag ist außerdem wichtig für die Berechnung finanzieller KPIs und die Bewertung der finanziellen Auswirkungen von Prozessineffizienzen wie verspäteten Zahlungen.
Warum das wichtig ist
Dieser Wert ist entscheidend für die Finanzanalyse, die Untersuchung wertabhängiger Prozessabweichungen und KPIs wie die Genehmigungskonformitätsrate.
Woher beziehen
In der Tabelle AP_INVOICES_ALL in der Spalte INVOICE_AMOUNT zu finden.
Beispiele
1500.00250.75125000.50
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Rechnungsstatus
InvoiceStatus
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Aktueller Status der Rechnung im Verlauf ihres Lebenszyklus. | ||
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Beschreibung
Dieses Attribut gibt den zuletzt bekannten Status der Rechnung wieder, zum Beispiel „Validiert“, „Erneute Validierung erforderlich“, „Bezahlt“ oder „Storniert“. Es zeigt jederzeit, an welcher Stelle des Prozesses sich eine Rechnung befindet. Der Rechnungsstatus ist entscheidend für das Dashboard „Verteilung der aktuellen Rechnungsstatus“. Damit können Betriebsverantwortliche Rückstände erkennen und den Gesamtzustand der Rechnungsverarbeitung überwachen. Eine Analyse der Statusänderungen im Zeitverlauf bietet außerdem einen vereinfachten Überblick über den Prozessfluss.
Warum das wichtig ist
Zeigt den aktuellen Status der Rechnungen an und ist damit eine wichtige Grundlage für operative Dashboards zur Überwachung von Rückständen und Arbeitslast.
Woher beziehen
Ziehen Sie die Dokumentation zu Oracle Fusion Financials heran. Der Status kann aus Feldern wie WFAPPROVAL_STATUS in AP_INVOICES_ALL oder aus zugehörigen Genehmigungs- und Zahlungstabellen abgeleitet werden.
Beispiele
ValidiertBezahltStorniertErneute Validierung erforderlich
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Unternehmenscode
CompanyCode
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Kennung der juristischen Person oder des Unternehmens, das die Rechnung verarbeitet. | ||
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Beschreibung
Der Unternehmenscode bezeichnet die Geschäftseinheit innerhalb der Organisation, die finanziell für die Rechnung verantwortlich ist. In Organisationen mit mehreren Unternehmen ist dies ein grundlegendes Organisationsmerkmal. Mit diesem Attribut lässt sich der Prozess nach juristischen Personen segmentieren. So können Sie die Prozessleistung in verschiedenen Unternehmensbereichen vergleichen, spezifische Engpässe oder Compliance-Probleme erkennen und KPIs auf Unternehmensebene ausweisen. Der Unternehmenscode beeinflusst häufig auch die Auswahl des passenden Genehmigungs-Workflows.
Warum das wichtig ist
Ermöglicht den Vergleich von Prozessen und Leistungskennzahlen zwischen verschiedenen juristischen Personen oder Geschäftseinheiten innerhalb der Organisation.
Woher beziehen
In AP_INVOICES_ALL wird dies üblicherweise durch das Feld LEGAL_ENTITY_ID oder ein ähnliches Feld angegeben. Über eine Verknüpfung mit Hauptbuchtabellen lässt sich der zugehörige Code oder Name ermitteln.
Beispiele
1001US01DE01
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Zahlungsziel
PaymentDueDate
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Datum, bis zu dem die Rechnung an den Lieferanten bezahlt werden muss. | ||
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Beschreibung
Das Zahlungsziel wird anhand der mit dem Lieferanten vereinbarten Zahlungsbedingungen berechnet. Es ist die Frist für die Zahlung, mit der sich Strafgebühren vermeiden, gute Lieferantenbeziehungen pflegen und mögliche Skonti nutzen lassen. Dieses Attribut ist für das Dashboard „Pünktliche Zahlungsleistung“ und den zugehörigen KPI erforderlich. Durch den Vergleich des tatsächlichen Zahlungszeitpunkts mit dem Zahlungsziel lässt sich die Zahlung als pünktlich oder verspätet einstufen. So kann die Organisation die Pünktlichkeit ihrer Zahlungen überwachen und verbessern.
Warum das wichtig ist
Dient als Grundlage für die Messung der Zahlungspünktlichkeit, einem wichtigen KPI für das Lieferantenmanagement und die finanzielle Gesundheit.
Woher beziehen
Dieses Datum ist häufig in Zahlungstermin-Tabellen wie AP_PAYMENT_SCHEDULES_ALL verfügbar, die mit der Rechnung verknüpft sind.
Beispiele
2023-05-152023-06-012023-06-30
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Bestellnummer
PurchaseOrderNumber
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Kennung der Bestellung, die der Rechnung zugeordnet ist. | ||
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Beschreibung
Dieses Attribut verknüpft die Rechnung mit der zugehörigen Bestellung (PO), mit der die Beschaffung der Waren oder Dienstleistungen beauftragt wurde. Rechnungen können sich auf eine Bestellung beziehen oder ohne Bestellbezug vorliegen. Eine Auswertung nach Bestellnummer stellt den Bezug zum Beschaffungsteil des P2P-Prozesses her. Sie zeigt, wie gut der Beschaffungsprozess die Vorgaben einhält und ob Probleme bei der Rechnungsstellung, etwa Abweichungen beim Abgleich, auf Fehler in der ursprünglichen Bestellung zurückzuführen sind. Anhand der Bestellnummer lässt sich der Rechnungsverarbeitungsprozess in Abläufe mit und ohne Bestellbezug unterteilen und analysieren.
Warum das wichtig ist
Verknüpft die Rechnung mit dem Beschaffungsprozess und ist ein wichtiges Attribut für die Analyse von Rechnungsabläufen mit und ohne Bestellbezug.
Woher beziehen
Diese Informationen sind verfügbar, wenn die Rechnungspositionen in AP_INVOICE_LINES_ALL über PO_DISTRIBUTION_ID mit den Bestellverteilungen verknüpft werden.
Beispiele
PO-2023-5001600789PO-FIN-9981
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Grund der Abweichung beim Abgleich
MatchingDiscrepancyReason
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Konkreter Grund für eine Abweichung zwischen Rechnung, Bestellung und Wareneingang. | ||
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Beschreibung
Dieses Attribut gibt an, warum eine Rechnung den automatisierten Abgleich nicht bestanden hat. Häufige Gründe sind Abweichungen bei Preis, Menge oder Artikelnummer zwischen Rechnung und zugehöriger Bestellung oder Wareneingang. Diese Informationen sind wichtig für das Dashboard „Abweichungsrate beim Rechnungsabgleich“. Durch die Kategorisierung und Analyse der Abweichungsgründe können Unternehmen systematische Probleme in der Beschaffung oder im Wareneingang erkennen. Auf dieser Grundlage lassen sich Korrekturmaßnahmen ergreifen, um den Anteil der Rechnungen zu erhöhen, die ohne manuelle Bearbeitung verarbeitet werden.
Warum das wichtig ist
Erklärt, warum Rechnungen den automatisierten Abgleich nicht bestehen, und liefert Erkenntnisse, um die Trefferquote beim ersten Abgleich zu verbessern und manuelle Nacharbeit zu reduzieren.
Woher beziehen
Ziehen Sie die Dokumentation zu Oracle Fusion Financials heran. Der Grund kann als bestimmter Sperrgrund in AP_HOLDS_ALL oder in zugehörigen Tabellen mit Abgleichdetails gespeichert sein.
Beispiele
Stückpreis weicht von der Bestellung abAbgerechnete Menge > gelieferte MengeUngültiger Artikel auf der Rechnung
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Grund der Zahlungssperre
HoldReason
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Grund, aus dem eine Rechnung gesperrt oder mit einer Zahlungssperre versehen wurde. | ||
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Beschreibung
Wird eine Rechnung gesperrt, gibt dieses Attribut den Grund an, zum Beispiel „Preisabweichung“, „Mengenabweichung“ oder „Wareneingang ausstehend“. So wird nachvollziehbar, warum der reguläre Prozessfluss unterbrochen wurde. Dieses Attribut ist die zentrale Dimension des Dashboards „Trends und Analyse von Zahlungssperren“. Durch die Analyse der Häufigkeit verschiedener Sperrgründe kann das Unternehmen die Ursachen von Zahlungssperren erkennen und beheben, etwa Probleme im Beschaffungsprozess oder Fehler bei der Rechnungsstellung durch Lieferanten. So lassen sich Verzögerungen bei der Verarbeitung reduzieren.
Warum das wichtig ist
Zeigt die Ursachen von Zahlungssperren auf und ermöglicht gezielte Verbesserungen, um Sperren und Zahlungsverzögerungen zu reduzieren.
Woher beziehen
Informationen zu Zahlungssperren sind üblicherweise in der Tabelle AP_HOLDS_ALL gespeichert. Diese ist mit der Rechnung verknüpft und enthält einen Sperrgrund oder -code.
Beispiele
PreisabweichungAbgerechnete Menge übersteigt gelieferte MengeUngültige Bestellnummer
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Letzte Datenaktualisierung
LastUpdateDate
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Timestamp der letzten Aktualisierung des Datensatzes im Quellsystem. | ||
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Beschreibung
Dieses Attribut gibt an, wann die zugrunde liegenden Daten in Oracle Fusion Financials zuletzt geändert wurden. Es dient dazu, inkrementelle Datenladungen zu steuern und das Process-Mining-Modell aktuell zu halten. Für die Analyse des Prozessflusses wird dieser technische Timestamp zwar nicht direkt verwendet, für die Aktualität und Integrität der Daten ist er jedoch entscheidend. Datenpipelines können damit effizient nur neue oder seit der letzten Aktualisierung geänderte Datensätze abfragen. Das reduziert die Belastung des Quellsystems.
Warum das wichtig ist
Ermöglicht effiziente, inkrementelle Datenladungen und hält die Prozessanalyse aktuell, ohne dass ein vollständiges Neuladen erforderlich ist.
Woher beziehen
In vielen Oracle-Fusion-Tabellen, darunter AP_INVOICES_ALL, häufig als LAST_UPDATE_DATE zu finden.
Beispiele
2023-05-20T11:00:00Z2023-05-21T16:45:00Z
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Nacharbeit
IsRework
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Boolesches Kennzeichen, das Aktivitäten in einer Nacharbeits-Schleife identifiziert. | ||
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Beschreibung
Dieses Kennzeichen wird für Aktivitäten auf „true“ gesetzt, die auf eine Abweichung vom idealen Prozessfluss hindeuten, etwa „Rechnung korrigiert“ oder eine erneute Aktivität „Rechnung validiert“ nach einer Ablehnung. So lässt sich ineffiziente Nacharbeit gezielt kennzeichnen und quantifizieren. Dieses Attribut ist wichtig für das Dashboard „Nacharbeits- und Ausnahmebehandlungsrate“. Mit gekennzeichneten Nacharbeitsaktivitäten können Analysten Umfang und Kosten der Nacharbeit ermitteln, deren Ursachen erkennen und die Wirkung von Verbesserungsmaßnahmen messen, mit denen Fehler von Anfang an vermieden werden sollen.
Warum das wichtig ist
Kennzeichnet und quantifiziert Nacharbeit ausdrücklich. So lassen sich Häufigkeit, Ursachen und Auswirkungen von Prozessineffizienzen leichter analysieren.
Woher beziehen
Dieses Attribut wird berechnet. Die Logik wird bei der Datentransformation festgelegt, um Aktivitätssequenzen zu identifizieren, die Nacharbeit darstellen.
Beispiele
truefalse
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Name der genehmigenden Person
ApproverName
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Name der Person, die die Rechnung genehmigt oder abgelehnt hat. | ||
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Beschreibung
Dieses Attribut erfasst die Person, die im Genehmigungsschritt eine Aktion ausgeführt hat. Es wird für Aktivitäten wie „Rechnung genehmigt“ oder „Rechnung abgelehnt“ gespeichert. In der Analyse dient der Name der genehmigenden Person dazu, die Arbeitslast bei Genehmigungen zu untersuchen, individuelle Genehmigungszykluszeiten zu messen und die Einhaltung von Genehmigungsrichtlinien zu prüfen. Für den KPI „Genehmigungskonformitätsrate“ lässt sich das Attribut anhand der Vertretungsregeln prüfen, die für den Rechnungsbetrag und den Unternehmenscode gelten.
Warum das wichtig ist
Unverzichtbar für die Analyse von Genehmigungszykluszeiten, die Prüfung der Einhaltung von Genehmigungsmatrix-Richtlinien und die Untersuchung der Arbeitslastverteilung.
Woher beziehen
Diese Informationen sind in den Oracle-Fusion-Workflow- oder Genehmigungsverlaufstabellen zum Rechnungsobjekt gespeichert.
Beispiele
David WilsonSarah JohnsonMichael Brown
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Quellsystem
SourceSystem
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Gibt an, in welchem Ursprungssystem die Ereignisdaten erfasst wurden. | ||
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Beschreibung
Dieses Attribut bezeichnet die Quellanwendung oder das Modul, das die Daten erzeugt hat, zum Beispiel Oracle Fusion Financials. In Umgebungen mit mehreren integrierten Systemen hilft dieses Feld, die Herkunft der einzelnen Prozessschritte zu unterscheiden. Die Kenntnis des Quellsystems ist für die Datenvalidierung, die Fehlerbehebung und die Analyse systemspezifischer Prozessabweichungen hilfreich. Sie schafft Klarheit in komplexen IT-Landschaften, in denen eine Rechnung mehrere Anwendungen durchläuft.
Warum das wichtig ist
Das Attribut gibt Aufschluss über die Herkunft der Daten. Das ist wichtig für Data Governance, Fehlerbehebung und die Analyse systemspezifischer Prozessabläufe.
Woher beziehen
Häufig wird während der Datenextraktion ein statischer Wert hinzugefügt, der die Herkunft des Datensatzes kennzeichnet.
Beispiele
Oracle Fusion FinancialsOracle Payables Cloud
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Rechnungsdatum
InvoiceDate
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Datum auf dem Rechnungsdokument des Lieferanten. | ||
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Beschreibung
Dieses Attribut gibt das Datum an, an dem der Lieferant die Rechnung offiziell ausgestellt hat. Es ist eine wichtige Angabe auf dem Quelldokument und dient als Ausgangspunkt für die Berechnung des Zahlungsziels anhand der vereinbarten Zahlungsbedingungen. Das Rechnungsdatum markiert zwar nicht immer den Beginn des internen Prozesses, liefert aber wichtigen Kontext. Zusammen mit Lieferantenname und Rechnungsbetrag hilft es, mögliche Doppelrechnungen zu erkennen. Auch die Verzögerung zwischen dem Rechnungsdatum und der Erfassung der Rechnung im System kann auf Ineffizienzen bei der Poststelle oder der Rechnungserfassung hinweisen.
Warum das wichtig ist
Wichtige Angabe, um Doppelrechnungen zu erkennen und Zahlungsziele zu berechnen.
Woher beziehen
Standardfeld in der Tabelle AP_INVOICES_ALL mit dem Namen INVOICE_DATE.
Beispiele
2023-04-102023-05-012023-05-25
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Währung
InvoiceCurrencyCode
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Währung des Rechnungsbetrags. | ||
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Beschreibung
Dieses Attribut gibt an, in welcher Währung der Rechnungsbetrag ausgewiesen ist, zum Beispiel USD, EUR oder GBP. Es liefert den erforderlichen Kontext zum Feld Rechnungsbetrag. In einem global tätigen Unternehmen ist die Auswertung von Rechnungen nach Währung für die Finanzberichterstattung und die Untersuchung regionaler Prozessunterschiede wichtig. So werden Geldbeträge korrekt interpretiert und Zahlungspraktiken oder Genehmigungsschwellen lassen sich währungsspezifisch analysieren.
Warum das wichtig ist
Liefert den nötigen Kontext für Geldbeträge und ermöglicht deren korrekte Interpretation und Analyse, insbesondere in multinationalen Unternehmen.
Woher beziehen
In der Tabelle AP_INVOICES_ALL in der Spalte INVOICE_CURRENCY_CODE zu finden.
Beispiele
USDEURGBPCAD
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Zahlung pünktlich
IsOnTimePayment
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Boolesches Kennzeichen dafür, ob die Rechnung bis zum Zahlungsziel bezahlt wurde. | ||
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Beschreibung
Dieses Kennzeichen wird auf „true“ gesetzt, wenn die Zahlung am oder vor dem angegebenen Zahlungsziel ausgeführt wurde, andernfalls auf „false“. Damit lässt sich jede bezahlte Rechnung eindeutig einstufen. Dieses berechnete Attribut unterstützt direkt den KPI „Pünktliche Zahlungsquote“ und das zugehörige Dashboard. Es vereinfacht die Analyse: Benutzer können den Anteil verspäteter und pünktlicher Zahlungen filtern, zählen und visualisieren, ohne Datumsvergleiche jeweils neu berechnen zu müssen. So lässt sich das Ausmaß von Zahlungsverzögerungen schnell erkennen und die Entwicklung im Zeitverlauf verfolgen.
Warum das wichtig ist
Vereinfacht die Analyse der Zahlungspünktlichkeit und dient direkt als Grundlage für die Berechnung des KPI „Pünktliche Zahlungsquote“.
Woher beziehen
Dieses berechnete Attribut ergibt sich aus dem Vergleich des Timestamps der Aktivität „Zahlung ausgeführt“ mit dem Attribut „PaymentDueDate“.
Beispiele
truefalse
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Aktivitäten bei der Rechnungsverarbeitung im Purchase-to-Pay-Prozess
| Aktivität | Beschreibung | ||
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Rechnung erstellt
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Dieses Ereignis bezeichnet die erstmalige Anlage eines Rechnungssatzes im System, etwa durch manuelle Eingabe, Scannen oder elektronische Übermittlung. Es wird üblicherweise erfasst, wenn eine neue Zeile in die zentrale Rechnungstabelle eingefügt wird. | ||
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Warum das wichtig ist
Damit beginnt der Lebenszyklus der Rechnungsverarbeitung. Die Zeitspanne ab diesem Ereignis gibt Aufschluss über die Effizienz der Dateneingabe und Verzögerungen zu Prozessbeginn.
Woher beziehen
In Oracle Fusion Financials entspricht dies dem Erstellungs-Timestamp des Datensatzes in der Tabelle AP_INVOICES_ALL, genauer dem Feld CREATION_DATE.
Erfassung
Timestamp der Datensatzerstellung in AP_INVOICES_ALL.
Ereignistyp
explicit
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Rechnung freigegeben
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Alle erforderlichen Beteiligten haben die Rechnung im Workflow freigegeben. Sie ist nun für die Buchhaltung und die Zahlungsplanung bereit. | ||
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Warum das wichtig ist
Ein wichtiger Meilenstein, der den erfolgreichen Abschluss des Freigabeprozesses kennzeichnet. Verzögerungen vor diesem Schritt sind eine häufige Ursache für Engpässe.
Woher beziehen
Abgeleitet aus der Änderung von APPROVAL_STATUS in AP_INVOICES_ALL zu einem abschließenden Freigabestatus wie „Approved“ oder „Workflow Approved“. Der Audit-Verlauf dieses Felds enthält den Timestamp.
Erfassung
Abgeleitet aus der Änderung von AP_INVOICES_ALL.APPROVAL_STATUS zu „Approved“.
Ereignistyp
inferred
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Rechnung mit Bestellung abgeglichen
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Diese Aktivität zeigt an, dass eine Rechnungsposition erfolgreich mit der entsprechenden Bestellposition abgeglichen wurde. Damit wird bestätigt, dass die berechneten Waren oder Dienstleistungen bestellt wurden. Der Vorgang wird üblicherweise als automatisierte oder manuelle Aktion im System erfasst. | ||
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Warum das wichtig ist
Der Abgleich von Bestellung, Wareneingang und Rechnung ist entscheidend für den Drei-Wege-Abgleich. Fehler in diesem Schritt sind eine häufige Ursache für Ausnahmen und Verzögerungen.
Woher beziehen
Das Ereignis lässt sich aus Datensätzen in AP_INVOICE_DISTRIBUTIONS_ALL ableiten, die die Rechnung mit einer Bestellverteilung (PO_DISTRIBUTION_ID) verknüpfen. Auch der Abgleichstatus auf Positionsebene in AP_INVOICE_LINES_ALL kann herangezogen werden.
Erfassung
Abgeleitet aus den Bestellverteilungsdaten auf den Rechnungspositionen.
Ereignistyp
inferred
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Rechnung verbucht
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Die Rechnung wird erfolgreich im Hauptbuch verbucht und erzeugt Buchungssätze. Dieses Ereignis bestätigt, dass die finanziellen Auswirkungen der Rechnung offiziell erfasst wurden. | ||
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Warum das wichtig ist
Ein wichtiger finanzieller Kontrollpunkt und Voraussetzung für die Zahlung. Er bestätigt, dass die Rechnung vollständig validiert und freigegeben wurde und beglichen werden kann.
Woher beziehen
Abgeleitet aus dem Status in AP_INVOICE_DISTRIBUTIONS_ALL (ACCRUAL_POSTED_FLAG = 'Y') oder anhand entsprechender Buchungssätze in den Hauptbuchtabellen, etwa XLA_AE_HEADERS.
Erfassung
Abgeleitet aus Kennzeichen in AP_INVOICE_DISTRIBUTIONS_ALL oder verknüpften Hauptbucheinträgen.
Ereignistyp
inferred
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Rechnung zur Freigabe eingereicht
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Die Rechnung wird auf Grundlage der konfigurierten Geschäftsregeln in einen Freigabe-Workflow überführt. Damit beginnt der formelle Freigabezyklus. | ||
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Warum das wichtig ist
Damit beginnt ein wichtiger Teil des Prozesses. Die Erfassung des Startzeitpunkts ist entscheidend, um die Zykluszeit der Rechnungsfreigabe zu messen und zu optimieren.
Woher beziehen
Abgeleitet aus einer Statusänderung in AP_INVOICES_ALL, bei der APPROVAL_STATUS beispielsweise zu „Initiated“ oder „Pending Approval“ wechselt. Das Ereignis kann auch in den Workflow-Tabellen enthalten sein.
Erfassung
Abgeleitet aus der Änderung von AP_INVOICES_ALL.APPROVAL_STATUS zu „Initiated“.
Ereignistyp
inferred
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Zahlung ausgeführt
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Dies ist die abschließende Bestätigung, dass die Zahlung erfolgt und verrechnet wurde. Bei Schecks ist dies das Verrechnungsdatum, bei elektronischen Zahlungen die Bestätigung der Bank. | ||
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Warum das wichtig ist
Dies ist die letzte Aktivität im Lebenszyklus der Rechnung und kennzeichnet den erfolgreichen Abschluss des Prozesses. Sie bildet den Endpunkt für die Berechnung der durchschnittlichen Rechnungszykluszeit und der Quote pünktlicher Zahlungen.
Woher beziehen
Abgeleitet aus der Aktualisierung des Zahlungsstatus in AP_CHECKS_ALL zu „Cleared“ oder „Reconciled“ (anhand von CLEARED_DATE) oder aus Daten zum Bankabgleich im Cash-Management-Modul (CE_STATEMENT_LINES).
Erfassung
Abgeleitet aus Statusaktualisierungen in AP_CHECKS_ALL oder dem Abgleich im CE-Modul.
Ereignistyp
inferred
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Abweichung beim Abgleich festgestellt
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Dieses Ereignis tritt auf, wenn das System oder ein Benutzer eine Abweichung zwischen Rechnung, Bestellung und Wareneingang feststellt, etwa beim Preis oder bei der Menge. Häufig wird die Rechnung daraufhin vom System gesperrt. | ||
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Warum das wichtig ist
Das Ereignis macht Prozessausnahmen sichtbar, die manuelle Eingriffe erfordern. Es ist wichtig, diese Fälle für die KPI „Abweichungsquote beim Rechnungsabgleich“ und die Ursachenanalyse zu erfassen.
Woher beziehen
Häufig wird dieses Ereignis als bestimmter Sperrgrund für die Rechnung protokolliert. Prüfen Sie in der Tabelle AP_HOLDS_ALL die Sperrgründe für den Abgleich, zum Beispiel „QTY REC“ oder „PRICE“. HOLD_DATE enthält den Timestamp.
Erfassung
Datensatz in AP_HOLDS_ALL mit einem Sperrgrund im Zusammenhang mit dem Abgleich erstellt.
Ereignistyp
explicit
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Rechnung abgelehnt
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Ein Freigebender hat die Rechnung im Freigabe-Workflow abgelehnt. In der Regel wird sie daraufhin zur Korrektur oder Stornierung zurückgesendet, wodurch eine Nacharbeitsschleife beginnt. | ||
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Warum das wichtig ist
Die Ablehnung ist ein negatives Ergebnis und eine wichtige Ursache für Nacharbeit und längere Zykluszeiten. Die Erfassung von Ablehnungen hilft, Probleme mit der Rechnungsqualität oder der Einhaltung von Bestellvorgaben zu erkennen.
Woher beziehen
Abgeleitet aus der Änderung von APPROVAL_STATUS in AP_INVOICES_ALL zu „Rejected“. Der Workflow-Verlauf enthält Angaben dazu, wer die Rechnung wann abgelehnt hat.
Erfassung
Abgeleitet aus der Änderung von AP_INVOICES_ALL.APPROVAL_STATUS zu „Rejected“.
Ereignistyp
inferred
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Rechnung gesperrt
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Allgemeine Aktivität für jede Sperre einer Rechnung, die ihre weitere Verarbeitung bis zur Zahlung verhindert. Gründe können beispielsweise Probleme beim Abgleich, unzureichende Mittel oder manuelle Eingriffe sein. | ||
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Warum das wichtig ist
Sperren wirken sich unmittelbar auf die Zykluszeit aus und können zu verspäteten Zahlungen führen. Ihre Analyse hilft, systemische Prozessprobleme zu erkennen und zu beheben. Sie unterstützt außerdem die Analyse von Zahlungssperren.
Woher beziehen
Wird ausdrücklich in der Tabelle AP_HOLDS_ALL protokolliert. Jede Zeile steht für eine Sperre und enthält ein Erstellungsdatum (HOLD_DATE) sowie einen Grund.
Erfassung
Datensatz in der Tabelle AP_HOLDS_ALL erstellt.
Ereignistyp
explicit
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Rechnung korrigiert
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Dieses Ereignis tritt ein, wenn ein Benutzer eine Rechnung ändert, häufig als Reaktion auf eine Ablehnung oder zur Korrektur eines Eingabefehlers. Es handelt sich um einen manuellen Nacharbeitsschritt im Prozess. | ||
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Warum das wichtig ist
Diese Aktivität ist ein eindeutiger Hinweis auf Nacharbeit. Ihre Häufigkeit zeigt, wie ineffizient der Prozess ist, und fließt in die KPI „Nacharbeitsquote bei Rechnungen“ ein.
Woher beziehen
Das Ereignis lässt sich ableiten, indem wesentliche Änderungen am Rechnungsdatensatz in AP_INVOICES_ALL erfasst werden, nachdem die Rechnung bereits validiert oder zur Freigabe eingereicht wurde. Dafür sind der Timestamp LAST_UPDATE_DATE und Audit-Trail-Daten erforderlich.
Erfassung
Abgeleitet aus dem Vergleich von LAST_UPDATE_DATE nach einer Ablehnung oder Sperre.
Ereignistyp
inferred
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|||
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Rechnung storniert
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Die Rechnung wurde für ungültig erklärt oder storniert. Sie wird weder weiterverarbeitet noch bezahlt. Damit ist der Prozess endgültig beendet. | ||
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Warum das wichtig ist
Ein wichtiger Endpunkt für Rechnungen, die nicht zu einer Zahlung führen. Die Analyse von Stornierungen kann Probleme mit doppelten Rechnungen oder fehlerhaften Lieferanteneinreichungen aufdecken.
Woher beziehen
Abgeleitet aus einer Statusänderung in AP_INVOICES_ALL. Das Feld CANCELLED_DATE enthält den Timestamp der Stornierung.
Erfassung
Das Feld CANCELLED_DATE in der Tabelle AP_INVOICES_ALL wird befüllt.
Ereignistyp
explicit
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|||
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Rechnung validiert
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Die Rechnung hat die Systemprüfungen auf Vollständigkeit und Korrektheit der Kopf- und Positionsdaten bestanden. Dieses Ereignis wird häufig aus einer Statusänderung des Rechnungsdatensatzes abgeleitet. | ||
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Warum das wichtig ist
Ein wichtiger Meilenstein vor dem Abgleich und der Freigabe. Verzögerungen an dieser Stelle können auf Probleme mit der Datenqualität der Rechnung oder der Systemkonfiguration hinweisen.
Woher beziehen
Abgeleitet aus der Änderung des Rechnungsstatus in AP_INVOICES_ALL zu „Validated“. Dazu kann der Änderungsverlauf oder der Audit-Trail des Felds VALIDATION_STATUS herangezogen werden.
Erfassung
Abgeleitet aus einer Änderung des Felds AP_INVOICES_ALL.VALIDATION_STATUS.
Ereignistyp
inferred
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Rechnungssperre aufgehoben
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Dieses Ereignis kennzeichnet die Aufhebung einer zuvor für die Rechnung eingerichteten Sperre. Ein Benutzer oder ein automatisierter Prozess hebt die Blockierung auf, sodass die Rechnung weiterverarbeitet werden kann. | ||
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Warum das wichtig ist
Die Zeit zwischen dem Einrichten und dem Aufheben einer Sperre ist eine wichtige Kennzahl für die Effizienz der Ausnahmebearbeitung. Sie fließt in die KPI „Durchschnittliche Dauer der Ausnahmebehebung“ ein.
Woher beziehen
Wird in der Tabelle AP_HOLDS_ALL protokolliert. Bei Aufhebung einer Sperre werden die Felder RELEASE_LOOKUP_CODE und RELEASE_REASON sowie LAST_UPDATE_DATE befüllt.
Erfassung
Datensatz in AP_HOLDS_ALL aktualisiert, um die Aufhebung der Sperre zu kennzeichnen.
Ereignistyp
explicit
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Zahlung erstellt
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Das System hat den Zahlungsauftrag für die Rechnung erstellt. Dabei kann es sich um einen Scheck, eine Datei für eine elektronische Überweisung (EFT) oder ein anderes Zahlungsinstrument handeln. | ||
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Warum das wichtig ist
An diesem Punkt stellt die Organisation die Mittel für die Zahlung bereit. Das ist ein wichtiger Meilenstein, bevor das Geld das Bankkonto verlässt.
Woher beziehen
Wird in der Tabelle AP_CHECKS_ALL erfasst, die Informationen zu allen Zahlungen enthält. CHECK_DATE gibt an, wann das Zahlungsdokument erstellt wurde.
Erfassung
Datensatz in der Tabelle AP_CHECKS_ALL erstellt.
Ereignistyp
explicit
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Zahlung geplant
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Die Rechnung wird ausgewählt und in einen Zahlungsprozessauftrag aufgenommen, der häufig als Zahlungslauf oder Zahlungslaufstapel bezeichnet wird. Sie ist nun zur Zahlung vorgemerkt. | ||
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Warum das wichtig ist
Dieser Schritt liegt zwischen der Buchung und der tatsächlichen Zahlung. Seine Dauer wirkt sich auf die Cashflow-Prognose und die Möglichkeit aus, Skonti für frühzeitige Zahlungen zu nutzen.
Woher beziehen
Der Vorgang wird in AP_INVOICE_PAYMENTS_ALL erfasst, sobald ein Zahlungsdatensatz angelegt, die Zahlung aber noch nicht als erfolgt bestätigt wurde. Auch Zahlungslauftabellen wie IBY_PAYMENT_PROCESS_REQUESTS können entsprechende Daten enthalten.
Erfassung
Datensatz für eine geplante Zahlung in AP_INVOICE_PAYMENTS_ALL erstellt.
Ereignistyp
explicit
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