Strategischer Leitfaden für data-getriebene Prozessoptimierung
Der umfassende Guide für effektive Prozessoptimierung und Business Transformation durch smarte Datennutzung.
Process Modeling ist ein visuelles Tool, das zeigt, wie Aufgaben erledigt werden – von der ersten Aktion bis zum Ergebnis. Auch als Flowchart oder Workflow-Diagramm bekannt, hilft es Unternehmen, Verbesserungspotenziale zu entdecken. In diesem Leitfaden erfährst du alles zu MAPs, wichtigsten Typen und Vorteilen sowie Best Practices für erfolgreiches Process Modeling. Zum Schluss vergleichen wir Process Modeling und Process Mining und stellen vor, wie du beide Methoden für eine fundierte Prozessanalyse und kontinuierliche Verbesserung kombinierst.

Hier sind 20 Gründe, warum Process Modeling in Ihrem Unternehmen wichtig ist:
1921 stellte Frank Gilbreth auf der ASME-Konferenz seine Präsentation „Process Charts—First Steps in Finding the One Best Way“ vor. Daraus entstand das heutige Business Process Modeling (BPM), das seit den 1990er Jahren in Unternehmen stark an Bedeutung gewonnen hat.
Process Modeling
Process Modeling ist ein visuelles Tool, das zeigt, wie Workflows im Unternehmen ablaufen. Mithilfe von Events und einzelnen Schritten werden Abläufe transparent – oft, um Verbesserungspotenzial schnell zu erkennen. MAPs erleichtern die Standardisierung von wiederkehrenden Tasks, visualisieren Prozesse und steigern die Effizienz, indem Bottlenecks und Ineffizienzen sichtbar werden. Sie helfen Teams, Inputs und Entscheidungspunkte zu koordinieren und machen Abfolgen und Abhängigkeiten klar.
Process Modeling
Process Modeling ist ein fortschrittlicher und detailreicher Ansatz, der Unternehmensprozesse erfasst und zur Analyse, Verbesserung und Automatisierung abbildet. Business Process Modeling (BPM) nutzt dazu oft IT-Systeme wie event logs, um Abläufe exakt zu modellieren. Meist übernehmen Business Analysten BPM gemeinsam mit Fachexpert:innen. BPM wird vor allem im Business Process Management, in der Softwareentwicklung und im Systems Engineering eingesetzt. Damit lassen sich Abläufe umfassend analysieren, Szenarien simulieren, Ergebnisse prognostizieren und datenbasiert entscheiden. Es unterstützt Unternehmen, Prozesse tief zu verstehen und kontinuierlich zu optimieren, indem es Schwachstellen erkennt und Alternativen entwickelt.
Process Modeling und process modeling sind beide entscheidend, um Arbeitsabläufe zu verstehen und zu optimieren, verfolgen aber unterschiedliche Ziele. Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede hinsichtlich Ziel, Detailgrad, Methoden, Zusammenarbeit und Einsatzbereiche.
| Aspekt | Process Modeling | Process Modeling |
|---|---|---|
| Zweck | Visualisierung und Verständnis des aktuellen Prozesses, um Verbesserungsbedarf zu erkennen. | Analyse, Verbesserung und Automatisierung von Prozessen, oft mit modernen Tools und Methoden. |
| Detailgrad | Übersichtlicher, zeigt die Ablaufschritte und Interaktionen grob an. | Detaillierte und umfassende Abbildung inkl. Datenflüssen, Entscheidungen und möglichen Outcomes. |
| Tools & Methoden | Nutzt einfache Visualisierungstools wie Flowcharts und Diagramme. | Setzt auf fortschrittliche Modellierungsmethoden und Software wie BPMN (Business Process Model and Notation). |
| Zusammenarbeit | Bezieht oft Teammitglieder und Stakeholder ein, um gemeinsames Verständnis zu schaffen. | Zusammenarbeit v.a. zwischen Business Analysts und Fachexperten für präzise, detaillierte Modelle. |
| Einsatzgebiete | Geeignet zur Identifikation von Ineffizienzen, Standardisierung oder Training. | Optimal für Simulationen, Prognosen und die Unterstützung von IT-Projekten und Business-Optimierung. |
Es gibt mehrere Arten von Prozesskarten, die jeweils für einen bestimmten Zweck entworfen sind. Die Wahl der Prozesskarte hängt von der Komplexität des Prozesses, dem erforderlichen Detailgrad und dem beabsichtigten Publikum ab. Hier sind einige gängige Arten von Prozesskarten:

Beschreibung: Zeigt die Schritte eines Prozesses nacheinander mit Symbolen für Inputs, Outputs und Entscheidungen. Einsatzbereiche: Kontinuierliche Verbesserung, Informationsaustausch, Integrationsprojekte.

Beschreibung: Verwendet standardisierte Symbole zur detaillierten Abbildung von Geschäftsprozessen. Einsatzbereiche: Business Process Management, Software-Entwicklung, Systems Engineering.
Das ist der Standard von ProcessMind. Mehr dazu im ultimativen BPMN 2.0 Guide .

Beschreibung: Verknüpft Arbeit mit dem Kundennutzen und zeigt Schritte von der Idee oder dem Rohmaterial bis zum Kunden. Einsatzbereiche: Lean Management, Produktion, kontinuierliche Verbesserung.

Beschreibung: Zeigt Lieferanten, Inputs, Prozess, Outputs und Kunden für zentrale Prozesse. Einsatzbereiche: Projektumfang festlegen, Prozesse mit vielen Stakeholdern.

Beschreibung: Zeigt die nötigen Schritte eines Prozesses über mehrere Bereiche, jede Lane steht für einen Funktionsbereich. Einsatzbereiche: Sprint-Planung, abteilungsübergreifende Prozesse.
Swimlanes gibt es auch in BPMN 2.0 Diagrammen als Participants und Lanes. Mehr dazu: Was ist BPMN 2.0?

Beschreibung: Verdeutlicht Projektzeitpläne mit Aufgaben, Dauer und Abhängigkeiten. Einsatzbereiche: Projektmanagement, Terminplanung.

Beschreibung: Zeigt Aufgaben eines Projekts inklusive Dauer und Abhängigkeiten. Einsatzbereiche: Projektplanung, Zeitmanagement.

Beschreibung: Zeigt mögliche Ursachen eines Problems, sortiert nach Kategorien. Einsatzbereiche: Root Cause Analysis, Problemlösung.

Beschreibung: Visualisiert den Ablauf von Tasks und Aktivitäten im Prozess. Einsatzbereiche: Workflow Optimisation, Prozessverbesserung.

Beschreibung: Stellt Ideen und Konzepte um ein zentrales Thema dar. Einsatzbereiche: Brainstorming, Ideengenerierung.

Beschreibung: Zeigt die Struktur, Rollen und Beziehungen im Unternehmen. Einsatzbereiche: Organisationsplanung, HR-Management.

Beschreibung: Visualisiert Entscheidungspunkte und mögliche Ergebnisse. Einsatzbereiche: Entscheidungsfindung, Risikoanalyse.
Process Modeling bietet einen strukturierten Ansatz, um Prozesse vom Start bis zum Ergebnis übersichtlich darzustellen. Dabei werden Arbeitsschritte, Inputs, Outputs und Entscheidungspunkte identifiziert und verständlich visualisiert. So entsteht deine optimale Process Map – Schritt für Schritt:
Nutze diese Liste flexibel: Passe sie auf deine Anforderungen an, bleibe klar bei deinen Zielen und offen für Feedback. Process Modeling ist ein Tool für kontinuierliche Verbesserung und nachhaltigen Erfolg.
Process Modeling ist ein effektives Tool, um Geschäftsprozesse sichtbar zu machen und zu verbessern. Es gibt jedoch typische Fehler, die die Wirksamkeit von MAPs einschränken können. Das sind die Top-Stolperfallen, die du vermeiden solltest:

MAP nicht überladen
Unnötige Details weglassen – das erhöht Übersicht und Verständlichkeit.
Alle wichtigen Stakeholder einbinden
Alle relevanten Teammitglieder und Stakeholder ins Process Modeling einbeziehen – nur so bleibt nichts Wesentliches außen vor.
Feedback einholen
Rückmeldungen von Stakeholdern aufnehmen – sonst kann die MAP unvollständig oder fehlerhaft werden.
Symbole einheitlich nutzen
Immer die gleichen Symbole für gleiche Elemente auswählen, um Missverständnisse zu vermeiden.
Validierung durchführen
Die Process Map immer gemeinsam prüfen und validieren, bevor sie eingesetzt wird.
Keine Annahmen treffen
Nicht davon ausgehen, alles zu wissen – Input von denen holen, die die Aufgaben ausführen.
MAP aktuell halten
Bei Änderungen die Process Map zeitnah aktualisieren, sonst verliert sie an Wert.
Wichtige Details nicht auslassen
Alle entscheidenden Schritte und Entscheidungspunkte aufnehmen, um Missverständnisse zu vermeiden.
Team schulen
Teammitglieder trainieren, damit sie MAPs richtig lesen und anwenden.
MAP nicht isoliert erstellen
Immer im Team arbeiten – so wird der Prozess vollständig erfasst.
Schauen wir uns die Unterschiede zwischen Process Modeling und Process Mining an. Beide Methoden sind für das Verständnis und die Verbesserung von Geschäftsprozessen entscheidend, verfolgen jedoch unterschiedliche Ziele und Methoden.
Hier die Definitionen von Process Modeling und Process Mining:

Process Modeling ist ein Visualisierungstool, das zeigt, wie Arbeitsschritte ablaufen und zum Endergebnis führen. Es unterstützt Unternehmen dabei, Verbesserungspotenziale zu erkennen. Process Maps helfen, wiederkehrende Aufgaben zu standardisieren, Workflows zu visualisieren und Engpässe oder Ineffizienzen sichtbar zu machen. So können Teams Inputs, Entscheidungspunkte und Prozessschritte besser koordinieren und verständlich dokumentieren. Process Modeling ist eine praktische Methode, um Geschäftsprozesse weiterzuentwickeln und wird oft für Projekte im Bereich Continuous Improvement genutzt.

Process Mining ist eine Methode zur Analyse und Überwachung von Geschäftsprozessen basierend auf Event-Logs. Es beinhaltet das Extrahieren von Wissen aus Event-Logs, die in den heutigen Informationssystemen leicht verfügbar sind, um die tatsächlichen Prozesse wie sie ausgeführt werden, zu visualisieren und zu analysieren. Process Mining liefert Einblicke in die tatsächliche Leistung von Prozessen, deckt Abweichungen vom beabsichtigten Prozessfluss auf, identifiziert Engpässe und hebt Bereiche hervor, die verbessert werden müssen. Es verwendet datenbasierte Techniken, um ein detailliertes und genaues Bild davon zu schaffen, wie Prozesse in der Realität ablaufen.
| Aspekt | Process Modeling | Process Mining |
|---|---|---|
| Zweck | Visualisiert und analysiert den aktuellen Prozess, um Verbesserungspotenzial zu erkennen. | Analysiert, verbessert und überwacht Prozesse auf Basis echter Daten aus Event Logs. |
| Detailgrad | Gibt einen groben Überblick über Schritte und Interaktionen im Ablauf. | Bietet eine detaillierte, umfassende Darstellung mit Datenflüssen, Entscheidungspunkten und Ergebnissen. |
| Tools & Methoden | Setzt auf einfache Visualisierung wie Flowcharts oder Diagramme. | Nutzt fortschrittliche Data-Analysis-Methoden und Software zur Auswertung von Event Log Daten. |
| Zusammenarbeit | Oft eingebunden: Teams und Stakeholder für ein gemeinsames Verständnis. | Zusammenarbeit besonders zwischen Data Analysts und Process Ownern für präzise Analysen. |
| Einsatzgebiete | Geeignet zur Identifizierung von Schwachstellen, Standardisierung & Mitarbeiterschulung. | Perfekt zur Überwachung der Prozess-Performance, Abweichungserkennung und Continuous Improvement. |
Process Mining verbessert Process Modeling mit datenbasierten Einblicken in reale Abläufe. So hilft Process Mining bei Process Modeling:
Validierung von Prozessmaps: Mit Process Mining lässt sich die Genauigkeit von Prozessmaps prüfen, indem modellierte mit echten Abläufen aus Event-Logs abgeglichen werden. So spiegeln Ihre Maps die Wirklichkeit wider.
Abweichungen erkennen: Process Mining deckt Unterschiede zwischen Soll- und Ist-Prozess auf und zeigt, wo Abläufe von der Map abweichen. Das macht Schwachstellen sichtbar.
Verborgene Prozesse entdecken: Process Mining enthüllt Abläufe, die in klassischen Maps oft fehlen. Diese versteckten Prozesse helfen, den Gesamtprozess besser zu verstehen und Verbesserungen zu finden.
Performance Analyse: Sie bekommen Kennzahlen wie Durchlaufzeiten, Wartezeiten und Durchsatz. Diese machen Ihre Prozessmaps informativer und handlungsorientiert.
Laufendes Monitoring: Process Mining ermöglicht laufende Überwachung und Echtzeit-Transparenz über die Performance. So bleiben Prozessmaps aktuell und stimmen mit der Realität überein.
Process Modeling gibt dem Process Mining durch ein strukturiertes Framework klare Orientierung. So hilft Process Modeling gezielt beim Process Mining:
Scope festlegen: Process Maps helfen, den Scope von Process Mining zu definieren. Sie zeigen die wichtigsten Prozesse und Aktivitäten, die analysiert werden sollen. Dadurch bleibt die Analyse fokussiert und relevant.
Zentrale Kennzahlen bestimmen: Process Maps helfen, die wichtigsten KPIs und Performance-Indikatoren festzulegen, die im Process Mining überwacht werden. So ist die Analyse auf die Ziele Ihrer Organisation abgestimmt.
Kontext liefern: Process Maps geben Kontext zu Ihren Daten im Process Mining. Sie helfen, Zusammenhänge zwischen den Aktivitäten und dem gesamten Prozessflow besser zu verstehen. Dadurch werden die Analysen greifbarer und relevanter.
Kommunikation erleichtern: Process Maps unterstützen den Austausch zwischen Data Analysts und Process Ownern durch die visuelle Darstellung der Prozesse. So stellen Sie sicher, dass Analysen und Erwartungen übereinstimmen.
Verbesserungsinitiativen unterstützen: Process Maps dienen als Basis für Vergleich und Weiterentwicklung. Die Erkenntnisse aus dem Process Mining können genutzt werden, um die Maps aktuell und praxisnah zu halten – für mehr Wirkung.
Die Kombination aus Process Modeling und Process Mining liefert einen ganzheitlichen Ansatz für Prozessanalyse und -optimierung. Diese Methode sorgt für mehr Genauigkeit: Ihre Process Maps spiegeln echte Prozesse wider und sind damit zuverlässiger – das unterstützt bessere Entscheidungen. Die Verbindung von visuellen Darstellungen und datengetriebenen Insights ermöglicht eine ausführliche Analyse und ein umfassendes Prozessverständnis sowie die Erkennung von Verbesserungspotenzialen.

Ein weiterer Vorteil ist die verbesserte Kommunikation, da sowohl visuelle als auch datengetriebene Insights die Abstimmung aller Beteiligten fördern. Auch die kontinuierliche Verbesserung wird unterstützt: Sie erhalten Echtzeit-Insights zur Prozess-Performance und können Maps stetig anpassen. So bleiben Ihre Prozesse optimal und sind auf Unternehmensziele ausgerichtet.
Informed Decision-Making wird enorm gestärkt, weil Sie Prozesse ganzheitlich kennen und auf verlässlichen Daten basieren. Fazit: Process Modeling und Process Mining ergänzen sich perfekt und bilden zusammen eine starke Basis für Analyse und Verbesserung. Das steigert Effizienz, Kommunikation und die Ausrichtung am Unternehmensziel.
Weitere Infos zu Process Mining und Process Modeling finden Sie auf ProcessMind.
Der umfassende Guide für effektive Prozessoptimierung und Business Transformation durch smarte Datennutzung.
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